Sonntag, 8. März 2026

Buchrezension: Der Mann, der Angst hatte zu leben - Eine Erzählung über das Glück, das in uns verborgen liegt von Miguel Ángel Montero

Der Mann, der Angst hatte zu leben -
Eine Erzählung über das Glück,
das in uns verborgen liegt

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: HEYNE Verlag
Titel: Der Mann, der Angst hatte zu leben - 
Eine Erzählung über das Glück, das in uns verborgen liegt
Autor: Miguel Ángel Montero
Erscheinungsjahr: 11. Februar 2026
Seitenzahl: 224 Seiten
ISBN: 978-3-453-70516-6
Cover: Taschenbuch
Preis: 13,00 Euro
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Klappentext:
Eine Reise zu tiefer Selbstliebe und wahrem Glück 
Daniel steht am Tiefpunkt seines Lebens: beruflich gescheitert, verlassen von seiner Frau, entfremdet von seinem Sohn. Erschöpft und innerlich leer begegnet er einem geheimnisvollen alten Mann, der ihn auf eine ungewöhnliche Reise schickt - eine Pilgerreise zu sich selbst. 
Was als Wanderung beginnt, wird zu einer tiefgreifenden Transformation. Auf seinem Weg trifft Daniel Menschen, deren bewegende Geschichten ihm die Augen dafür öffnen, was im Leben wirklich zählt: Liebe, Dankbarkeit, Vergebung, innere Stärke und die Fähigkeit, die Schönheit zu erkennen, die in allem verborgen liegt... 
 
Inhaltsangabe:
Daniel steht am Abgrund und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn der 41-jährige sieht keinen Sinn mehr am Leben zu bleiben. Daher beschließt er, sich mitten in der Nacht von einem Berg zu stürzen um seiner scheinbar ausweglosen Situation zu entfliehen. Ausgerechnet in dem Moment, als der Familienvater seinen Entschluss in die Tat umsetzen will, wird er von einem unbekannten Mann angesprochen. Der Fremde trägt einen Mantel, einen Hut und einen üppigen Bart. Samin, wie sich der ältere Herr ihm schließlich vorstellt, versucht Daniel in ein Gespräch zu verwickeln um die Hintergründe über seinen verlorenen Lebensmut herauszufinden. Zunächst zögerlich, dann immer offener, erzählt Daniel von seiner gescheiterten Existenz, von der Trennung seiner Ehefrau und von seinem Sohn David, zu dem Daniel seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Sein Leben erscheint ihm wie eine Aneinanderreihung von Verlusten und verpassten Chancen. 
Samin hört ihm aufmerksam zu und macht ihm schließlich ein ungewöhnliches Angebot. Daniel soll ihn eine Woche lang auf eine Reise begleiten. Sollte sich danach nichts an seinen Gefühlen und Ansichten über das Leben geändert haben, würde der Unbekannte seinen tragischen Entschluss akzeptieren. Daniel steht dem Ganzen zwar skeptisch gegenüber, nimmt aber die ungewöhnliche Einladung dennoch an. 
Gemeinsam fahren sie nach O Cebreiro. Dort angekommen fordert Samin Daniel auf, den Jakobsweg zu gehen. Dabei soll er nicht nur die Natur von ihrer schönsten Seite kennenlernen, sondern auch andere Pilger und deren Lebensgeschichten herausfinden. Anfangs ist der verzweifelte Familienvater von der Situation total überfordert, doch nach und nach lässt er sich auf das Abenteuer ein. Dabei kommt er nicht nur dem Ende seiner Pilgerreise von Tag zu Tag näher, sondern lernt auch das Leben von einer völlig neuen Seite kennen die ihm wieder Hoffnung macht…
 
