Sonntag, 16. Juni 2019

DIY: Häkelarbeiten (Nähmaschinenüberwurf und Topflappen)

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich Euch ein paar Häkelarbeiten vorstellen, die ich in den letzten Wochen angefertigt habe. 
Als erstes seht ihr einen Nähmaschinenüberwurf, der meine Maschine von nun an vor Staub und direktem Lichteinfluss schützen wird. Ich weiß, dass die Profis unter Euch so einen Schoner eher nähen würden, anstatt diesen zu häkeln oder zu stricken, aber ich wollte mein neues Baumwollgarn für dieses Projekt verwenden. Insgesamt benötigte ich für diese Arbeit acht Knäule (50 g pro Knäul), was schon eine ordentliche Menge ist. 
Im Nachhinein bin ich mir nicht ganz sicher, ob die Farbauswahl wirklich so passend von mir ausgewählt wurde, da es sehr "zuckrig" aussieht. Aber irgendwie hat dieser Überwurf seinen ganz individuellen Charme und erfüllt auch seinen Zweck. 



Des Weiteren habe ich noch ein paar Topflappen in unterschiedlichen Variationen gehäkelt, die in unserer Küche von nun an Verwendung finden werden. Meiner Meinung nach passen diese perfekt zur Einrichtung, da unsere Küche sehr "vintage" ist. 



Mittwoch, 12. Juni 2019

DIARY: GEWINNSPIEL "Henrietta und Toni" von Mai Rim

Bildquelle: pixabay.com

Seid ihr noch auf der Suche nach einer wundervollen Urlaubslektüre??? 


Ab heute habt ihr nämlich die Möglichkeit, ein auf Wunsch signiertes Exemplar des Debüt-Romans 
"Henrietta und Toni" von Mai Rim zu gewinnen.


Was Du dafür tun musst?
Schreibe in die Kommentare welche Charaktereigenchaft Du an Deiner besten Freundin oder Deinem besten Freund am liebsten magst. 

Du möchtest mehr über die Autorin Mai Rim erfahren? 
*Hier* gelangst Du mit einem Klick auf ihre Autorenseite. 
*Hier* findest Du meine Rezension zu diesem Roman. 

Teilnahmebedingung:
  • Die Teilnahme an diesem Gewinnspiel ist ab 18 Jahre- wenn Du jünger sein solltest, frage bitte Deine Eltern oder Deinen Erziehungsberechtigten vorher um Erlaubnis!
  • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb von Deutschland! (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist leider nicht möglich.
  • Die Adresse wird nur für das Gewinnspiel verwendet und danach gelöscht!
  • Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 19.06.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner wird per Zufallsprinzip ausgelost!

Sonntag, 9. Juni 2019

Buchrezension: Hinter den Wolken die Sterne von Katherine Center

Hinter den Wolken die Sterne

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Goldmann Verlag
Titel: Hinter den Wolken die Sterne
Autor: Katherine Center
Erscheinungsjahr: 20. Mai 2019
Seitenzahl: 480 Seiten
Kapitelzahl: 29 Kapitel
ISBN: 978-3442-48819-3
Cover: Taschenbuch
Preis: 10,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
Wenn du am Boden liegst, sieh nach den Sternen...
Margaret Jacobsen und Chip Dunbar. Sie sind schön, jung, erfolgreich: das perfekte Paar. Als Chip am Valentinstag hoch über den Wolken um Maggies Hand anhält, glaubt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch dann macht ein schrecklicher Unfall alles zunichte. Langsam kämpft sich Maggie ins Leben zurück. Bis sie schließlich erkennt, dass das wahre große Glück nicht unbedingt perfekt sein muss...

