Mittwoch, 9. März 2022

Buchrezension: Liebe muss kein Zufall sein - Mit Plan und Köpfchen den Mann fürs Leben finden von Sonja H. Stoermer

Liebe muss kein Zufall sein - Mit Plan und Köpfchen den Mann fürs Leben finden

Infos zum Buch:

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: epubli Verlag
Titel: Liebe muss kein Zufall sein - 
Mit Plan und Köpfchen den Mann fürs Leben finden
Autor: Sonja H. Stoermer
Erscheinungsjahr: 27. Dezember 2020
Seitenzahl: 68 Seiten
Kapitelzahl: 5 Kapitel
ISBN: 978-3-7531-3961-6
Cover: broschierte Ausgabe
Preis: 7,99 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
Darf man der Liebe auf die Sprünge helfen? Sonja Stoermer ist sich sicher: Frau darf nicht nur, sie muss! Wenn der Traummann auf sich warten lässt, dann ist es erlaubt, nachzuhelfen. Statt sich ihrem Single-Schicksal zu fügen, nimmt sie die Partnersuche selbst in die Hand und sucht nach dem Mann ihrer Träume jenseits von Online-Dating und Zufallsbegegnungen. 

Mit Plan und Köpfchen gestaltet sie die Suche nach der großen Liebe - und ist erfolgreich!

Heute ist die Autorin glücklich verheiratet und erwartet ihr erstes Kind. Ein ehrliches Buch mit vielen Praxistipps für alle Suchenden - damit es mit der großen Liebe endlich klappt!

Aufbau / Inhalt:
  • Tausend Frösche statt eines Prinzen? 
    - Wenn der Traumpartner auf sich warten lässt
    - Keine Spur vom Traummann
    - Alleinsein hat auch Vorteile
    - Darf man der Liebe auf die Sprünge helfen? 
    - Paare sind glücklicher - oder etwa nicht?
    - Das Projekt Traummann: Der Plan
  • Echte Prinzessinnen wissen was sie wollen 
    - Online-Dating - keine Strategie für mich 
    - Was will ich eigentlich?
    - Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet
    - was soll mein Traumpartner mitbringen?
    - Die Biologie der Liebe
    - Sollte man Daten effizient gestalten?

  • Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen
    - Traumprinz gesucht - wo gibt es den? 
    - Die Angel auswerfen: mein Anzeigetext
    - Bewertung für das große Glück: Auf Anzeigen antworten
    - Die Qual der Wahl: wem antworte ich zuerst?

  • Daten, daten, daten
    - Der erste Sympathiecheck: das Telefonat
    - Das perfekte erste Date
    - Tipps und Tricks für die erste Begegnung 
    - Gesprächsthemen für das erste Date
    - Amüsant, interessant, langweilig: eine Auswahl meiner Begegnungen
    - Gründe, weshalb Dates scheitern
    - Bei Erfolg: Verabredung zum zweiten Date
  • Das ganz große Glück
    - Und plötzlich war es Liebe
    - Traut euch!

Eigene Meinung:
Die Sache mit der Liebe kann ganz schön kompliziert sein. Was mit Anfang Zwanzig noch aufregend und verlockend klingt, wird für Singles mit Mitte Dreißig immer frustrierender. Davon kann Sonja H. Stoermer ein Lied singen. Mit ihrem 68-seitigen Büchlein "Liebe muss kein Zufall sein - Mit Plan und Köpfchen den Mann fürs Leben finden" nimmt sie den Leser mit auf eine Reise durch den Datingwahnsinn und berichtet dabei autobiographisch von ihren Erfahrungen. Doch anders als der Großteil der modernen Singles von heute richtet die Autorin ihren Fokus nicht auf einschlägige Onlinepartnervermittlungen -in denen Pigging, Ghosting und Co. praktisch zur Tagesordnung dazugehören- sondern setzt ihren Schwerpunkt auf klassische Kontaktanzeigen in Magazinen und einschlägigen Tageszeitungen. 
Während manche ihr Glück bereits im Teenageralter gefunden haben und nach Jahren des harmonischen Zusammenlebens an Heirat oder Familienplanung denken, wird der gesellschaftliche und emotionale Druck für unfreiwillige Singles um die Dreißig immer höher. Exakt in diesem Szenario findet sich Stoermer wieder, als sie sich nach einer langjährigen Beziehung von ihrem damaligen Freund trennte. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken schmiedet die ehemals 33-Jährige einen Plan. Bevor sie aktiv wurde, stellt sie sich selbst drei wichtige Fragen: "was will ich eigentlich?", "was soll mein Traumpartner mitbringen?" und "wo finde ich meinen Traummann?". Dadurch grenzt sie die Auswahl an potenziellen Partnern in Abhängigkeit von deren Charakteren und Niveau ein. 
Dazu schrieb Sonja Stoermer einen Leitfaden um sich selbst zu hinterfragen wer man eigentlich ist und wo Möglichkeiten bestehen, dem Traummann in Spee zu begegnen. Doch auch Datingpannen wie beispielsweise vom Geschichtenerzähler oder Blender hält uns die Autorin nicht vor. Dadurch schöpft der Leser Mut trotz Enttäuschungen nicht aufzugeben. Und der Erfolg gibt ihr Recht: Inzwischen ist die Autorin glücklich verheiratet und Mutter geworden.
Sonja Stoermer schreibt in ihrem Debüt sehr anschaulich und gibt ehrliche Einblicke sowohl was den wechselnden Schriftverkehr ihrer Interessenten angeht, als auch ihre tiefen Wünsche, Sehnsüchte und Gefühle. Aufgrund dessen würde ich dieses Buch weniger als Ratgeber betiteln sondern vielmehr als autobiographisches Erstlingswerk. Singles die aktiv auf der Suche sind, erfahren in diesem Buch leider nichts Neues, sondern können die Erfahrungen eher noch bestätigen. 
Fazit: Dieses Buch ist weniger ein Ratgeber, sondern ein autobiographisches Erstlingswerk mit Unterhaltungscharakter.
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen 

