Dienstag, 18. Dezember 2018

ADVENTSKALENDER: Türchen 18 "Dekoideen mit Tannenzapfen"





Dekoration aus der Natur

In diesem Türchen möchte ich Euch gerne ein paar Ideen zeigen, wie ihr aus Tannen- oder Kieferzapfen ganz einfach eine kleine, individuelle Tischdekoration zaubern könnt. Mit wenig Materialien können viele unterschiedliche Kreationen entstehen, die alle ihren individuellen Charme aus der Natur verkörpern. 

Materialien:
  • Reste von Koniferen
  • Tanne- und Kieferzapfen
  • Filz
  • Holzperlen
  • Streudeko 
  • Minipompons
  • Engelshaar
  • Perlen in verschiedenen Farben
  • Schleifen in verschiedenen Farben
  • Schere
  • Bastelkleber und / oder Heißkleber

Aufhänger:









Tischdekoration:





Montag, 17. Dezember 2018

ADVENTSKALENDER: Türchen 17 "Typische Weihnachtsgewächse"



Typische Weihnachtsgewächse

Egal ob die zarte Christrose, die gut duftende Tanne, den prachtvollen Weihnachtsstern oder die "Liebes"-Mistel: Bei der jährlichen Dekoration sind diese Pflanzen nicht mehr wegzudenken und dürfen bei den Weihnachtsfan's nicht fehlen. Doch wie kamen diese Pflanzen eigentlich zu ihrem Ruhm?

Tanne:
Tannen gehören zu den Waldbäumen. Sie können bis zu 90 Meter hoch werden und eine Stammstärke von bis zu 3 Meter erreichen. Weltweit werden über 50 Arten unterschieden von denen einige bis zu 600 Jahre alt werden können. 
Bereits in der römischen Antike wurde zur Wintersonnenwende zu Ehren des Sonnengottes ein Baum geschmückt. Auch im Mittelalter gab es den Brauch, zu besonderen Festen einen Baum prachtvoll zu schmücken- wie zum Beispiel das Maibaumfest oder das Richtfest. 
Erste Belege für einen Weihnachtsbaum stammen aus dem Jahr 1527 im Hübnerwald in Stockstadt am Main. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts gibt es erste Aufzeichnungen, dass in Rats- und Zunftshäusern, "Stuben", und auch im Straßenburger Münster Weihnachtsbäume aufgestellt und mit Äpfeln, Papierpferden und Oblaten liebvoll geschmückt wurden. 

 

Christrose:
Die Christ- oder auch Schneerose genannt, erhielt ihren Namen aufgrund ihrer Blüte zur Weihnachts- bzw. Winterzeit. Aufgrund ihrer reinen, weißen Farbe galt sie im Mittelalter als besonders heilig und wurde unter anderem als Gegenmittel für Zauberei eingesetzt. Die Pflanze liebt lehm- und kalkhaltige, durchlässige Böden und kann an geeigneten Stellen sehr alt werden. 
Eine Sage erzählt, dass ein Hirte auf dem Weg nach Betlehem war um das Jesukind zu besuchen. Da er aber bettelarm- und nicht in der Lage war, ein Geschenk bei seiner Ankunft zu überreichen, weinte der Mann während seiner Reise aus purer Verzweiflung. Als seine Tränen die Erde berührten, wuchsen aus ihr plötzlich Blüten die so schön waren wie Rosen. Diese Blumen übergab er schließlich überglücklich dem Jesukind. 
Bereits um 300 vor Christus waren sowohl die Heilwirkung als auch die toxischen Eigenschaften der Christrose bekannt. Im Theaterstück Romeo und Julia war zum Beispiel das Gift aus der Christrose. Die schwarzen Wurzeln der Pflanze wurden hingegen als Schnupftabak verwendet. 


Quelle: pixabay.com


Alpenveilchen:

Die Alpenveilchen blühen von September bis April. Sie lieben einen kühlen und hellen Standort ohne direktes Sonnenlicht, dagegen hassen sie Staunässe.
Die Pflanze stammt ursprünglich aus Syrien und dem Libanon. Östliche Christen nannten sie "Hand der Maria", da ihre fünf Blütenblätter den Handabdruck der Muttergottes symbolisieren sollen. Im 17. Jahrhundert gelangte die Blume nach Paris, wo mittlerweile viele unterschiedliche Zuchtformen entstanden sind. Die darin enthaltenen Saponine wurden in der Antike als Pfeilgift verwendet. Heutzutage dient das Alpenveilchen als Dekorationsstück am Adventstisch. 