Eigene Meinung:  
"Der Mann der Angst hatte zu leben" von Miguel Ángel Montero ist ein Roman, der sich intensiv mit den Themen Zuversicht, Glaube, Vertrauen und innerer Veränderung auseinandersetzt. Er vermittelt die Botschaft, dass Hoffnungslosigkeit oft aus den eigenen Gedanken entsteht und dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, sein Leben aktiv zu verändern - ganz nach dem Motto: „Jeder ist seines Glückes Schmied“
Im Mittelpunkt dieses Buches steht der 41-jährige Familienvater Daniel, der am Tiefpunkt seines Lebens angekommen ist. Nachdem er sowohl finanziell als auch privat alles verloren hat, sieht er keinen anderen Ausweg mehr als seinem Leben ein Ende zu setzen. 
Schließlich begegnet er dem geheimnisvollen Samin, der ihn dazu ermutigt, den Jakobsweg zu gehen. Auf seiner Pilgerreise trifft Daniel auf die unterschiedlichsten Menschen, die ebenfalls Verluste und Schicksalsschläge erlebten, aber dabei nie ihren Lebensmut verloren haben. Die vielen Gespräche führen dazu, dass Daniel seine eigene Sichtweise hinterfragt und anfängt neue Hoffnung zu schöpfen. 
Besonders Leserinnen und Leser, die Bücher wie „Das Café am Rande der Welt“ mögen, werden sich von diesem Roman angesprochen fühlen, da auch hier viele philosophische Gedanken und inspirierende Perspektiven für das Leben vermittelt werden, die sich gut auf den eigenen Alltag übertragen lassen.
Obwohl mir das Buch insgesamt gut gefällt und einige Denkanstöße vermittelt, hat mir persönlich der große Aha-Moment gefehlt, der mich emotional vollkommen mitgerissen hätte. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mich nicht vollständig mit dem Protagonisten identifizieren konnte. 
Fazit: Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die innehalten, ihre Gedanken sortieren und sich mit dem eigenen Lebensweg auseinandersetzen möchten. 
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen 

Sonntag, 1. März 2026

Buchrezension: Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama! (Band 1) von Astrid Göpfrich

Little Miss Frankenstein -
Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: Magellan Verlag
Titel: Little Miss Frankenstein - 
Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama
Autor: Astrid Göpfrich
Erscheinungsjahr: 15. Januar 2026
Seitenzahl: 192 Seiten
Kapitelzahl: 22 Kapitel 
ISBN: 978-3-7348-4767-7
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 17,00 Euro
Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
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Reihenfolge der Little Miss Frankenstein-Reihe:
Band 2: Erscheinungstermin: Herbst 2026 
 
Klappentext: 
Als Urururenkelin von Dr. Frankenstein lebt Nelly in einem alten Gruselschloss, in dem immer wieder seltsame Dinge passieren. Das ist aber auch schon das Spannendste an ihrem Leben. Denn ihre Eltern sind totale Langweiler und das absolut Letzte, was sie wollen, ist eine weitere Erfinderin in der Familie! Natürlich hält das Nelly nicht davon ab, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen – manchmal auch zum Leidwesen ihrer beiden besten Freunde. Der zweifelhaften Genialität ihres berühmten Vorfahren kommt sie gefährlich nahe, als sie bei einem Gewitter ein totes Alpaka wieder zum Leben erweckt. Doch damit nicht genug: das Alpaka kann auch noch sprechen! Und es quasselt ohne Unterlass, trinkt am liebsten Kokos-Limetten-Cocktails, ist nervtötend tollpatschig und stellt das Leben der Familie Frankenstein gehörig auf den Kopf!
 
Inhaltsangabe:
Penelope Frankenstein, genannt Nelly, hat es nicht immer leicht. Schuld an allem ist ihr Urururgroßvater Dr. Frankenstein, der vor vielen Jahren ein Monster erschafften hat und damit großes Unheil über die Familie brachte. Wo auch immer ihr Nachname fällt, geraten die Bewohner des Ortes in Angst und Schrecken. Deshalb meiden viele Menschen ihre Familie. Selbst Nelly’s beste Freunde Jamal und Lou trauen sich nicht sie auf dem unheimlichen Gruselschloss welches auf einem großen Berg thront zu besuchen, da es dort spuken soll. Besonders ihre Mutter Henrike leidet unter der tragischen Familiengeschichte und missbilligt Nelly’s Interesse am Erfinden.
Als die 12-jährige heimlich einen kleinen Metalldackel mithilfe von Magneten baut und bei dessen Präsentation sämtliche Nägel der Bilder aus der Ahnengalerie von den Wänden reißt, möchte sie zunächst mit dem Experimentieren aufhören. Zum Glück entscheidet sich die Schülerin doch noch gegen ihren Vorsatz. Denn als sie ihr geliebtes orangebraunes Alpaka eines Tages regungslos auf der Wiese liegen sieht, beschließt das Mädchen einen waghalsigen Versuch zu starten: Mit der Kraft des aufkommenden Gewitters und einem Blitzschlag bemüht sie sich das Tier wieder zum Leben zu erwecken. 
Und tatsächlich öffnet das Alpaka nach dem Naturphänomen seine Augen. 
Ist das Tier mit dem puscheligen Haarschopf nun ein Gruselmonster wie jenes ihres Urururgroßvaters Dr. Frankenstein oder findet Nelly in dem Alpaka einen neuen Freund fürs Leben?
 
