Mittwoch, 17. April 2019

Buchrezension: Kalligrafie UND Lettering - SCHÖN SCHREIBEN MIT FEDER, STIFT UND PINSEL von Norbert Pautner


Kalligrafie UND Lettering - 
SCHÖN SCHREIBEN MIT FEDER, STIFT UND PINSEL

Infos zum Buch:

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Bassermann Verlag
Titel: Kalligrafie UND Lettering - 
Schön schreiben mit Feder, Stift und Pinsel
Autor: Norbert Pautner
Erscheinungsjahr: 15. April 2019
Seitenzahl: 80 Seiten
ISBN: 978-3-8094-3984-4
Cover: broschierte Ausgabe
Preis: 7,99 Euro
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Klappentext:

Freude an der schönen Schrift
Mit einer attraktiven Schreibschrift wird jede Notiz zu einem Blickfang - ob es sich um Tischkarten für die Hochzeitstafel, das Menü für den geselligen Abend oder den täglichen Eintrag ins Bullet Journal handelt. 
Damit Sie für jede Gelegenheit eine geeignete Schrift finden, stehen 12 verschiedene Alphabete zur Auswahl. Auf den Übungsseiten im Buch können Sie kreativ erproben, wie sich die Schriften mit Feder, Stift oder Pinsel variieren lassen. 

Inhalt / Aufbau:

  • Einleitung
  • Verbunden schreiben
  • Einfache Korrespondenzschrift 
  • Weite Korrespondenzschrift
  • Schreiben mit der Spitzfeder
  • Englische Schreibschrift
  • Humanistische Kursive
  • Schreiben wie die Künstler
  • Freestyle mit der Spitzfeder
  • Einfache Pinselschrift
  • Brush Script
  • Fette Pinselschrift
  • Freestyle mit dem Pinsel

Eigene Meinung:
Handlettering, Kalligrafie oder Typografie wird in der heutigen Zeit immer beliebter und moderner. Egal ob für besondere Anlässe (z.B. Hochzeiten / Geburtstage) oder als optisches Highlight im selbst zusammengestellten Bullet Journal- die Schreibschrift ist das Aushängeschild und sorgt für den nötigen Eye-Catcher. 
Doch die Kunst des Schönschreibens zu lernen ist nicht ganz einfach, denn man benötigt dafür sehr viel Übung, Geduld und eine gewisse Kontrolle über die Handmotorik. Der selbstständige Autor und Illustrator Norbert Pautner hat in diesem Buch "Kalligrafie und Lettering - Schön schreiben mit Feder, Stift und Pinsel" eine kleine Auswahl der unterschiedlichsten Schriftarten zusammengestellt, die vielseitig einsetzbar sind. Die broschierte Ausgabe wurde von Pautner so eingeteilt, dass die Schriftzeichen aufeinander aufgebaut werden. So ist es für den Übenden einfacher, sich den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden anzupassen. Jede Schriftart wird nicht nur mit einem kurzen Beispieltext vorgestellt, sondern der Autor erklärt zusätzlich an konkreten Beispielen worin der Schwerpunkt liegt und zeigt gleichzeitig die Ansatzweisen wie ein Buchstabe die gewünschte Form erhält. 
Dabei gibt er Tipps, Tricks und Hilfestellungen die bei der Umsetzung sehr hilfreich sind. Des Weiteren erhält der Leser eine kurze Einweisung in die Materialkunde und Einblick in die unterschiedlichsten Schreibgeräte. Der Illustrator zeigt auf, mit welchen Arbeitsutensilien der Schreibtisch optimal ausgestattet werden sollte, damit der Anwender auch Freude am Lernen hat. Zwar weist das 80-seitige Buch einige Übungsseiten auf, doch der Platz ist nicht ausreichend um sich mit den jeweiligen Buchstaben wirklich zu 100 % vertraut machen zu können. Daher bietet der Verlag eine Vorlage mit Rasterlinien an, die *hier* als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden kann. Wer also in der Anfangsphase unsicher ist, muss nicht gleich in das Übungsbuch schreiben, sondern kann die ersten Schreibversuche auf den ausgedruckten Blättern vornehmen. 
Fazit: Ein lehrreiches Buch, welches die Kunst des exquisiten Schreibens dem Anwender näherbringen soll. Das Preis-Leistungsverhältnis ist stimmig und die unterschiedlichsten Schriftarten sind auch für Anfänger umsetzbar.
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternen 

