Sonntag, 5. April 2020

DIY: SOCKEN-SUNDAY Teil 4 von 6 "Overknees vs. Knöchelsöckchen"

Hallo meine Lieben,

heute stelle ich Euch wieder zwei Modelle vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die ersten Strümpfe bis über die Oberschenkel reichen, sind die unteren Socken relativ kurz gehalten. Ich stelle Euch unten wieder jede Variante im Detail vor: 

An diesen Overknee-Strümpfen habe ich wirklich ziemlich lange gearbeitet. Diese reichen mir über die Oberschenkel und sogar noch ein Stück weiter. Da ich sehr günstig an ein riesiges Knäul Sportgarn gekommen bin, habe ich mich dazu entschlossen, einheitliche XXL Overknee's zu stricken. Ich liebe diese Strümpfe so sehr und sehen über eine Legging ziemlich cool aus. 



Modell 2:



Diese Strümpfe kamen zustande, als ich meine Wollreste aufbrauchen wollte. Da ich von keinem Garn besonders viel mehr übrig hatte, fertigte ich diese Strümpfe an. Ein bisschen über dem Knöchel hören sie zwar schon wieder auf, sind aber trotzdem total praktisch beim Tragen und die Farbzusammensetzung gefällt mir ebenfalls sehr gut. Hier verzichtete ich  bewusst auf weitere Applikationen, denn durch die unterschiedlichen Farbblöcke ist genug Abwechslung in dem Sockenpaar enthalten. 

Mittwoch, 1. April 2020

Buchrezension: KRYONIUM - Die Experimente der Erinnerung von Matthias A. K. Zimmermann

KRYONIUM - 
Die Experimente der Erinnerung

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Kultuverlag KADMOS
Titel: KRYONIUM - Die Experimente der Erinnerung
Autor: Matthias A. K. Zimmermann
Erscheinungsjahr: 28. Oktober 2020
Seitenzahl: 324 Kapitel
Kapitelzahl: 60 Kapitel
ISBN: 978-3-86599-444-8
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 19,90 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext: 
Gefangen an einem unbekannten Ort, schmiedet der Erzähler heimlich Fluchtpläne. Die Tatsache, ohne Erinnerungen zu sein, erschwert das Vorhaben. Doch der Drang, endlich auszubrechen aus diesem furchteinflößenden, schneeverwobenen Schloss, lässt ihn jedes Risiko eingehen. Und so gerät der Erzähler immer tiefer hinein in einen wirren Strudel aus rätselhaften Begegnungen und magischer Paranoia, die er spielerisch zu entschlüsseln hofft, was ihn letztlich zum Ursprung seiner Erinnerungen führt.