Inhaltsangabe:
Seit Margaret zurückdenken kann, hasst sie das Fliegen. Schon als kleines Mädchen war es für die heute 28-jährige der reinste Horror, wenn sie gemeinsam mit ihrer Familie vereisen musste. Ausgerechnet ihr langjähriger Freund Chip ist absolut begeistert vom Fliegen und macht derzeit sogar seinen Flugschein. Obwohl die beiden total unterschiedlich sind, lieben sie sich bereits seit ihrer Collegezeit. Nachdem das junge Paar sein Studium beendet hat und ihren ersten richtigen Job annimmt, planen die beiden ihre gemeinsame Zukunft. Während Chip als Analytiker in einer Investmentbank arbeiten wird, fängt Margaret als Abteilungsleiterin in einem riesigen Öl- und Gaskonzern an. Um ihre Liebe zu besiegeln, plant Chip bereits die Verlobung mit Margaret. 
Obwohl ihm zum Pilotenschein noch ein paar Flugstunden fehlen, leiht sich der junge Mann dennoch heimlich die Cessna seiner Flugschule aus, um seiner Liebsten über den Wolken am Valentinstag einen Heiratsantrag zu machen. Trotz ihrer extremen Flugangst lässt sie sich widerwillig von ihrem zukünftigen Verlobten auf diesen verbotenen Flug ein. Zunächst läuft alles wie geplant, doch kurz vor der Landung kommt ein Unwetter auf, die Cessna gerät in Turbulenzen und stürzt schließlich ab. Während Chip völlig unversehrt aus der Maschine steigt, ist Margaret schwer verletzt im Flugzeug eingeschlossen und muss nach ihrer Rettung mehrere Wochen im Krankenhaus intensiv behandelt werden. Durch dieses Unglück erlitt die 28-jährige nicht nur schwerste Verbrennungen im Gesicht, Hals und Dekolleté, sondern auch ihr Lendenwirbel ist gebrochen, sodass sie ab sofort auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Margaret, die mit dieser Situation vollkommen überfordert ist, versucht sich wieder Stück für Stück ins Leben zurückzukämpfen. Hilfe bekommt sie vom Krankenhauspersonal, unter anderem von dem gutaussehenden Physiotherapeuten Ian. Dieser jedoch ist Maggie gegenüber nicht nur unfreundlich und hart, sondern auch kaltherzig und viel zu streng. Doch hinter dieser harten Schale steckt ein weicher Kern. Diesen soll die junge Frau schon bald zu spüren bekommen, als ihr altes Leben weiter aus den Fugen gerät. Eine Hiobsbotschaft um die andere erreicht Margaret. 
Steht ihr Ian nicht nur als Physiotherapeut sondern auch als Mann und Freund zur Seite?

Eigene Meinung:
"Hinter den Wolken die Sterne" von Katherine Center ist ein toll geschriebenes Buch über eine junge Frau, die sich nach ihrem tragischen Unfall wieder Stück für Stück ins Leben zurück kämpft. Eigentlich sollte es durch den Heiratsantrag an Valentinstag Margaret's schönster Tag werden, doch das Glück stand nicht auf ihrer Seite. Trotz ihres Wissens, dass Chip die Flugberechtigung noch nicht erworben hat, steigt sie aus Liebe zu ihrem Freund widerwillig in die Cessna. Die 28-jährige ging stets davon aus, dass nach einem Flugzeugabsturz keine Überlebenden gibt. Umso tragischer ist es für Margaret, dass ihre größte Angst abzustürzen tatsächlich eingetreten ist und sie seitdem entstellt im Rollstuhl sitzt. Der Leser erlebt die vielen Höhen und Tiefen der jungen Protagonistin. In dem Roman zeigt die Autorin realitätsnah wie sich das Gefühlsleben der jungen Frau nach dem Unfall verändert hat. Von Hilflosigkeit beginnend, über Wut, Trauer und einer anfänglichen Depression durchlebt die 28-jährige sämtliche Stadien bis sie sich mit der Situation irgendwie arrangieren kann. Hilfe bekommt sie ausgerechnet von dem unbeliebtesten Mitarbeiter des ganzen Krankenhauses, der ihr aber durch seine unerbittliche und disziplinierte Strenge zeigt, dass das Leben trotz allem noch lebenswert ist. 
Fazit: Ein Buch, welches vom Siegen und Scheitern handelt und dem Leser zeigt, dass Glück auf Umwegen und in verschiedenen Variationen auf einen zukommt- man muss nur fest daran glauben.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Mittwoch, 5. Juni 2019