Eigene Meinung:
Der Auftaktband um die 12-jährige Penelope Frankenstein ist eine rundum gelungene und unterhaltsame Geschichte von Astrid Göpfrich. 
Nelly, die Protagonistin des Kinderbuches hat eine sehr aufgeweckte, neugierige Art und liebt es neue Dinge zu erfinden. Durch ihren speziellen Charakter schließt man die kleine Schülerin schon nach wenigen Seiten sofort ins Herz. Auch die anderen Figuren der Lektüre sind frech, lebendig und sorgen immer wieder für lustige und überraschende Momente. 
Besonders unterhaltsam sind die eingestreuten Notizbucheinträge mit den dazu passenden Illustrationen von Laura Borio, in denen Nelly ihre Experimente dokumentiert. Da nicht alle Tüfteleien wie geplant verlaufen, sind viele witzige Situationen vorprogrammiert die immer wieder für einige Lacher sorgen. Dadurch bleibt die Geschichte durchgehend spannend und eignet sich perfekt für junge Leser ab 10 Jahren. Auf wenigen Seiten werden viele wichtige Themen wie Mut, Freundschaft und Anderssein angesprochen die für Jungen und Mädchen gleichermaßen wichtig sind. 
Auch optisch ist das Kinderbuch ein echter Hingucker. Das Cover mit seiner kontrastreichen Farbgestaltung passt hervorragend zum Inhalt und weckt sofort die Neugier der Kinder.
Insgesamt betrachtet ist dieser erste Band ein sehr empfehlenswerter Reihenauftakt der Lust auf mehr macht. Die Fortsetzung zu Little Miss Frankenstein und ihrem Alpaka Montserrat erscheint im Herbst 2026 und verspricht weiteren gruseligen Lesespaß.
Fazit: Das Kinderbuch ist eine gelungene Mischung aus Gruselspaß und Humor.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen  
 
Quelle: Buch Abb. S. 40-41

Sonntag, 15. Februar 2026

Buchrezension: AGATHE von Anne Cathrine Bomann

AGATHE

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: btb Verlag
Titel: Agathe
Autor: Anne Cathrine Bomann
Erscheinungsjahr: 10. August 2020
Seitenzahl: 160 Seiten
ISBN: 978-3-442-71955-6
Cover: broschierte Ausgabe
Preis: 9,00 Euro
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Klappentext:
Ein alternder Psychiater zählt die Tage bis zu seinem Ruhestand. 
Bald wird er die Türen seiner Praxis für immer hinter sich schließen. Doch eine letzte Patientin lässt sich nicht abwimmeln. Und die Gespräche mit Agathe verändern alles für ihn. Ist es jemals zu spät, um Nähe zuzulassen? 