Der All-Age-Roman ist ein technoides Märchen, das sich mit Virtualität auseinandersetzt und die Frage aufwirft, was Erinnerungen sind und was sie bedeuten. Nichts ist so, wie es scheint in der Geschichte und die Frage, was Realität ist, muss immer wieder neu überdacht werden.
(Weiterleitung zum Verlag)
Quelle: Kulturverlag KADMOS
Inhaltsangabe:
Am Rande einer verschneiten Insel im Nirgendwo befindet sich ein prachtvolles Schloss, welches nur von Wäldern und einem großen See umgeben ist. Alle darin befindlichen Schlossbewohner sind in strikte Rangordnungen eingeteilt, die jeder zu befolgen hat. Die Obrigkeit besteht aus dem König und seinen Rittern, die Mittelschicht bilden sämtliche Wachen und Hofdamen und an letzter Stelle der Hierarchie folgt die Unterschicht mit den Untertanen, zu denen auch "der Erzähler" gehört. 
Dieser hat jedoch keinerlei Erinnerungen- weder an seine Identität, noch wann und wie er an diesen mysteriösen Ort gelangt ist. Ebenso stellt er sich immer wieder die Frage was ihn hierher geführt hat und vor allem warum? Keiner der Anwesenden will ihn über diese ungewöhnlichen Umstände aufklären oder ihm gar helfen von diesem unbekannten Ort zu entkommen. Nicht nur, dass es strengstens verboten ist einen Fluchtversuch zu starten, es wäre auch zudem völlig zwecklos, da sich ein bösartiges Ungeheuer in dem zugefrorenen See befindet, welches all diejenigen tötet, die einen Ausbruch über das Gewässer wagen. Selbst ein Entkommen durch den dichten Wald ist ausgeschlossen. Ausgehungerte Wildtiere und eine bösartige Hexe halten sich darin auf, die alles daran setzen den Flüchtigen Einhalt zu gebieten. Auch wenn es noch ein paar gute Fabelwesen wie Einhörner gibt, können diese nicht helfen das Böse aufzuhalten. Die schier unüberwindbaren Hindernisse mit den jeweiligen Gefahren machen ein Entfliehen aus dieser Gegend nahezu unmöglich und versetzen die Bewohner somit in Angst und Schrecken. 
"Dem Erzähler" wird eine wichtige Aufgabe zugeteilt- nämlich bei der Entwicklung von Leuchtmitteln mitzuwirken, die das lichtempfindliche Ungeheuer im See in Schach halten soll. Die Panik und Aussichtslosigkeit das verfluchte Schloss nie mehr verlassen zu können, wuchs in kürzester Zeit bei sämtlichen Bewohnern zu einer hoffnungslosen Qual. Trotz des Bewusstseins ihr Leben bei dem Fluchtversuch verlieren zu können, wagen dennoch acht Untertanen einen Ausbruch mit fatalen Folgen. Nur durch einen glücklichen Zufall findet "der Erzähler" den Zauberstab der bösartigen Hexe aus dem dunklen Wald. Dieser Gegenstand lässt den Schluss zu, dass die mächtige Magierin tot ist. "Der Erzähler" wiegt sich in Sicherheit und versucht heimlich im Alleingang mit dem Zauberstab einen Fluchtplan zu schmieden. Doch dieses Vorhaben misslingt kläglich und damit beginnt für "den Erzähler" eine Reise, welche ihn psychisch und körperlich an seine Grenzen bringen wird. Doch auch die Welt um ihn herum soll auf einmal in einem ganz neuen Licht erscheinen... 

Eigene Meinung:
"KRYONIUM - Die Experimente der Erinnerung" ist ein All-Age Roman von Autors Matthias A. K. Zimmermann. Auf 324 Seiten begleitet der Leser den scheinbar anonymen und identitätlosen "Erzähler", der an einem ihm unbekannten Ort gefangen gehalten wird. Diesem fehlen nicht nur die kompletten Erinnerungen an seine Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart bleibt er von der Ahnungslosigkeit seines Daseins und vielen weiteren ungeklärten Fragen nicht verschont. Alleine diese Ausgangssituation wirkt beängstigend und zugleich höchst spannend auf den Leser- und dies nach nur wenigen Anfangsseiten. Obwohl sich der Protagonist immer wieder in Gefühlsverwirrungen verstirkt, versucht er trotzdem konsequent sich aus dieser vermeintlich ausweglosen Situation zu befreien. 
Der Autor lässt "den Erzähler" mehrere Ebenen durchlaufen, die ihn ständig vor neue Herausforderungen stellen und ihn zugleich zu seinem eigenen Ich und dem verlorenen Gedächtnis führen. Sowohl psychisch als auch körperlich gelangt der Protagonist immer wieder an seine Grenzen, die er jedoch allesamt hervorragend durchbricht. Die Suche nach seinen Erinnerungen und seiner Identität finden zwar am Ende dieses rätselhaften Romans ein Ende, allerdings in einer komplett neuen Gestalt, die zu Beginn des Buches so überhaupt nicht vorhersehbar war. Matthias Zimmermann weiß ganz genau, wie er durch seinen ungewöhnlichen, neuartigen- aber auch anspruchsvollen Schreibstil seine Leser unterhalten muss, sodass diese sich dem Sog der Geschichte und den dabei entstehenden, atmosphärischen Bilder nicht entziehen können. Der Schriftsteller versteht es mit einer Leichtigkeit sämtliche Details in einem weiten Zusammenhang zu stellen, sodass die komplette Handlung rund um "den Erzähler" bei jedem Kapitel eine komplett neue Version annimmt, die nichtsdestotrotz plausibel und stimmig im Gesamten wirkt. 
Fazit: Ein fantastischer und literarisch anspruchsvoller Roman, der sich komplett von meinen bisher gelesenen Fantasyromanen abhebt. Ein technoides Märchen, welches in keinem Regal fehlen darf. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Sonntag, 29. März 2020