Quelle: Buch Abb. S. 16-17 / kostenlose Download-Rastervorlage von Bassermann
Anmerkung: 
Weitere Rezensionen von Norbert Pauter:
Handlettering: die 33 schönsten Alphabete (Buch, Rezension vom 11.10.2017)

Sonntag, 14. April 2019

REZEPT: Leckere Osterhasenkekse

Hallo meine Lieben, 

nächsten Sonntag, am 21. April 2019 ist schon wieder Ostern. Bereits Mitte März habe ich für dieses Fest alles geschmückt und bin trotzdem total schockiert, wie schnell die Zeit verfliegt. Geht es Euch auch so?
Ich habe mir schon vor einer Weile überlegt, was ich zu diesem Anlass backen könnte. Nach wie vor ist das Osterlamm mit Eierlikör bei meiner Familie der Renner. Das Rezept dazu verlinke ich *hier*. Aber da ich gerne Neues ausprobiere, habe ich mich für Osterhasenkekse entschieden. Wie ihr wisst lautet meine Devise: Schnell, einfach und mit möglichst wenig Zutaten dafür 100 % im Geschmack. Daher möchte ich Euch dieses Rezept vorstellen. Das Besondere an den Keksen ist, dass ihr zwei Seiten mithilfe von Marmelade miteinander verbindet oder ihr lässt sie einfach so. Der Teig ist im Handumdrehen verarbeitet und wird Klein und Groß gleichermaßen schmecken. 
Viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen!

Das brauchst Du:

Für den Teig:

250 g Mehl
100 g Margarine
  80 g Zucker
  50 g abgezogene, gemahlene Mandeln
    2 Eier
1 TL Backpulver
1 Pä. Vanillinzucker
Abrieb einer ganzen Bio-Zitrone

Für die Füllung:

Johannisbeergelee oder Aprikosenmarmelade (kernlos)
Die Füllung ist nur eine Alternative und nicht zwangsläufig notwendig. Ihr könnt die Kekse auch einzeln servieren. 

Zubereitung: 

Alle benötigten Zutaten in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Anschließend den Teig für ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit dieser beim Verarbeiten nicht mehr klebt. 
Wenn die Masse kühl ist, kann der Teig anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausgerollt werden. Mit Osterausstecher beliebig viele Figuren ausstechen und auf ein Backblech legen, welches vorher ganz dünn mit Margarine eingefettet wurde. 
ACHTUNG: Wenn die Kekse eine Marmeladenfüllung erhalten sollen, müssen die gebackenen Formen im warmen Zustand miteinander verbunden werden.
Backzeit: 160° C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 8 Minuten

Wenn die Kekse vollständig erkaltet sind, können diese nach Belieben verziert werden. 
Ich empfehle einen Zuckerguss mit einem Spritzer Zitronensaft oder einen Schokoladenguss. 



Mittwoch, 10. April 2019

Buchrezension: SPLITTER von Sebastian Fitzek

SPLITTER

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: KNAUR-Verlag
Titel: SPLITTER
Autor: Sebastian Fitzek
Erscheinungsjahr: 01. September 2010
Seitenzahl: 384 Seiten
Kapitelzahl: 74 Kapitel
ISBN: 978-3-426-50372-0
Cover: Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro
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Klappentext:
WAS WÄRE, WENN...
Was wäre, wenn wir die schlimmsten Ereignisse unseres Lebens für immer aus dem Gedächtnis löschen könnten?
Und was, wenn etwas dabei schiefginge?