Quelle: pixabay.com

Mistel:
Die Mistel wächst als kugeliger, immergrüner Strauch mit ledrigen Blättern auf Laub- und Nadelbäumen als Schmarotzer. Die weißen Beeren reifen im Winter heran, und bilden  beim Zerdrücken einen guten, pflanzlichen Kleber. 
Jeder kennt die Legende, dass sich ein Paar welches sich unter einem Mistelzweig küsst, später heiraten wird. Woher der Brauch aber genau stammt, konnte bis heute nicht aufgeklärt werden. Die Mistel spielte jedoch schon immer eine mystische Rolle und war oft Symbol der Fruchtbarkeit und Vegetation. 

Quelle: pixabay.com

Weihnachtsstern:

Der Weihnachtsstern kommt aus den tropischen Laubwäldern Mittel- und Südamerikas und war gleichzeitig die Lieblingspflanze eines Aztekenherrschers. Einer Legende zufolge färbten sich die Blätter der "Leder-Blume", wie sie dort hieß, durch einen Blutstropfen einer unglücklich verliebten Aztekengöttin tiefrot. 
Als der Naturforscher Alexander von Humboldt die Pflanze 1804 mit nach Europa brachte, wurde die Sage auch dort weiterverbreitet. Der Weihnachtsstern, der auch unter dem Namen "Stern der Liebe" bekannt ist, wird in Amerika immer am 12.12. verschenkt. 
Bei Hautkontakt kann der Weihnachtsstern Hautirritationen hervorrufen und bei oraler Einnahme können im schlimmsten Fall sogar Vergiftungserscheinungen auftreten. 

Quelle: pixabay.com

Weihnachtskaktus:
Weihnachtskaktus auch Schlumbergera genannt, kommt aus der Familie der Kakteengewächse. An den reich verzweigten, zahlreichen Trieben befindet sich an der Spitze die Blüten. Ihre Farben variieren von rot, gelb, weiß über rosa oder pink. Seinen Namen hat der Kaktus erhalten, weil er pünktlich zur Weihnachtszeit blüht.
Die Schlumbergera fühlt sich an hellen, halbschattigen Plätzen sehr wohl. Sie mag es gerne warm, aber nicht zu trocken. 


Quelle: pixabay.com

Sonntag, 16. Dezember 2018

ADVENTSKALENDER: Türchen 16 / SOCKENSERIE: "Socken Sunday " (Teil 16 von 17)



Hallo meine Lieben,

heute stelle ich Euch wieder ein paar ganz besondere Sockenpaare vor. Ich liebe Wolle mit bereits eingearbeiteten Glitzerfäden. Diese stammen alle von Action und kosteten pro Knäul  nur 1,96 Euro. Sie waren nicht nur sehr angenehm beim Stricken, sondern die Wolle ist auch beim Tragen total weich. Daher sind sie meine absoluten Favoriten in diesem Jahr.
In den unten stehenden Bilder zeige ich Euch drei unterschiedliche Variationen und doch wurden alle nach dem Bündchen kraus rechts durchgestrickt. 




Auch heute habe ich Euch wieder ein Gedicht mitgebracht, welches zum Thema Socken verfasst wurde. Gefunden habe ich es bei chefkoch.de. Leider ist der Verfasser unbekannt, dennoch bleiben alle Rechte beim Urheber. 

Es war ne Socke warm und mollig 
die wohnte bei der Gartenfee! 
Sie schlummerte so ruhig und wonnig 
da blendet sie ein Licht - oh weh! 

Sie blinzelt durch die Mottenlöcher 
und kriegt plötzlich nen Riesenschreck. 
Die Fee schaut rein in ihre Lade 
und meint zur Socke: du musst weg! 

"Ich tu doch basteln und brauch Platz. 
Ich pack dich mal woanders rein!" 
Die Socke denkt sich: "Ne, mein Schatz! 
Datt lässte mal gefälligst sein!" 

Zu lang schon bin ich hier zuhaus, 
hab Freundschaften geschlossen. 
Mich kriegst hier mal gar nicht raus, 
hab mich in `n Slip verschossen! 

Die Fee die lässt das Moppern kalt 
schnappt sich die Slips und Socken 
Wirft sie brutal auf`s Bettchen rauf, 
da tun sie erst mal hocken! 