DIY: SOCKEN-SUNDAY Teil 3 von 6 Strickanleitung für Socken "Das Lampion-Muster"

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich Euch ein ganz einfaches Socken-Strickmuster vorstellen. Dieses Wellenmuster oder auch Lampionmuster genannt, zieht sowohl im getragenen- als auch im ungetragenen Zustand alle Blicke auf sich. Bei dem untersten Bild habe ich bewusst den Schafft etwas zusammengerafft, damit man die Dehnfähigkeit besser erkennen kann. 

Strickanleitung:
Gesamtmaschen: 60 Maschen
(15 Maschen pro Nadel)
Maschenzahl muss durch 3 teilbar sein

Bündchen: eine Masche rechts, eine Masche links (Höhe variabel)
(Alternativ: 16 Maschen anschlagen für das Bündchen; 2 Maschen rechts, zwei Maschen links und für das Grundmuster vorher auf 15 Maschen pro Nadel abnehmen.)

Rapport für das Grundmuster:
    1-3 Runde: 3 Maschen rechts, 3 Maschen links
    4-6 Runde: alle Maschen werden rechts abgestrickt
    7-9 Runde: 3 Maschen links, 3 Maschen rechts
10-12 Runde: alle Maschen werden links abgestrickt



Anmerkung:
Hier findest Du weitere Socken-Strickmuster: 
Socken-Strickmuster: Apart gemustert
Socken-Strickmuster: Das Wellenmuster
Socken-Strickmuster: Das Dreiecksmuster
Socken-Strickmuster: Das Rippmuster
Socken-Strickmuster: Das Waffelmuster
Socken-Strickmuster: Das Trachtenmuster
Socken-Strickmuster: Das Kordelmuster (Röschenmuster)
Socken-Strickmuster: Hebemaschen
Socken-Strickmuster: Das Kaffeebohnen-Muster
Socken-Strickmuster: Das Herzmuster

Mittwoch, 25. März 2020

Hörbuchrezension: VANITAS - GRAU WIE ASCHE (Teil 2) von Ursula Poznanski

VANITAS - 
GRAU WIE ASCHE

Infos zum Hörbuch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar 
Verlag: argon hörverlag
Titel: VANITAS - GRAU WIE ASCHE
Autor: Ursula Poznanski
Gelesen von Luise Helm
Erscheinungsjahr: 02. März 2020
Gesamtspielzeit: 10 Std. 34 Min
Lieferumfang: 2 MP3 CD`s (autorisierte Lesefassung)
ISBN: 978-3-8398-1722-3
Preis: 19,95 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Reihenfolge der VANITAS-Reihe:
Teil 1: VANITAS - SCHWARZ WIE ERDE
Teil 2: VANITAS - GRAU WIE ASCHE

Klappentext:
Seit wann muss man auf dem Friedhof um sein Leben fürchten?
Carolin ist zurück in Wien, zurück in der Blumenhandlung am Zentralfriedhof. Sie weiß, dass ihre Verfolger sie nicht mehr für tot halten. Nichts wünscht sie sich jetzt so sehr, wie etwas Langeweile - da wird der Friedhof von Grabschändern heimgesucht. Immer wieder werden nachts Gräber geöffnet, die Überreste der Toten herausgeholt und die Grabsteine mit satanistischen Symbolen beschmiert. Nicht lange, und auf einem der Gräber liegt eine frische Leiche - ist jemand den Grabschändern in die Quere gekommen?
Die öffentliche Aufmerksamkeit und das Polizeiaufkommen rund um den Friedhof sind Carolin alles andere als recht - doch fast noch mehr irritiert sie ein junger Mann, der seit kurzem täglich den Blumenladen besucht. Nach außen hin gilt sein Interesse ihrer Kollegin, doch in Carolin wächst der Verdacht, dass er in Wahrheit hinter ihr her ist. Sie entschließt sich zu einem folgenschweren Schritt...