Inhaltsangabe:
Dr. Marc Lucas ist Jurist, der seine berufliche Erfüllung aber nicht in Gerichtssälen, sondern als Streetworker für Problemkinder auf den Straßen von Berlin gefunden hat. Doch derzeit kämpft der 32-jährige mit seinen eigenen Dämonen, denn vor ca. sechs Wochen hat er bei einem Autounfall seine Frau Sandra verloren, die zudem noch hochschwanger mit ihrem ersten gemeinsamen Kind war. Marc, der als Fahrer die Kontrolle über den PKW verloren hat, schien bis auf einen Splitter im Nacken keine weiteren Blessuren erlitten zu haben. Seit jenem tragischen Ereignis plagen ihn schreckliche Gewissensbisse und grausame Albträume. 
Wenige Wochen nach dem Tod von Sandra und dem ungeborenen Kind entdeckt Marc in einer Zeitschrift eine Anzeige mit dem Titel "Lernen zu vergessen". Sofort spricht die aussagekräftige Überschrift den ehemaligen Juristen an. Bei dieser Annonce handelt es sich um ein Memory-Experiment, welches von der Bleibtreu-Klinik -einer psychischen Anstalt- ins Leben gerufen wurde. Diese versucht alle negativen Erinnerungen oder schlimme Traumata von ihren Opfern zu eliminieren, damit die Leidtragenden eine komplette Amnesie über ihre seelischen Beeinträchtigungen erhalten. Marc der sich nichts sehnlicher wünscht als diesen tragischen Unfall zu vergessen, sendet sofort eine E-Mail an den Klinikleiter, bei dem er sich als Proband für das Experiment bewirbt. Nur wenige Tage später sucht ihn Patrick Bleibtreu persönlich auf und bringt den psychisch labilen Streetworker in die pompös eingerichtete Privatklinik. Während seiner Untersuchungen wird Marc mit dem Programm und dem dazu erforderlichen Behandlungsplan vertraut gemacht. Der trauende Witwer, dem das Experiment nun nicht mehr Geheuer ist, verlässt daraufhin fluchtartig das Gebäude. Doch ab diesem Zeitpunkt scheint nichts mehr so zu sein wie es einmal war. Plötzlich funktioniert weder sein Handy noch passt der Schlüssel zu seiner Wohnung- und dann taucht plötzlich seine tot geglaubte Frau Sandra wieder auf, die ihn nicht erkennen will. Nur eine unbekannte Dame namens Emma weiß mehr, doch diese ist mit ihrem Wissen sehr zurückhaltend bis sich die Lage rapide zuspitzt. 
Nahm Marc tatsächlich an einem Amnesieprogramm teil, welches womöglich schiefging oder ist er zum Spielball einer Verschwörung geworden?

Eigene Meinung:
Diesen aus dem Jahr 2010 stammenden Psychothriller "SPLITTER" habe ich bei der Lesung von Sebastian Fitzek gekauft, da mir dieses Buch noch in meiner Sammlung fehlte. Nach dem ich ein paar Kapitel gelesen habe, hatte ich ein kurzes Déjà-vu mit dem Hörbuch "Der Trakt" von Arno Strobel. Zum Glück konnte ich im Laufe der Geschichte aber feststellen, dass Fitzek einen anderen Lösungsansatz im Sinn hatte. Nichtsdestotrotz empfand ich das Ende dennoch als sehr skurril und verwirrend. 
Der Autor spielte gekonnt wieder mit der Psyche und den Ängsten seiner Protagonisten und sorgte immer wieder dafür, dass der Leser völlig ratlos zurückgelassen wird. Dennoch ließ man sich von den Ereignissen nicht blenden, sondern überlegte beharrlich nach der Wahrheit und den Zusammenhängen. 
Fazit: Ein raffinierter Psychothriller mit einigen Twists die oft beim Leser für Verwirrung sorgen. Die Auflösung war ebenfalls speziell aber gewohnt Fitzek-typisch. 
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Anmerkung:
Weitere Rezensionen von Sebastian Fitzek:
Das Paket (Buch, Rezension vom 22.04.2017)
Flugangst 7 A (Hörbuch, Rezension vom 09.11.2017)
Passagier 23 (Buch, Rezension vom 07.02.2018)
Das Joshua Profil (Buch, Rezension vom 16.08.2018)
Der Insasse (Hörbuch, Rezension vom 26.10.2018)
Abgeschnitten (Buch, Rezension vom 07.11.2018)

Samstag, 6. April 2019

Buchrezension: STERNSCHNUPPENMÄDCHEN - Eine Freundin fällt vom Himmel (Band 1) von Katja Frixe