Während die Fee nun plant und räumt 
die Socke von der Heimat träumt. 
Rollt sich zusammen und hält still, 
tut erst mal was die Fee so will! 

Sie hält die Luft an, macht sich klein 
passt scheinbar in die Lade rein, 
die ihr die Fee neu zugedacht. 
Mal sehen wer als letzter lacht! 

Die Fee die packt und merkt am Schluss, 
das ganze war ein Riesenstuss. 
Es passt nicht vorne und nicht hinten, 
die Socke tut vor Freude stinken! 

Sie weiß, nun geht es gleich ratzfatz, 
die Fee die kommt ins trudeln, 
kommt wieder an den alten Platz, 
die Socke ist am jubeln! 

Samstag, 15. Dezember 2018

ADVENTSKALENDER: Türchen 15 "Kreatives mit Knetbeton"





Kreatives mit dem Knetbeton 

Knetbeton habe ich dieses Jahr ganz neu für mich entdeckt. Jedes Mal, wenn ich die angerührte, weiche Masse in den Händen halte, erinnere ich mich gerne an meine Schulzeit zurück, als wir getöpfert haben. Denn genau so fühlt sich der "Teig" an. Das Besondere dabei ist, dass man für den Knetbeton keinen Brennofen oder ähnliches braucht, sondern dieser von selbst an der Luft trocknet. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die selbstgemachten Kreationen auch nach draußen stellen kann, und diese sich nicht deformieren wie z.B. bei einer Modelliermasse. 
Ich habe ein paar kleine Weihnachtskugeln ausprobiert und einen Betonkranz. Das Ergebnis könnt ihr weiter unten betrachten. 

Materialien:
  • Knetbeton
  • Gummihandschuhe
  • Messbecher / Waage
  • Styroporkugeln
  • Ausstechformen
  • Kochlöffel
  • Betonfarbe 
  • leerer Montebecher (falls Du auch eine Weihnachtskugel basteln willst)
  • Cuttermesser
  • Dünnen Strick
  • Heißkleber

Arbeitsschritte:

1. Schritt: Entferne von dem Becher alle überstehenden Ränder. Schneide danach in den ausgespülten Plastikbecher zwei kleine Dreiecke. Am besten verwendest Du dafür ein Cuttermesser. Anschließend schiebst Du einen passenden Strick durch die eingeschnittenen Öffnungen und verklebst das Ganze mit Heißkleber. 


Man kann eine Beton-Christbaumkugel auch mit anderen Plastikbechern anfertigen (siehe rechtes Bild). Es sollten nur ungefähr die Proportionen zur Styroporkugel stimmen.


2. Schritt: Die Knetbetonmasse nach Vorgaben anrühren und die Kugel oder das gewünschte Objekt damit umhüllen. Nach Belieben kannst Du mit dem Ausstecher diverse Applikationen auf die Kugeln oder den Kränzen anbringen. 
Wenn Du mit allem fertig bist, muss das Ganze an der Luft gut trocken bzw. aushärten. Der Prozess kann je nach Dicke der Betonschicht bis zu einer Woche andauern. 

3. Schritt: Wenn die Kreationen ausgehärtet sind, dann können diese nun von Dir nach Belieben verziert und bemalt werden. Dabei eignet sich am besten wasserfeste Betonfarbe. Mit Acrylfarben geht es auch, dann sollten die Dekostücke aber nur im Innenbereich aufgestellt werden. 



Freitag, 14. Dezember 2018

ADVENTSKALENDER: Türchen 14 / Buchrezension: Historische Waffen und Rüstungen - Ritter und Landsknechte vom 8. bis 16. Jahrhundert von Liliane und Fred Funcken



Historische Waffen und Rüstungen- 
Ritter und Landsknechte vom 8. bis 16. Jahrhundert

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Bassermann Verlag 
Titel: Historische Waffen und Rüstungen- 
Ritter und Landsknechte vom 8. bis 16. Jahrhundert
Autor: Liliane und Fred Funcken
Erscheinungsjahr: 26. November 2018
Seitenzahl: 308 Seiten
ISBN: 978-3-8094-3992-9
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 14,99 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag


Klappentext:


Armbrust, Schwert und Morgenstern
Dieses prachtvoll bebilderte Handbuch ist einem faszinierenden Kapitel der europäischen Geschichte gewidmet: dem Rittertum des frühen bis ausgehenden Mittelalters.
Auf 150 Tafeln mit rund 2000 historisch exakten Illustrationen wird das feudale Kriegswesen des 8. bis 16. Jahrhunderts in all seinen Facetten und seiner ganzen Vielfalt präsentiert- von der Tracht, Rüstung und Bewaffnung der Ritter und Landsknechte bis hin zum Aufbau der Burganlagen und der Taktik von Infanterie und Artillerie. 