Inhaltsangabe:
„Und nun möchte ich gerne hören, was Sie quält.“ Mit diesem Satz beginnt der Psychiater seit über einem Jahrzehnt jede seiner Sitzungen. Tag für Tag hört er sich die Sorgen und Ängste seiner Patienten an. Doch seine Zeit in der Praxis neigt sich allmählich dem Ende zu, denn in fünf Monaten wird der 72-jährige Mann in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen. Nur noch knapp 800 Einzelgespräche trennen ihn von seinem neuen Lebensabschnitt - eine Zahl, die er fast schon wie ein Mantra herunter zählt. 
Eines Morgens im Frühling betritt Agathe Zimmermann unangemeldet seine Praxis. Die junge Frau aus Deutschland setzt alle Hebel in Bewegung, einen Termin bei dem älteren Therapeuten zu erhalten. Anfangs lehnt dieser rigoros ab, doch ihre Beharrlichkeit überzeugt ihn schließlich. 
Agathe, die bereits mehrere Aufenthalte in der Klinik Saint Stèphane hinter sich hat und sowohl mit Depressionen als auch Suizidgedanken kämpft, spricht mit bemerkenswerter Klarheit über ihr Leben. Während er ihr zuhört, beginnt der Psychiater auch sein eigenes Dasein zu hinterfragen und erkennt, dass nicht nur seine Patienten in alten Mustern gefangen sind, sondern auch er selbst. 
Und plötzlich wird ihm klar, dass es höchste Zeit wird auch in seinem Leben etwas zu verändern…

Eigene Meinung:
„Agathe“ von Anne Cathrine Bomann scheint zumindest am Anfang ein vielversprechender Roman zu sein, der meiner Meinung nach bei der Umsetzung nicht ganz überzeugt. Auf gerade einmal 160 Seiten begleitet der Leser den namenlosen Psychiater, der mit seinen 72 Jahren nur noch dem Ruhestand entgegenfiebert. Die zahlreichen Gespräche mit seinen Patienten erfüllen ihn schon längst nicht mehr, stattdessen empfindet er seine Arbeit zunehmend als Belastung.
Doch mit dem Erscheinen von Agathe Zimmermann nimmt sein Leben eine unerwartete Wendung. Die junge Frau aus Deutschland setzt alles daran von dem älteren Therapeuten behandelt zu werden, doch warum ihr das so wichtig ist, bleibt bis zum Schluss unklar - ebenso wie viele andere Fragen.
Die knapp bemessene Seitenzahl reicht einfach nicht aus um die Geschichte in einen ausdruckstarken Roman zu verwandeln. Warum ausgerechnet die verheiratete Frau den müden, beinahe gebrechlichen Mann kurz vor seinem Ruhestand plötzlich aus seiner Lethargie reißt, bleibt ebenso rätselhaft wie das offene Ende. Positiv hervorzuheben ist der angenehme Schreibstil und der gelungene Szenenwechsel.
Fazit: Eine interessante Buchidee, die jedoch viel mehr Tiefe verdient hätte.
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen 

Sonntag, 11. Januar 2026

Buchrezension: Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris von Agnes Martin-Lugand

Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: blanvalet Verlag
Titel: Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris
Autor: Agnes Martin-Lugand
Erscheinungsjahr: 27. November 2017
Seitenzahl: 288 Seiten
Kapitelzahl: 11 Kapitel
ISBN: 978-3-7341-0688-0
Cover: Taschenbuch
Preis: 8,99 Euro
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Klappentext:
Mit ihren Kleidern erobert sie ganz Paris - doch wer erobert ihr Herz
Iris droht in ihrem kleinbürgerlichen Leben zu ersticken. Ihre Ehe verläuft schon lange nicht mehr glücklich, und ihr Job in einer Bank deprimiert sie. Einziger Lichtblick ist ihre Nähmaschine, mit der sie voller Herzblut wunderschöne Kleider schneidert. Nach einem Streit mit ihrem Mann reist sie kurz entschlossen nach Paris, um sich dort ihren Lebenstraum zu erfüllen und eine professionelle Ausbildung zur Schneiderin zu beginnen. Ihre ungewöhnliche neue Chefin Marthe ist sofort begeistert von ihrem Talent und bietet ihr ein kleines Atelier an. Iris' Glück scheint sich endlich zu wenden - bis sie Gabriel kennenlernt, der alles auf den Kopf stellt...