Buchrezension: DER KLANG UNSERER HERZEN von Emma Cooper

DER KLANG UNSERER HERZEN

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Goldmann Verlag
Titel: Der Klang unserer Herzen
Autor: Emma Cooper
Erscheinungsjahr: 18. März 2019
Seitenzahl: 528 Seiten
Kapitelzahl: 39 Kapitel
ISBN: 978-3-442-48789-9
Cover: Taschenbuch

Preis: 10,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
JEDER SOLLTE SEINE GROßE LIEBE FINDEN - UND EIN LIED IM HERZEN TRAGEN
Melody King hat ein seltenes Leiden, seit sie sich vor Jahren am Kopf verletzt hat. Sie singt, wenn sie in Stress gerät. Sie singt in den unpassendsten Momenten - an der Supermarktkasse oder mitten in der Schulaufführung ihres Sohnes. Kein Arzt, kein Psychologe kann ihr helfen. Ihren beiden Kindern, Flynn und Rosie, ist das furchtbar peinlich, aber seit ihr Vater vor elf Jahren verschwand, hält die Familie liebevoll zusammen. Doch als die Kings auf eine Vermisstenanzeige stoßen, die auf Melodys Mann passt, wir ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt...

Inhaltsangabe:
Bisher stand Melanie King selten auf der Sonnenseite des Lebens. Erst verursacht ihr Ehemann Devon einen schweren Verkehrsunfall bei dem eines ihrer beiden Kinder eine riesige Narbe im Gesicht davon trägt und seitdem auf einem Auge erblindet ist- und dann verlässt dieser auch noch seine Familie plötzlich und unerwartet. Über elf Jahre gilt Devon nun als vermisst. Seit diesem Zeitpunkt versucht die alleinerziehende Zweifachmutter alle Höhen und Tiefen ihrer pubertierenden Kinder zu meistern. Doch dies gelingt ihr nur bedingt, denn durch Melody's seltenes Leiden sorgt sie selbst hin- und wieder für peinliche Eskapaden. Seit ihrem schweren Sturz im Januar 2013 bei dem sie auf den Kopf gefallen ist, beginnt die zierliche Mittdreißigerin plötzlich unkontrolliert in den unangebrachtesten Situationen lauthals zu singen und zu tanzen. Egal ob bei Kunstausstellungen, beim Einkaufen oder beim Elternsprechtag- Melody's unaufhaltsamer Drang ihre ungewollten Gesangs- und Tanzeinlagen zu präsentieren, kennen keine Grenzen. Trotz diverser Arztbesuche kann ihr niemand eine plausible Erklärung dafür geben oder ihr helfen, die Symptome zu lindern.
Zum Glück halten der 16-jährige Flynn und die drei Jahre jüngere Rose fest zu ihr. Aber auch sie kämpfen mit ihren eigenen Problemen. Während Melody's Sohn wegen seines Aussehens tagtäglich von seinen Mitschülern gemobbt wird und daher ständig in Schlägereien verwickelt ist, sucht Rose verzweifelt nach ihrem verschwundenen Vater. Regelmäßig besucht sie online sämtliche Vermisstenanzeigen, bei denen Personen entweder gesucht oder plötzlich gefunden wurden. Bisher hat die 13-jährige schon etliche Niederlagen bei der Suche einstecken müssen, doch nun findet sie erneut eine Anzeige deren Beschreibung perfekt auf Devon King zutreffen könnte. Die Polizei von Avon and Somerset soll nun mehr Aufschluss darüber geben. Doch weder Flynn noch Melody wollen eine weitere Enttäuschung hinnehmen. 
Als sich die Familie aber aufgrund diverser Umstände doch noch einmal an diesen kleinen Hoffnungsschimmer wagt, finden die drei bei ihren Recherchen etwas heraus, dass ihr komplettes Leben verändern wird. 
Steckt hinter der Vermisstenanzeige wirklich der verschollene Familienvater- und wenn ja, warum hat er seine Frau und seine Kinder Hals über Kopf vor mehr als elf Jahren verlassen?