(Weiterleitung zum argon-Verlag)
Quelle: argon-verlag
Inhaltsangabe:
Carolin Bauer kehrt erneut nach Wien zurück, nachdem sie widerwillig den Auftrag ihres ehemaligen BKA-Chefs Robert Lesch erfolgreich ausgeführt hat. In München sollte sich die Mittdreißigerin mit der Tochter eines hoch angesehenen Baufirmenchefs anfreunden und diese dabei ausspionieren, da sämtliche Bauarbeiter bei deren Konkurrenz durch mysteriöse Unfälle ums Leben kamen. 
Da Familie Lambert regelmäßig in der Öffentlichkeit steht, bleibt auch Carolin davon nicht verschont und wird in einem Zeitungsartikel inklusive einem von ihr unbemerkten Schnappschuss mitveröffentlicht. Nur durch dieses Foto ist ihre neue Identität -die sie seit über zehn Monaten versucht vor dem brutalen Mafiaclan zu schützen- nicht mehr geheim. Obwohl sie fest davon ausgeht, dass sie bereits im Visier der Russen steht, hofft sie innerlich dennoch, dass der Clan ihre Spur noch nicht bis nach Österreich aufgenommen hat. Statt dass in Carolin Bauer's Leben nach dem ganzen Tumult ein wenig Ruhe einkehrt, passieren auf dem Wiener Zentralfriedhof ungeheure Dinge. Seit die ehemalige Spionin davon ausgeht, dass die russische Mafia von ihrem nur vorgetäuschten Tod ahnt, hat sie es sich angewöhnt, nie zwei Tage hintereinander den selben Weg durch den Friedhof zu nehmen. Als sie wie jeden Morgen um sieben Uhr die Anlage betritt, merkt sie sofort, dass etwas anders ist als sonst. In Gruppe 16 D hat sich eine 10-köpfige Mannschaft um ein Grab gebildet, die unter anderem aus Friedhofsgärtnern und Totengräbern besteht. Mit einem mulmigen Gefühl geht Caro auf die Angestellten zu und wird dabei mit einem schrecklichen Anblick konfrontiert: Zu sehen ist ein geöffnetes Grab, dessen Sarg völlig zertrümmert wurde. Der darin befindliche Leichnam fiel Totenschändern zum Opfer, da sich der Rumpf zwar noch im hölzernen Totenbett befindet, jedoch der Kopf gut sichtbar auf dem Grabstein drapiert wurde, in dessen geblich verfärbten Zähnen ein Hühnerkopf steckt. Das grauenhafte Bild wird noch durch sämtliche satanistische Symbole mit roter und schwarzer Farbe abgerundet. Diese schreckliche Tat ist nur der Beginn einer furchtbaren Serie, deren Höhepunkt mit einer frischen Leiche auf einer ausgegrabenen Ruhestätte endet. Carolin, die zufällig immer zur falschen Zeit am falschen Ort ist, weckt das Misstrauen der Polizei. Nicht nur diese interessiert sich neben der Mafia für die einstige Münchnerin, sondern auch ein junger Student benimmt sich auffallend höflich Caro gegenüber. 
Doch dann schmiedet die ehemalige Spionin einen teuflischen Plan, der ihr ganzes Können abverlangt.
Wer gräbt ständig die längst Verstorbenen aus ihren Ruhestätten und warum? 
Ist die russische Mafia tatsächlich hinter Carolin her oder bildet sie sich das nur ein? Wer ist der gutaussehende Student? 
Fragen über Fragen, die Caro schlaflose Nächte bereiten...

