Wer kennt sie nicht, die großen Modemetropole Paris, London, New York und natürlich Mailand. Doch die Stadt ist viel mehr als nur Trendsetter im Fashionbereich und Heimatort vieler Luxusmarken. Denn beim Erkunden findet man an jeder Ecke prachtvolle Architekturen und Denkmäler großer Persönlichkeiten, die bis heute die Geschichte Italiens prägen.
Schon lange haben mich die vielen Bilder des Castello Sforzesco fasziniert, ein Schloss am Piazza Castello, welches sich nordwestlich der Altstadt befindet.
Das prachtvolle Gebäude wurde 1450 von Francesco Sforza errichtet, der mit seiner Familie dort über Jahre lebte.
Um die Stadtburg sehen zu können, bedarf es erstmal keines Tickets.
Der weitläufige Innenhof ist für Besucher kostenlos sowie der angrenzende Parco Sempione, der zum Spazieren und Verweilen einlädt.
Im Inneren des Kastells befinden sich mehrere Museen mit bedeutenden Kunstwerken und historischen Sammlungen, darunter auch Werke von Michelangelo und Leonardo da Vinci. Um dies sehen zu können, muss man allerdings Eintritt bezahlen.
| Die Torre Filarete mit dem Eingangstor zum Castello |
Wer die gesamte Anlage in Ruhe erkunden- und dabei ein wenig in die Geschichte Mailands eintauchen möchte, sollte mindestens einen halben Tag dafür einplanen.
Besonders beeindruckend ist außerdem der große Springbrunnen vor der Außenanlage: Zu jeder vollen Stunde schießt dort eine riesige Fontäne in die Höhe und sorgt für ein wirklich imposantes Bild.
Während meines Mailand-Trips sind mir außerdem immer wieder die vielen Denkmäler bedeutender Persönlichkeiten ins Auge gestochen.
Vor
allem die Statuen von Leonardo da Vinci sowie von Giuseppe Garibaldi,
einem der wichtigsten Freiheitskämpfer Italiens, haben mich besonders
beeindruckt.
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| Monumento a Giuseppe Garibaldi |
Sie verleihen der Stadt zusätzlich eine gewisse historische Größe und Eleganz.
| Monumento a Vittorio Emanuele II |
Was
die Stadt zusätzlich so lebendig macht sind die vielen Straßenkünstler
und Schausteller. Ob Musiker, Tänzer oder Künstler mit ihren Bildern,
überall gibt es etwas zu entdecken und zu bestaunen.
Gerade die Flaniermeilen, die direkt auf den Dom zulaufen, machen unglaublich viel Spaß.
An fast jeder Ecke befindet sich ein Café mit freundlichem Personal und unmittelbar daneben elegante Geschäfte sowie kleine Boutiquen, die zum Bummeln einladen.
| Sebastian Cafè Milano |
Auf einen Ort habe ich mich jedoch ganz besonders gefreut: die berühmte Galleria Vittorio Emanuele II.
Die elegante Einkaufspassage mit ihrer etwa 250 Meter langen Ladenstraße, dem kunstvollen Mosaikboden und der rund 40 Meter hohen Glaskuppel gilt als älteste überdachte Einkaufsgalerie Italiens.
Vermutlich zählt sie neben dem Mailänder Dom zu den meistfotografiertesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Eröffnet wurde das Bauwerk 1877, benannt nach Victor Emmanuel II, dem ersten König des vereinten Italiens.
Heute reihen sich dort vor allem exklusive Luxusmarken wie Chanel, Dior, Gucci oder Prada aneinander.
Mein persönliches Highlight war eine kleine Buchhandlung mitten in der Passage.
| Libreria Bocca |
Das außergewöhnliche Innendesign wirkte fast wie aus einer anderen Welt und passte perfekt zu den besonderen Büchern, die dort verkauft wurden.
Anschließend führte mich der Weg weiter zur Piazza Mercanti, einem der ältesten Plätze Mailands. Zwischen den historischen Gebäuden und engen Gassen wird einem plötzlich bewusst, wie alt und geschichtsträchtig diese Metropole eigentlich ist.
Auch das Rathaus fügt sich perfekt in dieses beeindruckende Stadtbild ein.
Und dann kommt schließlich der Moment, auf den man in Mailand fast automatisch zuläuft: der berühmte Mailänder Dom, das Herzstück der Stadt.
Schon aus der Ferne wirkt er überwältigend, doch direkt davor verschlägt es einem regelrecht die Sprache. Unzählige Figuren, Türme und filigrane Ornamente schmücken die imposante Außenfassade, während Menschen aus aller Welt staunend davorstehen.
Der Bau des Doms begann bereits im 14. Jahrhundert und zog sich über mehrere Jahrhunderte hinweg. Genau diese Mischung verschiedener Baustile macht ihn heute so einzigartig.
Um das Innere des Doms zu besuchen, benötigt man allerdings ein Ticket. Aufgrund der langen Wartezeiten empfehle ich deshalb, dieses bereits online vorab zu buchen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Zusätzlich hat man dann auch die Möglichkeit die Dachterasse zu besuchen und so einen Blick über ganz Mailand zu erhaschen.
Alles in allem war es ein toller Trip, den ich jedem empfehlen kann, der ein wenig italienische Luft schnuppern möchte. Wichtig ist hier explizit zu erwähnen sich vor der Reise schlau zu machen welche Sehenswürdigkeiten und Ausstellungen man besuchen möchte, da überall mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist. Auch sind die meisten Bauten nur mit einem gültigen (nicht gerade billigen) Ticket von Innen zu sehen.
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