Sonntag, 6. März 2022

Buchrezension: DAS ZAUBERNDE KLASSENZIMMER (Band 1) von Tina Zang

Das zaubernde
Klassenzimmer


Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: arsEdition Verlag
Titel: Das zaubernde Klassenzimmer
Autor: Tina Zang 
Erscheinungsjahr: 28. Januar 2022
Seitenzahl: 144 Seiten
Kapitelzahl: 14 Kapitel
ISBN: 978-3-8458-4511-1
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 13,00 Euro
Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Quellenangabe / Interesse geweckt? https://arsedition.de


Reihenfolge der zaubernde Klassenzimmer-Reihe:
Band 1: Das zaubernde Klassenzimmer / Neuauflage: Ein Schuljahr voller Zauberei
Band 2: Das zaubernde Klassenzimmer - Schulfest statt Mathetest / Neuauflage: Ein Schuljahr voller Zauberei - Schulfest statt Mathetest
Band 3: Das zaubernde Klassenzimmer - Achterbahn statt Stundenplan / Neuauflage: Ein Schuljahr voller Zauberei - Achterbahn statt Stundenplan

Klappentext:
Dieses Klassenzimmer ist magisch!
Elena ist sauer: Weil ihre Eltern in das verschnarchte Kuhdorf Eigam gezogen sind, muss sie die Schule wechseln. Dort wird es sicher sterbenslangweilig! 
Doch als Elena in ihre neue Klasse kommt, bemerkt sie jede Menge merkwürdige Dinge. Hat ihr das Biologie-Skelett etwa gerade zugewinkt? Und wohin ist die Schulkatze Finchen so plötzlich verschwunden?
Eins ist sicher: 
Dieses Klassenzimmer hält einige Überraschungen parat!

Inhaltsangabe:
Eigam - ein kleines, idyllisches Dorf mitten im Nirgendwo, in dem es neben dem Gamelmarkt nur noch die Grundschule und das gegenüberliegende Gasthaus "Wilder Hahn" gibt, soll zukünftig Elena's neue Heimat werden. Kein Wunder, dass das rotblonde Mädchen darüber todunglücklich ist. Da ihr Vater eine neue Arbeitsstelle als Filialleiter beim Werkelmarkt angenommen hat und ihre Mutter die bestehende Alpaka-Farm des neu gekauften Anwesens weiterführen möchte, sind alle Hoffnungen wieder in die 300 Kilometer entfernte Stadt zurückzuziehen im Keim erstickt. Schon während der Sommerferien haben ihr älterer Bruder Thorben und ihr Vater sämtliche Renovierungs- und Umzugsarbeiten abgewickelt, sodass sich Elena in aller Ruhe von ihrer besten Freundin Ajala und dem Stadtleben verabschieden konnte. 
Doch für die Heranwachsende bleibt nicht viel Zeit um sich in ihrer neuen Umgebung einzugewöhnen, denn die Sommerferien sind inzwischen vorbei und das kleine Mädchen muss wieder zur Schule. Daher beschließt Thorben vorab Elena ihren neuen Schulweg zu zeigen. Völlig geschockt und enttäuscht bleibt der Teenager vor dem alten, marode wirkenden Backsteingebäude stehen, in dem er ab morgen die 4. Klasse besuchen wird. Während Elena ungehalten ihrem Ärger Luft macht, hört ausgerechnet Friedlinde Loberecht -die Urururenkelin des Schulgründers- die harten Worte des Mädchens über die Grundschule und diesem langweiligen Ort. 
Daher ist es kein Wunder, dass Elena am darauffolgenden Tag einen schwierigen Schulstart hat, denn ausgerechnet Friedlinde ist eine ihrer neuen Mitschülerinnen die noch immer wütend auf den Neuankömmling ist. Aber die Anfangsschwierigkeiten sollen schon bald in Vergessenheit geraten, denn als die Katze des Hausmeisters plötzlich verschwindet suchen alle Schüler nach Finchen und stoßen dabei auf ein abgeschlossenes Zimmer im Obergeschoss der Schule. Obwohl es von dem ehemaligen Oberstudienrat strikt verboten wurde, jemals diese Türe aufzuschließen, widersetzen sich die Schüler und Lehrer der Anordnung, da sie die Katze des Hausmeisters dahinter vermuten. 
Hinter der verschlossenen Tür befindet sich ein geräumiges Klassenzimmer das mit allen Utensilien nebst einem lebensgroßen Skelett ausgestattet ist. Sofort möchte der neue Lehrer dieses Zimmer für seine Viertklässler beanspruchen, da das alte Klassenzimmer viel zu klein ist. Doch irgendwas scheint mit dem Raum nicht in Ordnung zu sein. Denn plötzlich fangen die Mäuse zu singen an, Origami-Vögel fliegen umher und das Skelett winkt den Kindern zu...