Eigene Meinung:
"VANITAS - Grau wie Asche" ist der zweite Teil der VANITAS-Trilogie von Ursula Poznanski. Im Fokus steht erneut die Protagonistin Carolin Bauer, die in einer Art Zeugenschutzprogramm involviert ist und unter falscher Identität in Österreich lebt. Aufgrund eines Auftrages ihres ehemaligen Chef's des BKA's lenkt sie wieder die Aufmerksamkeit der russischen Mafia auf sich, die alles daran setzt, Caro so schnell wie möglich aus dem Weg zu räumen. Doch nicht nur dieses Problem beunruhigt die ehemalige Spionin, sondern auch die abscheulichen Vorkommnisse auf dem Zentralfriedhof und ein überaus freundlicher Student der täglich ihren Arbeitsplatz beobachtet. Ehe sich Carolin versieht, befindet sie sich in einem Geflecht aus Intrigen und einem Rachezug der kein Erbarmen kennt. 
Im Folgeteil hat Poznanski wieder spannende Themen aufgegriffen und zu einem elfstündigen Thriller verpackt, der kaum eine Pause für mich zugelassen hat. Die Autorin lässt den Hörer immer wieder mitfiebern und stellt ihn vor die Wahl ob die Angst von Caro tatsächlich begründet ist, oder ob sich ihr feines Gespür für eine ernstzunehmende Gefahr bewahrheitet. Im Gegensatz zum ersten Teil ist Caro zwar noch immer sehr vorsichtig wenn es um ihre Identität geht, nichtsdestotrotz unterlaufen ihr hierbei einige Fehler, die ihr letztendlich mehr schaden, als helfen. 
Caro's Überlebenswillen ist grandios. Poznanski erschafft eine Figur, die so stark und selbstbewusst wirkt, gleichzeitig aber dem Hörer glaubhaft vermittelt wie einsam sie in Wirklichkeit ist. Mir gefiel der Folgeteil sogar besser wie der Auftakt, da die Autorin in das Hörbuch neben einer klaren Linie auch einige Twists mitintegrierte, die für Unterhaltung sorgten, aber auch für Momente, die nicht voraussehbar waren.
Die Sprecherin Luise Helm hat stimmlich wieder eine super Arbeit geleistet. Das Hörbuch welches im Argon-Verlag erschienen ist, überzeugte mich somit nicht nur hörtechnisch, sondern auch inhaltlich. Ich freue mich jetzt schon auf Teil 3. 
Fazit: Ein Hörbuch, welches so unmittelbar über Tod, Angst, Unsicherheit und Einsamkeit erzählt, dass ich jede Minute mit den Protagonisten mitfieberte. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Anmerkung:
Weitere Rezensionen von Ursula Poznanski:
ELANUS (Buch, Rezension vom 05.03.17)
AQUILA (Hörbuch, Rezension vom 18.08.17)
THALAMUS (Hörbuch, Rezension vom 22.08.2018)
EREBOS (Buch, Rezension vom 04.09.2018)
VANITAS - Schwarz wie Erde Teil 1 (Hörbuch, Rezension vom 21.02.2019)
EREBOS 2 Teil 2 (Hörbuch, Rezension vom 11.09.2019)
FÜNF Teil 1 (Buch, Rezension vom 13.01.2020)

Sonntag, 22. März 2020

DIY: SOCKEN-SUNDAY Teil 2 von 6 "Rustikales Modell und Socken im Partnerlook für Groß und Klein"

Hallo meine Lieben,

heute, zum Socken-Sunday zeige ich Euch gleich zwei neue Modelle, die ich bereits im Frühjahr 2019 gestrickt habe. Zum einen die blauen, etwas rustikaler wirkende Strümpfe und zum anderen ein Sockenpaar für Mutter und Kind. 

Beim ersten Modell habe ich auf jeder Seite drei kleine Knöpfe angebracht, damit der Strumpf im Gesamten nicht so eintönig wirkt. Ich finde die silbernen Metalldrücker zu der blauen Farbe passend und wertet das gestrickte Werk noch einmal so richtig auf. 