Eigene Meinung:
"Der Klang unserer Herzen" von Emma Cooper ist ein sehr gefühlsintensives, emotionales und tiefgründiges Leseerlebnis, welches mich von der ersten bis zur letzten Seite regelrecht in den Bann gezogen hat. Die Geschichte wird aus mehreren Gesichtspunkten erzählt: Sowohl aus der Sicht von Melody- der Mutter der beiden Kinder, als auch aus der Perspektive von dem 16-jährigen Flynn und seiner 13-jährigen Schwester, die in Tagebuchform über ihre Geschehnisse und Eindrücke berichtet. 
Die Autorin beschreibt Melody als eine zierliche, brünette Mittdreißigerin, die trotz ihrer Krankheit -ähnlich dem Tourette-Syndrom- eine liebevolle und moderne Mutter ist und bestmöglichst versucht mit ihrer einzigartigen Krankheit umzugehen. Stresssituationen triggern sie so sehr, dass sie unkontrolliert Lieder singt und die passenden Tanzmoves dazu ihren ungebetenen Zuschauern präsentiert. Was Emma Cooper teilweise sehr amüsant verpackt, hat aber dennoch einen ernsten Hintergrund. Dieser kristallisiert sich aber erst im Laufe der Geschichte heraus. Die komplette Familie King musste ihr ganzes Leben so viele Schicksalsschläge hinnehmen, sodass ich immer wieder dachte, was muss diese Familie noch für Leid ertragen. Der Unterhaltungswert blieb dadurch konstant, auch wenn sich eine gewisse melancholische Stimmung wie ein roter Faden durch das Buch zog. 
Fazit: Ein Roman, welcher mich tief berührte und teilweise bis ins Mark erschütterte. Er erzählt von einer Familie der das Schicksal viele Steine in den Weg legte und diese trotzdem nie aufgegeben hat glücklich zu sein. Die Geschichte beschäftigt einen nicht nur während der Zeit des Lesens sondern auch danach. Man kommt zu der Erkenntnis, dass das eigene Leben manchmal gar nicht so schlimm ist, wenn man nur ein Lied im Herzen trägt... 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Freitag, 31. Mai 2019

Buchrezension: Glück ist meine Lieblingsfarbe von Kristina Günak

Glück ist meine Lieblingsfarbe

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Bastei Lübbe 
Titel: Glück ist meine Lieblingsfarbe
Autor: Kristina Günak
Erscheinungsjahr: 31. Mai 2019
Seitenzahl: 269 Seiten
Kapitelzahl: 21 Kapitel
ISBN: 978-3-404-17836-0
Cover: Taschenbuch

Preis: 10,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
Vom Mut, die Liebe zu finden
Juli sucht ihr Glück da, wo andere Urlaub machen: auf La Palma. Eigentlich sollte es bloß eine Auszeit vom Alltag in Hamburg sein, doch wenn es nach ihr geht, kann der sogenannte Ernst des Lebens gerne warten. Dann lernt sie Quinn kennen, der das genaue Gegenteil von ihr ist - vernünftig, zielstrebig, mit beiden Beinen auf der Erde. Doch genau das ist auch das Problem: Juli will sich nicht verlieben, und erst recht nicht in jemand, der alles im Voraus bedenkt, plant und organisiert. 
Als Juli plötzlich für einen herrenlosen Hund sorgen muss, steht ihr Leben kopf. Nun hat sie auf einmal Verantwortung. Ausgerechnet Quinn steht ihr jetzt zur Seite. Und Juli erlebt, dass es nur ein bisschen Mut braucht, um das Glück zu finden. 