Eigene Meinung:
Ende Januar erschien Tina Zang's neuestes Werk "Das zaubernde Klassenzimmer", welches zugleich der Auftaktband einer neuen Kinderbuchreihe ist. 
Die Geschichte beginnt mit der kleinen Elena die todunglücklich ist. Da ihr Vater einen neuen Job als Baumarktleiter beginnt, muss die vierköpfige Familie Urban von der Stadt in das 300 Kilometer entfernte Eigam umziehen. Während ihr älterer Bruder Thorben sich schnell mit der neuen Situation arrangiert, braucht Elena hingegen Zeit um sich einzugewöhnen, die sie allerdings nicht hat. Denn die Sommerferien sind vorbei und die Heranwachsende muss wieder zur Schule. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten endet der erste Schultag ganz anders als erwartet. Während der Unterrichtsstunden passieren nämlich viele Überraschungen die teilweise rational nicht zu erklären sind. An dieser Stelle kommt Elena's Mitschüler Felix ins Spiel. Seine Sicht auf die Dinge werden ebenfalls im Buch ausführlich beschrieben. Dabei erfährt der Leser weitere Details die das Lesevergnügen erst so richtig entfachen. 
Alle Kinder ab 8 Jahren kommen bei diesem Buch voll auf ihre Kosten. Denn es erwartet sie nicht nur eine zauberhafte und lustige Geschichte, sondern zugleich auch zahlreiche Schwarz-Weiß-Illustrationen von Sandra Reckers. Dadurch gewinnt das Buch an Lebendigkeit und untermalt das Geschehen. Die Autorin versteht es mit einfachen Worten eine greifbar wirkende Geschichte zu verfassen die von Mädchen und Jungs gleichermaßen gelesen werden kann. Der Handlungsverlauf ist langsam aber kontinuierlich. In diesem Band wird noch nicht viel über die mysteriösen Umstände im neu entdeckten Klassenzimmer verraten, doch der junge Leser wird durch viele Andeutungen und Hinweise auf das weitere Geschehen neugierig gemacht. Vorfreude auf Band zwei der im Juli dieses Jahres erscheint, ist jetzt schon vorprogrammiert. 
Durch die kurzen Kapitel und der leicht vergrößerten Schrift können Leseanfänger und Schulkinder sich ersten Leseversuchen stellen. 
Fazit: Junge Leserinnen und Leser erleben bei diesem Band magische Stunden. Ein Muss für jedes Bücherregal. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Quelle: Buch Abb. S. 1 / S. 21 / S. 48 / S. 144
Anmerkung:
Weitere Rezensionen von Tina Zang:

Samstag, 26. Februar 2022

Hörbuchrezension: Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt (Teil 11) von Jörg Maurer

Im Schnee wird
nur dem Tod nicht kalt

Infos zum Hörbuch:
unbezahlte Werbung
Verlag: argon hörverlag
Titel: Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt
Autor: Jörg Maurer
Gelesen von Jörg Maurer
Erscheinungsjahr: 24. Oktober 2018
Gesamtspielzeit: 10 Std. 47 Min. 
Lieferumfang: 2 MP3 CD's (Autorenlesung)
ISBN: 978-3-8398-1655-4
Preis: 15,99 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? https://argon-verlag.de

Reihenfolge der Kommissar Jennerwein ermittelt - Reihe:
  Teil 1: Föhnlage
  Teil 2: Hochsaison
  Teil 3: Niedertracht
  Teil 4: Oberwasser
  Teil 5: Unterholz
  Teil 6: Felsenfest
  Teil 7: Der Tod greift nicht daneben
  Teil 8: Schwindelfrei ist nur der Tod
  Teil 9: Im Grab schaust du nach oben
Teil 10: Am Abgrund lässt man gern den Vortritt
Teil 11: Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt
Teil 12: Am Tatort bleibt man ungern liegen
Teil 13: Den letzten Gang serviert der Tod
Teil 14: Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel
Teil 15: Kommissar Jennerwein darf nicht sterben