Modell 2:



Bei diesen Socken habe ich mich für ein Double entschieden. So können Groß und Klein zusammen als Paar herumlaufen. Die Vorstellung, dass zum Beispiel Mutter und Tochter die selben Strümpfe tragen finde ich total süß. Ich habe extra auf die Farbauswahl geachtet, damit es nicht zu kindlich oder zu erwachsen und hart wirkt. Dieses cremige weiß mit den unterschiedlichen Grüntönen harmonieren perfekt zusammen.


Mittwoch, 18. März 2020

Buchrezension: Die bezaubernden Kleider der Miss Delaney von Louisa Leaman

Die bezaubernden Kleider 
der Miss Delaney

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Goldmann Verlag

Titel: Die bezaubernden Kleider der Miss Delaney
Autor: Louisa Leaman
Erscheinungsjahr: 17. Februar 2020
Seitenzahl: 352 Seiten
Kapitelzahl: 20 Kapitel
ISBN: 978-3-442-49001-1

Cover: Taschenbuch
Preis: 9,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
Der Brautladen von Frau Delaney ist einzigartig. Die junge Frau verkauft Vintage Hochzeitskleider, die mehr sind als Stoff und Schneiderkunst. Sie bringen die Persönlichkeit der Braut zum Vorschein. Fran folgt bei ihrer Arbeit stets zwei Grundsätzen: Verliebe dich nie selbst in ein Kleid, und biete nie eines an, das eine unglückliche Geschichte hat. Beide Regeln bricht sie, als ihr eine Robe aus den Fünfzigerjahren in die Hände fällt. Fasziniert geht sie der Geschichte des Kleids nach und entdeckt ein Geheimnis, das ihr leben für immer verändern wird...

Inhaltsangabe:
In einem viktorianischen Haus mitten in London befindet sich Miss Delaney's Brautmodenladen "Whispering Dress". Bereits ein kurzer Blick in das üppig geschmückte Schaufenster der Boutique genügt um zu erahnen, welches außergewöhnliche Geschäft sich hinter der Fassade verbirgt. 
Angefangen von antiker Spitze, über Satinschuhe bis hin zu uralten Lederkoffern die vor vielen Jahrzehnten treue Begleiter bei Hochzeitsreisen waren- finden in den Räumlichkeiten ihren Platz. Jedes einzelne Stück wurde von der Ladenbesitzerin liebevoll ausgesucht und wohlüberlegt drapiert, damit die Kleider in ihrer vollen Pracht zum Ausdruck kommen. Die rothaarige Francesca Delaney ist eine zierliche junge Frau, die mit ungewöhnlichen Methoden ihre Kundinnen berät. Wie von Zauberhand weiß Fran von vorne herein schon ganz genau, welches ihrer besonderen Roben der zukünftigen Braut sowohl optisch als auch zu deren Charakter passt. Ohne sich weitere Alternativen zeigen zu lassen wird das angebotene Gewand sofort überglücklich von der Abnehmerin gekauft. 
Doch die vielen einzigartigen Secondhand-Roben sind nicht nur exquisite Schneidermodelle, sondern Fran sucht ausschließlich nach Kleidern, die eine glückliche Ehe überstanden haben und hinter denen sich eine besondere Geschichte verbirgt. Als sie von Mick- ihrem besten Freund und Mitarbeiter erfährt, dass in Epping Forest ein Landsitz aufgelöst wird, entscheiden sich die beiden dort auf Schnäppchenjagd zu gehen. Und tatsächlich: In einem alten Schlafzimmerschrank in einer unscheinbaren Reisetasche entdeckt Francesca ein Hochzeitskleid aus den Fünfzigerjahren, welches durch die vielen besonderen Details nicht nur atemberaubend schön, sondern auch äußerst wertvoll ist. 
Rafael Colt, der Sohn der verstorbenen Trägerin dieses Kleides, ist ein egozentrischer Mann, der froh ist, wenn die persönlichen Gegenstände seiner Mutter schnellstmöglich abgeholt werden. Daher will er der Ladenbesitzerin sogar das Kleid schenken. Durch einen unglücklichen Zwischenfall fuhren Mick und Fran jedoch ohne das teure Modell der Marke Garrett-Alexia nach Hause. 
Nachdem der jungen Frau das außergewöhnliche, alte Brautkleid nicht mehr aus dem Kopf geht, beschließt sie spontan nachts noch einmal heimlich das Anwesen aufzusuchen. Bei dieser Aktion macht sie eine Entdeckung, die weitreichende Folgen für sie haben wird. Der gutaussehende und schwerreiche Rafael Colt wird noch eine ganz wesentliche Rolle hierbei spielen...