Inhaltsangabe:
Juli ist entkräftet, todunglücklich und völlig ausgebrannt. Ihr monotoner Job als Versicherungsangestellte gefällt der 30-jährigen überhaupt nicht und deshalb nimmt sie sich ganz spontan eine kleine Auszeit davon. Zusätzlich wird sie ständig von ihrer scheinbar perfekten Familie mit unnötigen Ratschlägen über ihre Lebensplanung behelligt. Daher bucht Juli Hals über Kopf ein paar Urlaubstage nach La Palma zu ihrem besten Freund Malte. In Spanien angekommen, wird sie sowohl von ihrem langjährigen Kumpel als auch von sämtlichen Einheimischen begrüßt und ganz herzlich in deren Gemeinschaft aufgenommen. So kommt es, dass der geplante Kurztrip bereits seit drei Monaten andauert. Während dieser Zeit hat sie eine besonders starke Bindung zu dem Postbeamten Pedro aufgebaut, der ständig von seiner kleinen Hündin Calida begleitet wird. Seit ihrem Aufenthalt steht ihr dieser mit Rat und Tat zur Seite und hegt die selbe Leidenschaft für Poesie wie die Versicherungsangestellte.
Bei einer Feier die von Malte organisiert wurde, lernt Juli den gutaussehenden, breitschultrigen Quinn kennen, der sich ihr gegenüber sehr distanziert verhält. Was beiden jedoch sofort auffällt: Sowohl die Hamburgerin als auch der deutsche Auswanderer haben den gleichen Schönheitsmakel- nämlich eine abgebrochene Spitze am Schneidezahn. 
Nachdem sich die beiden mehrmals zufällig begegnet sind, stellen der Immobilienmakler und die 30-jährige fest, dass sie überhaupt keine Gemeinsamkeiten haben. Während Juli völlig orientierungslos auf der Suche nach sich selbst und dem wahren Glück ist, plant Quinn alles im Voraus und überlässt selten etwas dem Zufall. Wie es das Schicksal so will, muss Juli unerwartet für Calida, den kleinen Hund von Pedro die Verantwortung übernehmen. Diese Aufgabe fällt der jungen Frau jedoch alles andere als leicht, da sie weder finanziell noch zeitlich für das Tier sorgen kann. Doch da kommt auch schon ihr Retter in der Not...

Eigene Meinung:
"Glück ist meine Lieblingsfarbe" von Kristina Günak ist ein leicht zu lesender Liebesroman. Die 30-jährige Juli steht im Mittelpunkt der Geschichte. Um dem Alltagstrott zu entfliehen bucht sie kurzerhand ein paar Urlaubstage in Spanien, aus dem jedoch ein längerer, ungeplanter Aufenthalt wird. Schauplatz der Handlung ist das romantische Feriendomizil La Palma. Unter Spaniens Sonne findet langsam die junge Frau zu ihrem eigenen Ich zurück und das Glück nimmt somit seinen Lauf. Trotz einiger schwieriger Situationen mit denen Juli fertig werden muss, meistert sie diese vorbildlich und bekommt dabei Unterstützung von ihren neu gewonnen Freunden. Die Schriftstellerin Kristina Günak führt dem Leser vor Augen, dass es sich immer lohnt, sein eigenes Wohlbefinden zu hinterfragen. Es ist ganz wichtig, auch mal über seinen eigenen Schatten zu springen um die Comfortzone zu verlassen. 
Fazit: Es handelt sich bei diesem Buch um einen Roman, der sich im Süden abspielt und beim Leser selbst Urlaubsfeeling aufkommen lässt. Die sympathischen Protagonisten wurden perfekt in diese Szenerie integriert. Dies macht diese Lektüre zu einem kleinen Sommerhighlight.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Mittwoch, 22. Mai 2019

Buchrezension: Die verlorenen Briefe des William Woolf von Helen Cullen

Die verlorenen Briefe 
des William Woolf

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: WUNDERRAUM Verlag
Titel: Die verlorenen Briefe des William Woolf
Autor: Helen Cullen
Erscheinungsjahr: 22. April 2019
Seitenzahl: 416 Seiten
Kapitelzahl: 27 Kapitel 
ISBN: 978-3-336-54795-1
Cover: gebundene Ausgabe