Klappentext: 
Der Tod liebt frischen Pulverschnee
In einer Berghütte hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort will Kommissar Jennerwein mit seinem Team feiern. Einmal ohne Ermittlungsdruck und Verbrecherjagd gemütlich am Kaminfeuer sitzen. Aber was bedeuten die blutigen Spuren im Schnee, die draußen zu sehen sind? Warum kreist eine Drohne über der Hütte? Während drunten im Kurort die Polizeistation verwaist ist und eine Gestalt leblos in einem versperrten Keller liegt, erkennt Jennerwein, dass er in eine Falle geraten ist, aus der es kein Entkommen gibt. Wenn er sein Team retten will, muss er mit dem Tod Schlitten fahren...

Inhaltsangabe:
Team Jennerwein: Der strahlende Stern am Ermittlungshimmel. Bisher gibt es keinen einzigen Fall, den die siebenköpfige Mannschaft der Mordkommission 4 nicht gemeinsam lösen konnte. Zu dieser Elite-Einheit gehören unter anderem Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein, der knorrige Allgäuer Ludwig Stengele -ein ehemaliges Mitglied des Kernteams und jetziger Leiter der Spezialeinheit eines international operierenden Sicherheitsdienstes-, die vielseitig interessierte Polizeipsychologin Dr. Maria Schmalfuß, sowie Techniknerd und Spurensicherer Hansjochen Becker, Polizeiobermeister Franz Hölleisen, die preußische Kommissarin Nicole Schwattke und die im Rollstuhl sitzende Gerichtsmedizinerin Verena Vitzthum. Auch Polizeioberrat Dr. Rosenberger, der intern von allen nur Rosi genannt wird, darf natürlich in diesem Team nicht fehlen. 
Da gleich zwei Festlichkeiten aufeinandertreffen, nämlich Weihnachten und das 10-jährige Bestehen dieser eingeschworenen Truppe, beschließen diese eine kleine, private Feier unter Kollegen auf Jennerwein's Berghütte im Kurort zu organisieren. Einzige Bedingung für diesen Abend: Keine Gespräche über den Beruf oder aktuelle Ermittlungsfälle. 
Im Laufe des 1. Weihnachtsfeiertages treffen nach und nach die Geladenen in Jennerwein's Hütte ein, die allesamt bei ausgelassener Stimmung vom Gastgeber mit deftiger Brotzeit und reichlich Glühwein versorgt werden. Doch insgeheim sind alle Blicke auf die verheiratete Verena Vitzthum gerichtet. Ausgerechnet sie bringt als Einzige ihren scheinbar neuen Lebensgefährten mit. Der gut aussehende Sunnyboy wirkt äußerst geheimnisvoll und will so gar nicht zu der taffen Gerichtsmedizinerin passen. Als ein verirrter Wanderer in der 1.500 Meter Höhe befindlichen Hütte um Asyl bittet und zusätzlich auch noch ein hilfloses Opfer aus dem Zeugenschutzprogramm unbedingt mit dem Polizeioberrat Dr. Rosenberger sprechen will, bricht dort plötzlich das totale Chaos aus. Ehe sich alle versehen befinden sich die anwesenden Personen in absoluter Lebensgefahr. 
Eine Bombe, die per Gedankenübertragung gesteuert wird, soll gezündet werden und das komplette Jennerwein-Team auslöschen.
Wer hat hier seine Finger im Spiel und war die Drohne die kürzlich um Hubertus Jennerwein's Privathaus flog ein Omen? Behalten die Ermittler einen kühlen Kopf und können sie sich aus dieser fast ausweglosen Situation doch noch befreien?