STERNSCHNUPPENMÄDCHEN - 
Eine Freundin fällt vom Himmel

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: DRESSLER Verlag
Titel: Sternschnuppenmädchen - 
Eine Freundin fällt vom Himmel
Autor: Katja Frixe 
Erscheinungsjahr: 25. Februar 2019
Seitenzahl: 192 Seiten
Kapitelzahl: 9 Kapitel
ISBN: 978-37915-0115-4
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 13,00 Euro
Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
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Reihenfolge: 
Band 1: STERNSCHNUPPENMÄDCHEN - Eine Freundin fällt vom Himmel
Band 1: STERNSCHNUPPENMÄDCHEN - Ein Fest voller Herzenswünsche

Klappentext:
Im Sommer übernachtet Stella am liebsten in ihrem Baumhaus. Von dort hat sie den besten Blick auf den Himmel und kann die Sterne beobachten. Nach einer besonderes schönen Sternschnuppennacht steht plötzlich ein fremdes Mädchen in einem funkelnden weißen Kleid im Garten. Vega behauptet, einfach vom Himmel gefallen zu sein. Ob sie wirklich eine Sternschnuppe ist? Und kann Vega dann auch Wünsche erfüllen? Denn davon gäbe es in Stellas Familie genug!

Inhaltsangabe:
Endlich ist es wieder soweit: Einmal im Jahr gibt es im Sommer eine Nacht, in der besonders viele Sternschnuppen am Himmel zu sehen sind. Die 10-jährige Stella kann es kaum erwarten gemeinsam mit ihrem Vater, Opa Alwin und ihrem älteren Bruder Theo im Baumhaus zu sitzen und dem Spektakel am Firmament zuzusehen. Die Idee zu diesem Fest stammte einst von Stella's Mutter Sonja, die vor acht Jahren verstorben ist. Da ihre Mama früher diesen besonderen Anlass so sehr geliebt hat, behält die vierköpfige Familie diese originelle Tradition weiterhin bei. Für diese ungewöhnliche Feierklichkeit wird der komplette Garten mit Lichterketten ausgestattet, damit die Vier abends im Freien zusammen essen können, bevor der Sternschnuppenregen einsetzt. Zu dieser Zeit ist der Witwer besonders traurig, da er nach all den Jahren den Tod seiner Frau noch immer nicht überwunden hat. 
Nachdem alle gegessen haben, klettern sie hoch in Stella's Baumhaus, damit jeder dem Himmel noch ein Stück näher ist. Bei dem Sternschnuppenregen nutzen alle die Gelegenheit sich etwas zu wünschen. Als das Spektakel vorbei ist, bleibt nur noch das 10-jährige Mädchen im Baumhaus zurück, denn besonders zur Sommerszeit liebt sie es dort die Nächte zu verbringen. Kurz nachdem Stella eingeschlafen ist, wird sie auch schon wieder von einem unheimlichen Geräusch geweckt. Es kommt ihr so vor, als würde jemand im Garten herumschleichen. Und tatsächlich: Ein kleines Mädchen, barfuß in einem wunderschönen, weißen Glitzerkleid macht sich bemerkbar. Vega, wie sich die Unbekannte vorstellt wirkt ziemlich verwirrt, denn diese behauptet, gerade vom Himmel gefallen zu sein. Angeblich ist sie ein Sternschnuppenmädchen ohne Erinnerung an ihre Heimat. Daher bietet Stella ihr im Baumhaus eine Übernachtungsmöglichkeit an, die Vega dankend annimmt. Doch am nächsten Morgen wird alles noch viel mysteriöser, denn eine ältere Frau die stark an Kleopatra erinnert, nimmt das angebliche Sternschnuppenmädchen ohne Erklärungen einfach mit. Stella, die Vega von Anfang an in ihr Herz geschlossen hat, wird misstrauisch und begibt sich alleine auf Spurensuche. 
Wer ist Vega, ist sie wirklich vom Himmel gefallen und wird Stella sie jemals wieder finden?