Preis: 20,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
Dank William Woolf finden Briefe ihre Bestimmung - und dank eines Briefs findet er sich selbst.
William Woolf hat den wundervollsten Beruf der Welt: In einer Londoner Sammelstelle für verlorene Briefe bringt er verirrte Botschaften auf den richtigen Weg. Allerdings hat er selbst wohl die Orientierung im Leben verloren. Den Traum, Schriftsteller zu werden, gab er auf, und das Glück ist ihm im Alltag irgendwie abhandengekommen. Es scheint ein Wink des Himmels, als er bei der Arbeit mitternachtsblaue Briefe entdeckt, die alle an "Meine große Liebe" adressiert sind. Könnte er selbst gemeint sein? Wer ist die geheimnisvolle Verfasserin? William beschließt, der Spur der Briefe zu folgen...

Inhaltsangabe:
Der ruhige und introvertierte William Woolf arbeitet seit elf Jahren als Briefdetektiv im Depot der verblichenen Briefe in Ost-London. In den Räumen eines ehemaligen Teelagerhauses sind sämtliche Postbeamte damit beschäftigt, Irrläufer die aufgrund von vergessenen Straßennamen oder vom Regen verschmierter Tinte nicht mehr zustellbar sind, in mühevoller Recherchearbeit an die rechtmäßigen Empfänger weiterzuleiten. Seit 1979 hat William Woolf schon so etliche Erfolge für sich verbuchen können, denn wäre er nicht gewesen, wäre so manches Brieflein nie bei seinem Besitzer angekommen. Doch am allerliebsten hält sich William im vierten Stock des Gebäudes auf. In dieser Etage befindet sich die Abteilung für Übersinnliches. Dort stehen sämtliche Säcke voll mit Briefen von Personen, die an ihre Filmhelden, an Gott oder an andere Idole geschrieben haben. 
William, der schon immer von handschriftlichen Dokumenten fasziniert war, wünscht sich nichts sehnlicher, als vereinzelte Briefe mit einem besonderen Inhalt in einer gebundenen Ausgabe abzudrucken, die er in dieser Abteilung mühevoll zusammengestellt hat. Als er wieder einmal auf dem Weg in das obere Stockwerk war um in den "übersinnlichen Briefen" zu stöbern, entdeckt er in einem Behälter einen auffälligen, mitternachtsblauen Umschlag. Mit silberfarbenen, verschnörkelten Buchstaben stehen inmitten des Kuverts die Worte "Meine große Liebe" ohne dass ein weiterer Hinweis auf den Absender ersichtlich ist. Sofort spürt der Postdetektiv, dass dieser Brief etwas ganz besonderes ist und dieses Gefühl soll ihn auch nicht täuschen: Winter, wie sich die Verfasserin selbst nennt, ist eine einsame Dame und schreibt in regelmäßigen Abständen an ihre zukünftige Liebe und offenbart in diesen anonymen Briefen ihre tiefsten Sehnsüchte, Wünsche und Träume. William, dessen Ehe kurz vor der Scheidung steht, fühlt sich durch diese leidenschaftlichen Worte regelrecht in deren Bann gezogen, sodass er sich kurzerhand auf die Suche nach der Unbekannten macht. 
Auf seiner Reise quer durch London muss er immer wieder feststellen, dass er seine eigenen Träume und Wünsche völlig aus den Augen verloren hat und findet langsam eine Erklärung dafür, warum sich die Ehe mit Clare so verschlechtert hat. Je mehr Briefe von Winter auftauchen, desto klarer wird ihm, wohin ihn sein eigener Weg hinführen wird. 
Wer ist die geheimnisvolle Verfasserin die die Kunst des Schreibens beherrscht und hat die Ehe von William Woolf noch eine Zukunft?