Eigene Meinung:
Der Titel von Jörg Maurer's elften Alpenkrimi "Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt" klingt ebenso ungewöhnlich wie die Geschichte selbst. Erneut muss Kultkommissar Jennerwein einen Fall lösen, der dieses Mal das Leben seines gesamten Teams auf eine harte Probe stellen wird. Keiner der Ermittler wäre je auf die Idee gekommen, dass ausgerechnet an diesem gemütlichen Hüttenabend -bei dem äußerste Priorität war nicht über Ermittlungsfälle zu diskutieren- sie selbst in das Netz eines perfiden Plans geraten. Völlig ahnungslos werden sie zur Zielscheibe eines Täters der auf Rache aus ist. Doch warum?
Diese Frage und auch die Hintergründe dazu erfährt der Hörer in der über 10 stündigen Audiofassung aus dem Argon-Verlag. Jörg Maurer ist nicht nur der Autor des Krimis, sondern hat auch noch selbst das Hörbuch eingelesen. Seine ausdrucksstarke Stimme verleiht den Charakteren der Geschichte eine unvergleichbare Präsenz und lässt das Geschehen auf der einsamen Berghütte gekonnt lebendig werden.
Obwohl dies mein erstes Hörbuch aus der Jennerwein-Reihe ist, hatte ich keinerlei Einstiegsprobleme, nachdem der Autor die jeweiligen Protagonisten anfangs kurz vorgestellt hat. Da ich selbst aus dem Unterallgäu komme, war es für mich ein zusätzliches Highlight als ich hörte, dass der einstige Ermittler Ludwig Stengele ein gebürtiger Mindelheimer ist. Durch die Heimatverbundenheit fand ich alle Protagonisten von Anfang an äußerst sympathisch.  Der Handlungsstrang war gespickt mit Spannung, Witz und humorvollen Anekdoten. 
Fazit: Augen zu, Ohren auf - das Kopfkino beginnt! Fans die Allgäukrimis lieben kommen hier voll auf ihre Kosten.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Sonntag, 20. Februar 2022

Buchrezension: Das Mädchen, das in der Metro las von Cristine Fèret-Fleury

Das Mädchen,
das in der Metro las

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: DUMONT-buchverlag
Titel: Das Mädchen, das in der Metro las
Autor: Cristine Fèret-Fleury 
Erscheinungsjahr: 22. Mai 2018
Seitenzahl: 176 Seiten
Kapitelzahl: 26 Kapitel
ISBN: 978-3-8321-9886-2
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 18,86 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext: 
Welches Buch wird Dein Leben verändern?
Sobald Juliette in der Metro sitzt, flüchtet sie sich in die Welten ihrer Romane, oder sie beobachtet die Menschen um sich herum: 
die Dame mit dem Kochbuch, den Insekten-Experten, das Mädchen mit dem Schmöker. Als sie eines Tages beschließt, zwei Stationen früher auszusteigen, begegnet Juliette dem kauzigen Soliman, der glaubt, dass jedes Buch die Macht hat ein Leben zu verändern...

Inhaltsangabe:
Wie jeden Tag sitzt auch dieses Mal Juliette wieder in der Metro, Linie 6, die sie direkt zur Arbeit bringt. Während der kurzen Fahrt schmökert die junge Pariserin entweder in einem ihrer Bücher die sie stets in der Handtasche mitführt oder beobachtet die anderen Fahrgäste. Nicht nur sie genießt es während der Strecke in fremde Welten einzutauchen, sondern auch die Dame neben ihr, die pünktlich auf Seite 247 ihrer jeweiligen Liebesromane feuchte Augen bekommt. Selbst der ältere Herr mit grünem Hut der jeden Morgen in Bercy zusteigt und exakt nach 17 Minuten die Metro wieder verlässt, vertieft sich regelmäßig in sein Insekten- und Pflanzenbuch. 
Doch an diesem Februarmorgen sehnt sich Juliette nach einer Veränderung. Daher beschließt sie spontan zwei Haltestellen früher auszusteigen um den restlichen Weg zum Maklerbüro -in dem sie angestellt ist- zu Fuß zurückzulegen. Neugierig durchquert sie dabei sämtliche Straßen und kommt an verschiedenen Schaufenstern vorbei, die sie zuvor noch nie wahrgenommen hat. Ehe sie sich's versieht befindet sich die Angestellte vor einem riesigen schmiedeeisernen Tor zwischen dem ein Buch eingeklemmt ist. Inmitten des Tores befindet sich ein großes Emailschild das auf den Namen des Geschäfts hinweist: "Bücher ohne Grenzen". Sofort fühlt sich die junge Frau von diesem Ort magisch angezogen, öffnet das Tor einen Spalt breit und betritt das Gelände. Sofort kommt ihr ein kleines, aufgewecktes Mädchen entgegen welches Juliette freundlich begrüßt. Ohne lange Umschweife führt Zaïde die Immobilienmaklerin direkt zu ihrem Vater. Soliman, ein großer schlanker Mann sitzt versunken in seinem Büro, indem etliche Stapel Bücher dicht aneinander stehen. 
Der kränklich aussehende Mann stellt sich Juliette vor und erklärt der Pariserin, dass er Geschichten über alles liebt und er es sich zur Aufgabe gemacht hat, Buchpakete zusammenzustellen, die er anschließend an fremde Menschen verschenkt. Doch es sind nicht irgendwelche Bände die er abgibt, sondern jede Person bekommt eine auf sich zugeschnittene Ausgabe die nach dem Lesen deren Leben für immer verändern soll. Unterstützung bekommt Soliman von ehrenamtlichen Boten, die jene Leute eine kurze Zeit vorher beobachten, um so das perfekte Buch für sie zu herzurichten. 
Juliette, die von dieser Idee fasziniert ist, sucht am nächsten Tag erneut das Gelände auf und wird spontan ebenfalls als Botin engagiert. Soliman gibt auch ihr einen Stapel dieser besonderen Bücher mit, die sie an ausgewählte Menschen verteilen soll. Plötzlich findet Juliette nicht nur ihre wahre Berufung, sondern auch die langersehnte Veränderung die ihrem tristen Dasein endlich wieder neues Leben verleiht. 
Doch dann schlägt das Schicksal mit aller Macht zu und stellt das Leben von Juliette, Soliman und seiner Tochter Zaïde völlig auf den Kopf...