Eigene Meinung:
Sternschnuppenmädchen - Eine Freundin fällt vom Himmel ist der erste Band einer neuen Kinderbuchreihe von Katja Frixe. Bereits optisch kann das Cover der gebundenen Ausgabe überzeugen. Die vielen liebevollen Illustrationen die sich über das ganze Buch ausdehnen, wecken auf jeden Fall die Neugier der Leser bzw. Käufer. Eye-Catcher sind unter anderem die vielen Glitzerelemente und das beiliegende Glitzertattoo von Stella und Vega. Besonders für Kinder sind diese zusätzlichen Goodies zur Geschichte ein Highlight. Den Einstieg in die Handlung empfand ich als sehr angenehm. Zielgruppe für das Buch sind junge Leser ab 8 Jahren. Die Autorin schreibt daher in einfachen und klaren Worten, sodass diese dem Geschehen leicht folgen können. Katja Frixe behandelt viele spannende, aktuelle sowie alters- und kindgerechte Themen wie zum Beispiel: Verluste bzw. Tod, Mobbing, Eigeninitiative zeigen sowie der Zusammenhalt unter Freunden und die wahre Bedeutung von Freundschaft. Auf 192 Seiten gibt es viel zu lesen und zu entdecken, sodass man sich mit dem Kauf dieses Kinderbuches auf eine unterhaltsame Zeit einstellen kann. 
Mich beeindruckten die vielen gefühlvollen und emotionalen Passagen- die zwar einen ernsten und stellenweise traurigen Hintergrund haben, nichtsdestotrotz aber kindgerecht und einfühlsam verpackt wurden. 
Besonders jüngeren Kindern, denen ein Elternteil fehlt würde ich bedenkenlos dieses Buch als Hilfestellung empfehlen. 
Zitat: Buch S. 105 "Man sollte sowieso immer auf sein Herz hören, denn was aus dem Herzen kommt ist gut und wahr."
Fazit: Ein Kinderbuch, welches nicht nur optisch von sich überzeugt sondern auch inhaltlich. Eine gefühlvolle und dem aktuellen Zeitgeist angepasste Geschichte, die jedes Herz beim Lesen erwärmt. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Quelle: Buch Abb. S. 16 / S. 30-31 / S. 171 / Tattoo im Buchrücken

Mittwoch, 3. April 2019

REZEPT: Gewürzkuchen mit Rumapfelstückchen

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich Euch nach einer längeren Backabstinenz endlich wieder ein neues und leckeres Rezept vorstellen. Dieser Gewürzkuchen mit Rumapfelstückchen war im März mein Geburtstagskuchen, der bei allen sehr gut angekommen ist. Das Rezept geht wie immer ganz schnell und die Zutaten sind in fast jedem gut sortierten Haushalt vorrätig. 
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen!

Das brauchst Du:

Für den Teig:

120 g gemahlene Haselnüsse
250 g Margarine 
200 g Zucker
1 Pä. Vanillinzucker 
3 Eier 
250 g Mehl
1 Pä. Backpulver
1,5 EL Zimt
1,5 EL Kakao
3 EL Rum 

Für die Füllung:

20 g Zucker
4 EL Rum
Saft einer halben Zitrone
3 Äpfel (z.B. Boskop)

Zubereitung:

Bei diesem Rezept beginnt man mit der Füllung: Daher die drei Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse entfernen und in ca. 1 cm große Stücke zerkleinern. Anschließend die Apfelstücke in der Rum-Zucker-Zitronen-Flüssigkeit vermengen und für ca. 20 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Um einen intensiveren Geschmack zu erhalten, sollte man ab- und zu die Apfelstücke in der Flüssigkeit durchmischen.

Zwischenzeitlich wird der Teig vorbereitet. Dazu werden die gemahlenen Haselnüsse in einer ungefetteten Pfanne angeröstet, bis sie ein knuspriges Aroma erhalten. Butter, Zucker und Vanillinzucker schaumig rühren und die Eier nach und nach dazugeben. Die Masse für ca. zwei Minuten gut durchmixen. Das Mehl mit Backpulver, Kakao, Zimt, dem Rum und den abgekühlten Haselnüssen zu einer gleichmäßigen Masse vermengen. Anschließend die Hälfte des Teiges in eine gut gefettete, mit Semmelbröseln ausgelegte Form füllen und glatt streichen. Danach die eingelegten Apfelstücke gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Wenn dies geschehen ist kann der restliche Teig in der Backform verteilt werden. 
Backzeit: 150° C Umluft im vorgeheizten Backofen für ca. 55 Minuten

Wenn der Kuchen erkaltet ist, kann dieser nach Belieben mit Puderzucker bestäubt werden. 