Eigene Meinung:
In Helen Cullen's Debütroman "Die verlorenen Briefe des William Woolf" geht es um große Gefühle und die Liebe zu handgeschriebenen Briefen. Sich in schriftlicher Form mitzuteilen- über Ängste, Hoffnungen, Wünsche und Sehnsüchte zu schreiben, verliert in unserer heutigen von Technik überhandnehmender Gesellschaft leider immer mehr an Bedeutung. William Woolf, der geheime Held der Londoner Sammelstelle für verblichene Brief scheut keine Mühen, tagtäglich dafür zu sorgen, dass sämtliche Briefe egal ob Zeugnisse, überfällige Geburstagsgrüße oder einfache Mitteilungen doch noch an ihre rechtmäßigen Empfänger zugestellt werden können. Alleine die Vorstellung, dass es vielleicht so einen Ort irgendwo auf der Welt tatsächlich geben könnte, berührt mein Herz. Doch William Woolf's privates Leben steht vor einem Trümmerhaufen. Seit Jahren haben sich seine Frau Clare und er auseinandergelebt und das eigene Glück von dem jeweils anderen abhängig gemacht. Dass diese Einstellung auf Dauer zum Scheitern verurteilt ist, zeigt die Autorin in diesem äußerst emotionalen und gefühlvoll geschriebenen Roman. Des Weiteren führt sie dem Leser eindrucksvoll vor Augen, welche Macht das Briefeschreiben hat und welche Gefühle einzelne Worte hervorrufen können, selbst wenn man den Verfasser nicht kennt und die Botschaft nicht für einen direkt bestimmt ist. 
Auf den letzten Seiten wird ein Artikel aus der BookBrunch abgedruckt, in dem die junge Autorin Helen Cullen über ihren Roman erzählt. Eine besonders schöne Stelle die das Buch kurz zusammenfasst lautet:
Buchzitat: S. 408 "Neben dem Thema des Briefeschreibens beschäftigte mich aber noch ein zweites: die Liebe. Genauer gesagt die Frage, wie Liebe der Zeit und dem banalen Alltag trotzen kann, vor allem, wenn sie ständig an dem Ideal gemessen wird, das Kunst und Medien von ihr entwerfen."
Fazit: Ein wundervoller Debüt-Roman einer jungen, talentierten Schriftstellerin. Sie berichtet über die Kunst des Schreibens und über die Suche nach sich selbst. Ein Buch, welches die Tore in eine Welt öffnet, in denen Whatsapp und Co. keinen Einfluss haben.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Sonntag, 19. Mai 2019

DIY: gehäkelte Buchschoner- bzw. Taschen

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich Euch meine neuesten Häkelarbeiten vorstellen- und zwar diese drei Buchschoner bzw. Taschen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wann immer ich eine Lektüre als Zeitvertreib mit auf eine Reise oder in ein Wartezimmer mitgenommen habe, brachte ich diese größtenteils verkratzt, verschmutzt oder verknickt wieder zurück nach Hause. Daher ist meiner Meinung so ein gehäkelter Schoner der ideale Begleiter für echte Leseratten. 
Damit ich farblich ein wenig Abwechslung habe, fertigte ich drei unterschiedliche Varianten an. In den unten stehenden Bildern zeige ich die einzelnen Modelle etwas genauer. Ich hoffe, Euch gefallen sie ebenso gut wie mir.
Benutzt ihr für unterwegs auch Buchhüllen um Eure Schätze zu schonen? 



Dieser Buchschoner wurde mit zwei verschiedenen Blautönen gehäkelt. Die Öffnung habe ich an der Seite offen gelassen- dafür ein sehr breites Band angefertigt, welches man über die Hülle stülpen kann. Das Ganze wertete ich mit einer Glitzerapplikation an der Frontseite auf. 
Vorderansicht

Rückansicht

Ansicht von oben

Der grüne Buchschoner wurde in Form einer Tasche gehäkelt, die oberhalb eine Öffnung aufweist. Damit es einen Unterschied zum ersten Modell gibt, fertigte ich eine angenähte Lasche an, die mit zwei Knöpfen und einer Schlaufe an der Vorderseite miteinander fixiert werden müssen. Der optimale Begleiter für dickere Bände. 

Vorderansicht

Rückansicht


Zu guter Letzt häkelte ich noch eine Buchtasche in Form eines Umschlags. Mein Notizbuch hat darin seinen idealen Platz gefunden. Es passt perfekt zu dem Thema "Military" bzw. Tarnfleck.