Eigene Meinung:
"Das Mädchen das in der Metro las" hatte ich schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Nachdem ich wieder einmal in einer Buchhandlung war und erneut über diese Lektüre gestolpert bin, habe ich mir diese schlussendlich gekauft. Nicht nur das Cover hat mich angesprochen, sondern auch die kurze Zusammenfassung auf dem Buchrücken. Doch die Geschichte hat einen ganz anderen Verlauf wie eigentlich erwartete. Protagonistin ist zum einen Juliette, die es satt hat dass ihr Leben schon von klein auf vorbestimmt war und sie nun einem langweiligen Job in einem Immobilienbüro nachgehen muss, der sie überhaupt nicht erfüllt. 
Spontan beschließt sie an jenem Tag ihren faden und eintönigen Alltag zu ändern, in dem sie zwei Haltestellen früher aussteigt um zu Fuß durch die Straßen von Paris zur Arbeit zu gelangen. Dieser kleine Schritt soll schon bald weitreichende Folgen für Juliette haben. Denn sie begegnet dabei den weiteren Protagonisten Zaïde und Soliman. 
Soliman liebt das geschriebene Wort genauso sehr wie Juliette und glaubt an die Macht, dass jedes Buch das Leben eines Menschen verändern kann. 
Die Autorin erzählt zunächst in ruhigen Tönen, allerdings sind die Sätze teilweise sehr lang und verschachtelt, was aber nach anfänglichen Schwierigkeiten für mich nicht weiter tragisch war. Wesentlich störender fand ich es, dass diese wundervolle Grundidee, die unterschiedlichen Protagonisten und die Handlung selbst ganz oberflächlich gehalten wurden. Aufgrund der geringen Seitenzahl lässt die Geschichte kaum Tiefe zu, was bei so einem Roman aber unbedingt notwendig gewesen wäre. Auch gab es ein paar realitätsfremde Passagen die weder mit den Charakterzügen der Protagonisten noch mit dem echten Leben etwas gemeinsam haben. 
Fazit: Wer seinen Platz im Leben finden will, braucht Mut zur Veränderung - selbst wenn es bedeutet, nur zwei Haltestellen früher auszusteigen. 
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Sonntag, 30. Januar 2022

Buchrezension: BLUSENSHIRTS GANZ EINFACH NÄHEN - Alle Modelle in Größe 34-46 von Laura Wilhelm

BLUSENSHIRTS GANZ EINFACH NÄHEN -
Alle Modelle in Größe 34-46

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: frechverlag GmbH
Titel: Blusenshirts ganz einfach nähen -  
Alle Modelle in Größe 34-46
Autor: Laura Wilhelm 
Erscheinungsjahr: 17. Januar 2022
Seitenzahl: 112 Seiten
ISBN: 978-3-7724-6888-9
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 22,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? https://topp-kreativ.de

Klappentext:
Die schönsten Sommerträume werden aus luftigem Jersey selbst genäht. 
Blusenshirts lassen jede Sommergarderobe in neuem Glanz erstrahlen und sind in Job und Freizeit nicht mehr aus der Mode wegzudenken. Und dabei sind sie so bequem und lassen sich perfekt kombinieren. 
Mit dem neuen Zuschnitt-System gelingt schon der Start ins Nähvergnügen tadellos. Die farbigen Linien weisen dabei den Weg zur perfekten Passform. Und in der ausführlichen Anleitung gibt es zu jedem neuen Arbeitsgang ein Foto, damit das neue Lieblingsteil schnell ausgeführt werden kann. Alle 12 Modelle gibt es in den Größen 34-46.

Mein Modell: Mia (Buch S. 12-19)
Aufbau / Inhalt:
MODELLE:
- MIA: Schwierigkeitsgrad 1 (Cropped-Bluse mit Flatterärmeln)
- CONNY: Schwierigkeitsgrad 3 (Raglanbluse mit Stehkragen und langen Ärmeln)
- FLEUR: Schwierigkeitsgrad 2 (Weite Bluse mit Breitem V-Ausschnitt)
- LAURA: Schwierigkeitsgrad 3 (Tunikabluse mit Stehkragen) 
- KATI: Schwierigkeitsgrad 3 (Ärmelloses Top mit A-Linie)
- LEONIE: Schwierigkeitsgrad 1 (Halbarmbluse mit überschnittenem Ärmel)
- SANDY: Schwierigkeitsgrad 2 (Luftige Bluste mit offenem Ärmel) 
- KAYA: Schwierigkeitsgrad 2 (Jerseybluse mit Rückenfalte und ausgestelltem Dreiviertelarm) 
- LEA: Schwierigkeitsgrad 2 (Taillierte Bluse mit gerafftem Ärmel) 
- SALLY: Schwierigkeitsgrad 1 (Überschnittene Kurzarmbluse mit kleinem Stehkragen) 
- MONA: Schwierigkeitsgrad 1 (Schmale Jerseybluse mit Bündchen) 
- STELLA: Schwierigkeitsgrad 2 (Jerseybluse mit Schösschen und überlangen Puffärmeln)