Hinweis:
Wer keinen Rum verwenden möchte, kann als Ersatz Apfelsaft hinzufügen. 
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die liebe Karin, die diesen Tipp ausprobiert hat.


Anmerkung:
Hier habe ich noch ein weiteres Apfelkuchenrezept mit Gewürzen, welches ich bereits im Jahr 2013 vorgestellt habe. 
Hier habe ich noch ein Rezept von einem versunkenen Apfelkuchen aus dem Jahr 2017.
Hier zeige ich Euch ein schnelles Rezept für einen Gitterapfelkuchen aus dem Jahr 2018.

Freitag, 29. März 2019

Buchrezension: Fjelle & Emil - MonsterMäßig beste Freunde (Band 1) von Anne Scheller

Fjelle & Emil - 
MonsterMäßig beste Freunde

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Baumhaus Verlag
Titel: Fjelle & Emil - Monstermäßig beste Freunde
Autor: Anne Scheller
Erscheinungsjahr: 29. März 2019
Seitenzahl: 176 Seiten
Kapitelzahl: 18 Kapitel
ISBN: 978-3-8339-0580-3
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 10,00 Euro
Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
Fjelle und Emil sind die besten Freunde von ganz Flusenbek. Eigentlich ist bei ihnen alles stinknormal, bis auf eine Kleinigkeit: Fjelle ist ein riesiges, bärenstarkes Monster mit einer Vorliebe für Petersilie, Zimtbrötchen und GROSSE Gefühle. Ist jemand ängstlich, ist Fjelle SUPERängstlich. Ist jemand fröhlich, ist er SUPERfröhlich. Die Flusenbeker sind daran gewöhnt, schließlich hat ja jeder so seine Macken.
Doch dann kommt ein neuer Direktor an Fjelles und Emils Grundschule. Und das stellt die Freundschaft auf eine harte Probe. 

Inhaltsangabe: 
Fjelle und der 10-jährige Emil besuchen nicht nur gemeinsam die 4a der Flusenbeker Grundschule, sondern sind zudem noch die allerbesten Freunde. Diese Verbindung ist was ganz besonderes, denn Fjelle ist kein Mensch, sondern ein bärenstarkes Monster mit moosgrünem Pelz. Unter der Woche treffen sich die beiden ungleichen Freunde jeden Morgen auf der Brücke, unter der die Fluse leise vor sich hinplätschert. Anschließend gehen sie gemeinsam zur Schule, wo bereits ihre Klassenlehrerin Frau Sänger auf ihre 22 Schüler wartet. Familie Hansen besitzt die beste und beliebteste Bäckerei der ganzen Stadt. Ab und zu bringt der kleine Emil sogar noch frische Zimtbrötchen mit, die er dann mit seinem Freund teilen darf. Kurz vor Schulschluss verkündet Frau Sänger, dass ab morgen ein neuer Direktor die Leitung übernimmt und die Kinder ein Begrüßungslied vortragen dürfen. Alle sind schon sehr auf diesen Tag gespannt, wenn sich Rudolfus Unterberg vorstellt. Doch es soll alles ganz anderes kommen: 
Fjelle, dessen Stimmung von seinem unmittelbaren Umfeld abhängig ist, fällt es oft sehr schwer, seine Gefühle im Zaum zu halten. Wenn Emil zum Beispiel wegen einer schlechten Klassenarbeit traurig ist, dann wird Fjelle ebenfalls supertraurig und kann sich kaum mehr beruhigen. Dasselbe geschieht auch wenn jemand wütend ist. Dies soll schon bald der schlacksige Schuldirektor zu spüren bekommen. Seit dem ersten Tag provoziert dieser immer wieder Fjelle solange, bis das grüne Monster plötzlich die Beherrschung verliert und Teile des Klassenzimmers zerstört. Leider wiederholt sich diese Situation erneut und Fjelle's Mitschüler bekommen Angst vor ihm. Daher fordert Rudolfus Unterberg den sofortigen Ausschluss des Monsters nicht nur vom Unterricht, sondern vom ganzen Ort. 
Muss Fjelle wirklich Flusenbek für immer verlassen und zurück zu den Monsterhöhlen gehen oder wendet sich doch noch alles zum Guten?