Inhalt / Aufbau:

- Vorwort

- Einführung

Band 1: 
Rüstungen und Kriegsgerät im Mittelalter (8. bis 15. Jahrhundert)

- Die Quellen

1. Teil: PANZERZEUG UND HELME
- Brünne und Ringelpanzer
- Das Panzerzeug
- Der Helm (Topfhelm, Beckenhaube, Schaller, Visierhelm, Eisenhut u. a.) 

2. Teil: BURGEN
- Die Burg
- Belagerungskunst ( Poliorketik) 
ARTILLERIE (Feuerwaffen, Bombarden, Handbüchsen)

3. Teil: TURNIERE UND WAPPEN DER RITTERSCHAFT
- Ordensritter und Rittertum
- Die militärischen Strukturen und ihre Fahnen
- Pferd und Lanze
- Gestech und Turniere 
Heraldik

4. Teil: BÖGEN, ARMBRÜSTE UND STANGENWAFFEN
- Der Bogen
- Die Armbrust
- Stangenwaffen und Kriegsvolk 

5. DIE RÜSTUNG
- Haubert und kleiner Haubert
- Entwicklung der Rüstung
- Rüstung und Rittergeist

Band 2: 
Ritter und Landsknechte (15. und 16. Jahrhundert)

1. Teil: DIE INFANTERIE, KÖNIGIN DER SCHLACHTEN
- Die Schweizer
- Landsknechte
- Nationale Infanterie
- Der Schild (Pavese, Rondache, Tartsche)

2. Teil: DIE REITEREI
- Ordonnanzkompanien
- Leichte Reiterei
- Burgundische Ordonnanzkompanie
- Österreichische Ordonnanzkompanie
- Die Condotta 

3. Teil: WAFFEN, PFERDE, TURNIERE
- Die Handfeuerwaffen
- Die Stangenwaffen
- Schwert und Griffwaffen
- Das Pferd 
- Gestech und Turniere

4. Teil: HELME UND HARNISCHE
- Helme (Visierhelme, Schaller, Sturmhauben, Morion und Schützenhauben)
- Harnische
- Der Harnischdekor
- Wie die Rüstungen verloren gingen
- Die Schärpe

5. Teil: TAKTIK UND ARTILLERIE
- Taktik
- Artillerie
- Befestigungen
- Japan

6. Teil: SLAWEN UND ORIENTALEN
- Die Russen
- Tataren und Mongolen
- Türken
- China
- Japan

Eigene Meinung: 
Sobald man dieses Sachbuch "Historische Waffen und Rüstungen" aufschlägt, wird man regelrecht in die Ritterzeit zwischen dem 8. bis 16. Jahrhundert zurückkatapultiert. In farbenprächtigen Malereien, ausdrucksstarken Szenen aus der damaligen Zeit und spannenden Zeichnungen der Gerätschaften lassen Liliane und Fred Funcken die Ehrenmänner und Söldner in ganz neuem Gewand erscheinen. Das Buch vermittelt solch eine Fülle von historischen Einblicken und Beobachtungen, die mich sowohl faszinierten aber auch gleichzeitig regelrecht erschütterten. Die Lektüre lädt immer wieder dazu ein, die Seiten durchzublättern und sich mit der vergangenen Zeit auseinander zu setzen. Die Beschreibungen sind kurz und exakt auf den Punkt gebracht. Für all diejenigen, die sich noch genauer in die Materie einlesen möchten, haben die Autoren in klein gedruckter Schrift viele weitere Informationen zu den einzelnen Szenen oder Gerätschaften dazu geschrieben. 
Fazit: Ein lebendiges, unterhaltsames und farblich sehr aufwendig gestaltetes Buch, welches über die Ritterzeit von damals berichtet. Wer nicht schon längst von dieser Epoche fasziniert ist, wird es spätestens nach dem Lesen dieser Lektüre sein.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Quelle: Buch Abb. S. 27 / S. 155 / S. 102-103 / S. 173