GRUNDLAGEN:
- Stoffkunde
- Der richtige Stich
- Maßtabelle
- Zuschnitt
- Nähtechniken 

- Impressum
- Autorin 
Eigene Meinung: 
Aller Anfang ist schwer- auch beim Nähen stößt der Neuling oft an seine Grenzen - spätestens wenn der Zuschneideplan einer unleserlichen Karte aus Linien, Zahlen und Buchstaben gleicht. Doch mit diesem aktuellen Buch von Laura Wilhelm "Blusenshirts ganz einfach nähen" gehört dieses Problem nun der Vergangenheit an. Mit Hilfe des neuen Zuschnittsystems finden Nähanfänger spielend leicht auf den jeweiligen Schnittmusterbögen ihr Wunschmodell. Durch die unterschiedlich bunt markierten Linien bei den Schnitten sind die Größenangaben deutlich voneinander zu unterscheiden, sodass man ganz einfach die benötigten Maße abpausen kann. 
Im Fokus dieser Lektüre stehen Blusenshirts aus weichem Viskose- oder Baumwolljersey. Die bequeme Maschenware ist der perfekte Begleiter für den Alltag. Insgesamt stellt die Autorin in dieser Ausgabe zwölf Modelle in den Größen 36-42 vor. Alle Projekte sind in drei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt, sodass Anfänger die Möglichkeit haben sich etappenweise steigern zu können, hingegen eingefleischte Nähprofis sofort die Qual der Wahl haben, mit welchem neuen Lieblingsteil sie beginnen möchten. Blusenshirts sind modern, vielseitig kombinierbar und ein wahrer Segen im Kleiderschrank. Egal ob sportlich, elegant, lässig oder bequem - für jeden Anlass gibt es in dieser Lektüre das perfekte Schnittmuster.
Die jeweiligen Anleitungen haben alle dieselbe Struktur: Auf der linken Seite eines jeden neuen Projekts findet der Leser eine Farbfotografie, auf der die Trägerin das Modell in Szene setzt. Anschließend gibt es auf der gegenüberliegenden Seite eine kleine Zeichnung mit dem Aufbau des Schnitts sowie eine kurze Auflistung aller wichtigen Angaben wie Materialverbrauch oder auf welchem Schnittmusterbogen sich das Wunschshirt befindet. Auf den nachstehenden Seiten findet der Leser einen Leitfaden, in dem alle Nähschritte mit Hilfe von Text- und Bildanleitungen beschrieben werden. Besonders für Anfängerinnen ist es ratsam, sich genau nach den Vorgaben des Buches zu richten, damit das selbst genähte Blusenshirt auf jeden Fall gelingt.
Wie in allen Büchern von Laura Wilhelm werden auf den hinteren Seiten nochmals wesentliche Grundlagen kurz und bündig zusammengefasst. So erfährt der Leser alles rund um den richtigen Stich, aber auch wie man das Schnittmuster individuell zuschneidet und welche nützlichen Helfer es gibt, die einem das schönste Hobby der Welt leichter machen sollen. Auch diverse Nähtechniken wie Brustabnäher oder gekräuselte Stoffbahnen werden mit Hilfe von Text- und Bildanleitungen erklärt. Die Größenangaben der Modelle fallen normal aus, sodass ich keine Änderungen an meinem Schnitt vornehmen musste. 
Fazit: Dieses Buch weckt nicht nur Frühlingsgefühle, sondern versprüht auch regelrechte Sommervibes!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 

Quelle: Buch Abb. S. 12-17 / S. 102-103
Anmerkung:
Weitere Rezensionen von Laura Wilhelm:

Sonntag, 23. Januar 2022

REZEPT: Marmorkuchen in der Springform


Hallo ihr lieben Naschkatzen,

nach einer kleinen Bloggerpause über den Jahreswechsel hinweg melde ich mich heute wieder zurück. Doch ich komme nicht mit leeren Händen, sondern habe Euch ein leckeres Marmorkuchenrezept mitgebracht. Normalerweise wird der Trockenkuchen in einer Gugelhupf- oder Kastenform gebacken, doch für diese Backanleitung verwendet man eine Springform. Die Zutaten sind in jedem gut sortierten Haushalt vorrätig, sodass es eigentlich sofort los gehen kann.
Da das Jahr noch ganz jung ist, möchte ich Euch allen natürlich ebenfalls ein Frohes Neues und vor allem Gesundes Jahr 2022 wünschen- und HELAU!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen!