Eigene Meinung:
Fjelle und Emil sind monstermäßig beste Freunde, genauso wie es der Buchtitel bereits erwähnt. Nicht nur, dass Fjelle wirklich ein liebenswertes, gutmütiges und freundliches Ungeheuer ist- nein, er ist größer, breiter und viel stärker wie die anderen Einwohner von Flusenbek. Wer also wünscht sich nicht so einen besonderen Freund an seiner Seite?
Schwierig wird es erst, wenn Fjelle die Beherrschung über seine Gefühle verliert. Denn er greift die Stimmungen seines Umfelds auf und lebt diese in verstärkter Form anschließend aus, was manchmal anstrengend sein kann. Doch was will Anne Scheller mit diesem Kinderbuch dem jungen Leser ab 8 Jahren vermitteln?
Ich denke, dass die Autorin mit der Figur Rudolfus Unterberg auf das Thema Mobbing aufmerksam machen will. Sie führt vor Augen, dass Schikanen bereits im Kindesalter Auswirkungen auf das Erwachsenenleben haben können und diese unterbewusst immer noch präsent sind, wenn man mit den Erinnerungen konfrontiert wird. Ich selbst stellte mir immer wieder während des Lesens die Frage, ob Fjelle es doch noch schafft seine Gefühle zu kontrollieren und komme zu dem Ergebnis, dass jeder trotz Ecken und Kanten akzeptiert werden sollte- und man gemeinsam einen Mittelweg finden muss. Dieser Band ist der erste Teil einer neuen Reihe. Die vielen Schwarz-Weiß-Bilder fand ich allerliebst, denn diese schmeicheln dem Buch inhaltlich und optisch. 
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Quelle: Buch Abb. S. 15 / S. 19 / S. 129 / S. 140-141

Sonntag, 24. März 2019

Buchrezension: KIESEL DIE ELFE - Sommerfest im Veilchental (Band 1) von Nina Blazon u. Billy Bock

KIESEL DIE ELFE 
Sommerfest im Veilchental

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: cbj Verlag
Titel: KIESEL DIE ELFE - Sommerfest im Veilchental
Autor: Nina Blazon u. Billy Bock
Erscheinungsjahr: 18. März 2019
Seitenzahl: 144 Seiten
ISBN: 978-3-570-17610-8
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 13,00 Euro
Empfohlenes Alter: ab 6 Jahren
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Reihenfolge:
Band 1: KIESEL DIE ELFE - Sommerfest im Veilchental
Band 2: KIESEL DIE ELFE - Libellenreiten für Anfänger