Eigene Meinung:
"Die bezaubernden Kleider der Miss Delaney" ist Louisa Leaman's zweiter Roman. Die Geschichte spielt sich in London -genauer gesagt im Brautmodenladen "Whispering Dress"- ab, der von Francesca Delaney geführt wird. Die junge Frau ist stets auf der Suche nach ausgefallenen und besonderen Roben aus zweiter Hand, die sie in liebevoller Kleinarbeit restauriert und anschließend an ihre Kundinnen weiterverkauft. 
Für sich selbst hat sie jedoch drei Regeln aufgestellt:
Buch Zitat S. 19 "Erstens: Begehre niemals ein Kleid aus deinem eigenen Bestand. Zweitens: Verkaufe niemals ein Exitus-Kleid. Drittens: Sag niemals Nein zu einer Hochzeitseinladung." 
Doch mit dem Fünfzigerjahre Modell von Rafael Colt's Mutter bricht Fran zwei ihrer selbst aufgestellten Regeln und stürzt sich somit in eine spannende Zeit, bei der sie von einem turbulenten Gefühlschaos nicht verschont bleibt. Die Autorin hatte mit diesem Roman eine gute Grundidee, allerdings war meiner Meinung nach die Umsetzung nur mäßig. Neben zahlreichen Passagen die oft zu kitschig auf mich wirkten, gab es zusätzlich Elemente, die nahezu übersinnlich und unglaubhaft waren. Die Tatsache, dass Francesca bei jeder Kundin nur einen Versuch benötigte, um das perfekte Brautkleid zu finden und die zukünftige Braut auch keine Alternative mehr von ihr verlangte, war schon sehr fragwürdig. Ebenfalls fand ich Frans mysteriöse Visionen am Spiegel schwierig. Die Verbindung zwischen dem gutaussehenden Rafael und Fran empfand ich als äußerst unruhig, was sich durch etliche Kapitel durchzog. Die Handlung war zwar in ihrem Verlauf kontinuierlich, aber eine romantische Stimmung hat sich bei mir nicht eingestellt.
Fazit: Ein Buch, das mit einem Wellengang vergleichbar ist. Viele Höhen und Tiefen, bei denen sich einfach keine Romantik auftun wollte. 
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen 

Sonntag, 15. März 2020

DIY: SOCKEN-SUNDAY Teil 1 von 6 "Strumpf mit Bordüre"

Hallo meine Lieben,

mit diesem Sockenpaar läute ich zum dritten Mal in Folge den Socken-Sunday ein. Besonders im Winter bzw. Frühjahr packt mich die Lust zu stricken wie ein Weltmeister. Ich habe zum Glück einige Abnehmer, denn ich selbst könnte niemals so viele Strümpfe tragen wie ich Euch bereits auf meinem Blog vorgestellt habe. 
Natürlich versuche ich auch jedes Sockenpaar anders zu gestalten, damit ein wenig Abwechslung mit dabei ist- nichtsdestotrotz soll es aber bequem und angenehm beim Tragen bleiben. Bei diesem Modell habe ich den Strumpf komplett glatt rechts gestrickt und in die Mitte eine Borde mit einem goldenen Strassstein genäht. Beim Tragen sieht dies richtig raffiniert aus und stört in keinster Weise. 
Ich hoffe Euch gefällt das Sockenpaar ebenso gut, wie dem neuen Besitzer.