Das brauchst Du:

Für den Teig:

200 g Sanella
280 g Zucker
    1 Pä. Vanillinzucker
    ½ Pä. Zitroback oder abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
    2 EL Rum
    6 Eier
280 g Mehl
    ½ Backpulver
    1 Prise Salz
100 ml Milch
    2 EL Kakaopulver

Für die Glasur: 

Puderzucker oder Schokoglasur 

Zubereitung: 

Sanella mit Zucker, Vanillinzucker, etwas Zitronenabrieb und Rum verrühren. Anschließend die Eier einzeln dazugeben und kräftig durchmixen. Mehl abwiegen und mit dem Backpulver und dem Salz vermischen. Nun die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch portionsweise unter den Teig rühren. 
Ungefähr die Hälfte des Teiges in eine Springform (26 cm Durchmesser) welche mit Fett und Semmelbrösel ausgelegt wurde einfüllen. Den dunklen Teig auf die helle Teigmasse in die Form füllen und mit einem Messer den weißen Teig hochziehen. 
Backzeit: 160° C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten

Wenn der Kuchen erkaltet ist, kann dieser mit einer Schokoglasur überzogen- oder mit Puderzucker bestäubt werden. 


Anmerkung:
Weitere Backrezepte zum Thema Marmorkuchen:
Weitere Backrezepte für Fasching:

Sonntag, 19. Dezember 2021

DIY: Selbst genähter Nähmaschinenüberwurf / Overlocküberwurf

Guten Morgen zusammen,

in diesem Beitrag möchte ich Euch meinen selbst genähten Nähmaschinen- und Overlock-Bezug im Patchworkdesign vorstellen. Im Juni 2019 habe ich Euch *hier* meinen gehäkelten Nähmaschinenüberwurf präsentiert. Lange Zeit war ich mit diesem auch zufrieden, bis ich mir zu Weihnachten letzten Jahres eine Overlock-Maschine gekauft habe. Bei diesem Gerät war leider keine Schutzhülle mit dabei, sodass ich die Overlock regelmäßig putzen musste. Daher beschloss ich für dieses Gerät und auch passend für meine Nähmaschine eine Schutzhülle anzufertigen, damit es optisch auf dem Sideboard ansprechender aussieht. Da ich von keinem Stoff genug hatte um jeweils einen einfarbigen Überzug nähen zu können, improvisierte ich und entschied mich für die Patchworkvariante. 
Für diese Modelle besaß ich leider kein fertiges Schnittmuster. Ich habe beide Maschinen ganz genau ausgemessen und mir daraus selbst einen Schnitt angefertigt. Bevor ich alle Teile zusammennähte, bügelte ich auf die Innenseite meines Stoffes Vlieseline. 
Meiner Meinung nach hat dies zwei Vorteile: 
Zum einen sorgt das Vlies für einen guten Stand und zum anderen sind die Nahtzugaben alle versäumt - somit kann nichts mehr aufgehen. 
Die Overlock-Haube zu nähen stellte sich anfangs als äußerst kompliziert heraus. Da die Form sehr schwierig ist, habe ich auch viel ausprobiert und abgesteckt, damit der Bezug letztendlich symmetrisch wird. Zum Glück hat alles gut geklappt. Eingesäumt habe ich beide Schutzbezüge mit einem farblich dazu passendem Schrägband.



Auf der Oberseite habe ich eine Öffnung eingearbeitet, die perfekt mit dem Tragegriff der Nähmaschine abschließt. So kann die Maschine bequem mit dem Überzug transportiert werden. 



Des Weiteren fertigte ich zwei Taschen an, die ich jeweils auf der linken und rechten Seite des Nähmaschinenüberwurfs angenäht habe. Darin können Kleinigkeiten wie Stecknadeln, Rollschneider, Stoffschere oder auch ein Lineal verstaut werden. 


Mit Hilfe der Vlieseline sind die Nahtzugaben alle versäumt und gleichzeitig hat die Schutzhülle einen perfekten Stand. Die Kanten der Oberseite habe ich mit der Overlock versäumt. 





Bei dem Overlock-Überzug hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten, wie ich den Bezug anfertigen soll, damit das Gesamtbild stimmig ist und gleichzeitig meine Stoffreste dafür ausreichen.


Wie bei der Nähmaschine habe ich bei der Overlock-Haube ebenfalls zwei Seitentaschen zur Aufbewahrung von Kleinigkeiten angenäht. 


Auch die Innenseite des Overlock-Bezugs wurde mit Vlieseline versehen. Die Kanten wurden alle versäumt. 


Anmerkung:
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