Klappentext:
WILLKOMMEN IM ELFENTAL!
Nanu, wo sind denn alle Glühwürmchen im Veilchental abgeblieben? Es wird langsam dunkel und zum Glück ist die Verursacherin der Dunkelheit schnell ausfindig macht: Die kleine Elfe Kiesel hat die Leuchtkäfer völlig in ihren Bann gezogen mit den Geschichten von ihren neuesten Abenteuern. Doch insgeheim ist Kiesel ganz schön aufgeregt, denn sie soll bald ihren ersten Auftrag als Steinelfe erfüllen! Kann sie den Erwartungen der Altelfen gerecht werden? Zum Glück hat Kiesel Freunde wie die Blumenelfe Lilana und das Mini-Monster Mino, die ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen!
(Weiterleitung zu youtube)
Quelle: randomhouse.de
Inhaltsangabe:
Die unterschiedlichsten Elfenarten leben im Veilchental friedlich miteinander. Im Felsviertel wohnen die Steinelfen, im Kastanienviertel die Baumelfen, im Uferviertel die Flusselfen und im Sommerlager halten sich die Blumen- und Graselfen auf. Jeder der dort lebenden Naturgeister besitzt eine besondere, magische Gabe. Diese ist abhängig vom jeweiligen Element woraus die Elfen entsprungen sind. Kiesel, die aus einem Gebirgsstein stammt, fühlt sich aber nicht so recht zu ihren Artgenossen dazugehörig. Ständig wird sie wegen ihrer viel zu kurzen Flügel verspottet, da sie nicht so schnell fliegen kann wie die anderen. Daher versteckt sich die Jungelfe ganz weit oben an einer Felswand in einem leeren Vogelnest. Hierbei leisten ihr nur die kleinen Glühwürmchen Gesellschaft, denen sie ihre angeblich selbst erlebten Abenteuergeschichten erzählt. Schlecht ist nur, dass ausgerechnet diese für die Abendbeleuchtung im Tal zuständig sind. Als die fliegenden Lichtbringer nirgends aufzufinden sind, macht sich das Stammesoberhaupt Fiamara auf die Suche nach den Tieren und der verschwunden Kiesel. 
Schnell wird die älteste Elfe und Mitbegründerin des Veilchentals fündig. Diese spürt sofort, wie niedergeschlagen die Jungelfe wegen den Hänseleien der anderen ist. Daher überträgt Fiamara Kiesel einen Spezialauftrag, bei dem die kleine Elfe merkt, dass sie trotz ihres Flügelmakels eine waschechte Steinelfe ist. Ausnahmsweise darf Kiesel mit den älteren Naturgeistern in die Berge gehen um Edelsteine für das bevorstehende Sommerfest zu sammeln. Ausschließlich Steinelfen sind in der Lage den Gesang der Kristalle zu hören. Kiesel, die sich zwar total über diesen besonderen Auftrag freut, kann sich jedoch nicht so recht auf ihre Aufgabe konzentrieren. Statt der Melodie der Amethysten zu lauschen, träumt sie vom Fliegen. 
Glücklicherweise macht sie einige Zeit später Bekanntschaft mit dem Kolibri Kri. Obwohl es keine Freundschaft zwischen Elfen und Vögeln gibt, finden sich die beiden gar nicht so unsympathisch, wenn Kri nicht eine Flasche Windenblütensaft gestohlen hätte. Als auch noch die frechen Flusselfen es schaffen, die letzten Kannen des süßlichen Nektars zu stibitzen, versucht Kiesel diese wieder zurückzubringen. Bedingung hierfür ist es, dass Kiesel im Wettfliegen gegen die Flusselfen gewinnt. Da die mutige Jungelfe mit ihren viel zu kurzen Flügeln niemals siegen wird, bittet sie den Kolibri um Hilfe. 
Lässt er Kiesel im Stich oder ist dies der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft?

Eigene Meinung:
Nina Blazon präsentiert mit ihrem ersten Band "Kiesel die Elfe - Sommerfest im Veilchental" eine neue Reihe, die hauptsächlich für Leser ab 6 Jahren gedacht ist. Einfühlsam und mit klaren und einfachen Worten beleuchtet sie schwierige Themen wie zum Beispiel Mobbing. Sie führt mit dem geschriebenen Wort vor Augen, dass es verschiedene Wege gibt um ans Ziel zu kommen und Anpassung nicht alles im Leben ist. 
Kiesel ist ein aufgewecktes, neugieriges und kluges Elfenmädchen welches große Träume hat. Ein besonders positiver Charakterzug ist ihre Neutralität gegenüber Unbekanntem. Ein Beispiel S. 87. Zitat: Wo denkst du hin, Kiesel? Warum sollten Elfen denn mit fiesen Federflatteren sprechen?"  / "Vögel sind diebisch und dumm"
Die Steinelfe will sich jedoch selbst zu den unterschiedlichsten Themen eine eigene Meinung bilden. Daher ist sie von dieser Behauptung auch nicht voreingenommen. Dies hat natürlich zur Folge, dass sie die ungewöhnlichsten aber treuesten Freunde an ihrer Seite vorweisen kann. Auch ihr Mut ist beeindruckend, denn durch ihre offene Art verbessert sie die Gemeinschaft im Veilchental und ändert vieles zum Guten. Am Schluss des Buches befindet sich eine kleine Leseprobe über den 2. Band der voraussichtlich am 22. Juli 2019 erscheinen wird. Es ist jetzt schon klar, dass es spannend mit Kiesel weitergehen wird und sie neue Abenteuer zu bestehen hat.
Fazit: Ein wundervolles Kinderbuch, bei dem es auf fast jeder Seite etwas zu entdecken und bestaunen gibt. Die Glitzerelemente auf dem Hardcover sind ein absoluter Blickfang was eine zusätzliche Bestätigung ist, welch wunderbare Geschichte sich dahinter verbirgt. 
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternen 

Quelle: Buch Abb. S. 0-1 / 20-21 / 46-47