Inhaltsangabe:
Die 32-jährige Iris ist todunglücklich. Seit über zehn Jahren ist sie mit ihrem Mann Pierre verheiratet, doch ihre Ehe droht allmählich zu zerbrechen. Als erfolgreicher Arzt in einem französischen Krankenhaus verbringt er dort die meiste Zeit, sodass sich die beiden immer weiter auseinander gelebt haben. Kaum noch ein liebes Wort kommt ihm über die Lippen und Iris droht in ihrem routinierten und langweiligen Alltag zu ersticken. Auch an ihrer Arbeit als Bankangestellte hat sie keinen Spaß und übt diese nur widerwillig aus. Einzig und allein beim Nähen findet sie Trost und Halt. Schon von klein auf liebte sie es kreativ zu sein und eigene Kleider zu designen und zu nähen. Daher bewarb sie sich als 18-jährige in einer Schneiderschule von der niemals eine Antwort zurückkam. 
Doch nun, 14 Jahre später soll das größte Familiengeheimnis beim allwöchentlichen Sonntagsbrunch gelüftet werden. Iris' älterer Bruder verrät ihr beim Essen, dass vor vielen Jahren entgegen ihres Wissens doch ein positives Antwortschreiben der Schneiderschule auf ihre Bewerbung bei ihren Eltern angekommen ist. Da weder Iris' Vater noch ihre Mutter mit der Berufswahl einverstanden waren, verbrannten sie den Brief und ließen ihre Tochter in dem Glauben, dass sie aufgrund ihres mangelnden Talents nicht angenommen wurde. Nach dieser Nachricht verlässt die Mittdreißigerin umgehend voller Wut ihr ehemaliges Elternhaus und beschließt aus Trotz ihr Leben ab sofort selbst in die Hand zu nehmen. Zuerst bewirbt sie sich heimlich bei einem sechsmonatigen Schneiderseminar in Paris und dann kündigt sie fristlos ihren Job bei der Bank. Entgegen dem Willen ihres Mannes zieht die junge Frau ihren Entschluss durch und macht sich alleine auf den Weg in die Hauptstadt Frankreichs. 
Im Empfangsraum wird sie von einer älteren, sehr anmutigen 60-jährigen Französin begrüßt. Marthe wie sie sich Iris vorstellt, ist die Eigentümerin des Nähateliers und gemeinsam mit dem ehemaligen Designer Philippe und jetzigem Ausbilder führt sie das Unternehmen. Die beiden geben jungen Damen die einmalige Chance, in kürzester Zeit professionelle Schneiderinnen zu werden. Schnell erkennen sowohl Marthe als auch Philippe in der mutigen Frau Talent, sodass ihr umgehend ein Spezialauftrag zugeteilt wird. Sie soll für Marthe ein Kleid anfertigen, welches diese dann zu einer besonderen Veranstaltung tragen soll. Durch das Wohlwollen von Marthe kommt Iris zum ersten Mal mit der High Society von Frankreich in Berührung und lernt dabei Gabriel kennen -einen gut aussehenden jungen Mann- der ihr Herz höher schlagen lässt. 
Iris' Mut wird belohnt und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Doch dann schlägt das Schicksal zu und die junge Frau ist kurz davor, alles zu verlieren...

Eigene Meinung:

"Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris" von Agnes Martin-Lugand ist ein Roman, dessen Schauplatz sich überwiegend in Paris abspielt. Protagonistin ist die 32-jährige Iris, die eigentlich nur einen Grund gesucht hat um endlich aus ihrem langweiligen und routinierten Leben auszubrechen. Schon immer musste die Mittdreißigerin die Entscheidungen anderer akzeptieren, die über ihren Kopf hinweg ungefragt getroffen wurden. Egal ob es ihre Eltern waren, die in ihr unbedingt eine Bankangestellte sehen wollten oder ihr Mann, der nur seine Karriere im Sinn hatte- Iris' Bedürfnisse und Wünsche blieben bisher immer auf der Strecke. 
All das erfährt der Leser bereits auf den ersten Seiten des Buches. Die Geschichte beginnt ohne lange Umschweife direkt inmitten des Geschehens. Nachdem die 32-jährige zufällig in Erfahrung bringt, dass sie damals doch eine Zusage von der Schneiderschule bekommen hätte, nimmt Iris dies vor lauter Wut zum Anlass, endlich ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen um das zu tun was sie schon immer wollte: nämlich nähen. Bis zu diesem Abschnitt fand ich die Geschichte total interessant, auch wenn ich die Reaktion der jungen Französin anfangs als sehr überstürzt und trotzig fand. Nach dieser Szene beginnt erst der eigentliche Handlungsverlauf, der ab Mitte des Buches noch einmal kräftig an Fahrt aufnimmt. Schlüsselszene ist, als Iris in Paris unter die Fittiche von Marthe und Philippe kommt. Ab da wird mir der Roman zu suspekt.
Zu viele Klischees und Situationen trafen aufeinander, sodass das Drama völlig übertrieben und teils unglaubwürdig wurde. Eine Inszenierung folgte der nächsten, die im Gesamten dafür sorgte, dass der Leser künstlich unterhalten wird. 
Fazit: Wer hinter dem verspielten Cover eine süße Pariser Geschichte erwartet, der wird schnell enttäuscht sein.
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen

Sonntag, 30. November 2025

Hörbuchrezension: KNOCHENKÄLTE (Teil 7) von Simon Beckett

KNOCHENKÄLTE
 
Infos zum Hörbuch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar 
Verlag: argon hörverlag
Titel: KNOCHENKÄLTE
Autor: Simon Beckett
Gelesen von Johannes Steck
Erscheinungsjahr: 05. November 2025
Gesamtspielzeit: ca. 12 Stunden 
Lieferumfang: 2 MP3 CD's (ungekürzte Lesung)
ISBN: 978-3-8398-2060-5
Preis: 30,00 Euro
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Reihenfolge der David Hunter-Reihe:
Teil 1: Die Chemie des Todes
Teil 2: Kalte Asche
Teil 4: Verwesung
Teil 5: Totenfang
 
Klappentext:
Ein Wald voller Knochen
Das Skelett hängt in den Wurzeln einer mächtigen Fichte, die das Unwetter zu Fall gebracht hat. Das Wurzelwerk scheint über die Jahre in den verwesenden Körper hineingewachsen zu sein und hält ihn fest umklammert wie in einer Umarmung. 
Dr. David Hunter ist während eines Wintersturms in einer kleinen Ortschaft in den Cumbrian Mountains gestrandet. Er ist hier unerwünscht, daran lassen die Bewohner von Edendale keinen Zweifel. Beim Versuch, den grausigen Fund bei der Polizei zu melden, stellt der forensische Anthropologe fest, dass der Sturm das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten hat... 

Inhaltsangabe:
Dr. David Hunter wird wieder zu einem neuen Fall gerufen, um bei der Suche nach einem vermissten Teenager zu helfen. Als forensischer Berater der Polizei ist es David inzwischen gewohnt, spontan durch das ganze Land zu reisen. Da für die kommenden Tage schwere Stürme und Unwetter angekündigt sind, beschließt dieser bereits einen Tag vorher von London in das 300 Meilen entfernte Cumbria zu fahren um rechtzeitig bei den Ermittlungen vor Ort zu sein. 
Unterwegs auf der Autobahn gerät der Forensiker in einen Stau und beschließt bei der nächsten Gelegenheit den navigierten Weg zu verlassen. Diese fatale Entscheidung führt ihn geradewegs ins Nirgendwo. Nicht nur dass das Unwetter seine Sicht zunehmend verschlechtert, zu allem Unheil ist auch noch das Navigationsgerät ausgefallen und gibt kein GPS-Signal mehr von sich. Als auch noch ein gefährlicher Eisregen einsetzt, bleibt Hunter nur noch die Möglichkeit langsam weiterzufahren in der Hoffnung, bald ein Dorf inmitten all der Berge und Wälder zu finden. Und tatsächlich: Nur wenige Meilen später landet er in dem kleinen Ort Edendale. Die Bewohner sind Fremden gegenüber sehr misstrauisch und auch Hunter fühlt sich unwillkommen als er dort den kleinen Pub betritt. Nur durch einen glücklichen Umstand findet er am Rande des Dorfes in einer heruntergekommenen Unterkunft einen Schlafplatz. Bereits am frühen Morgen möchte David seinen Weg nach Cumbria fortsetzen und bereitet sich auf die Abreise vor, um dann aber festzustellen, dass die einzige Straße die aus dem Ort hinausführt komplett unterspült ist. Als zudem auch noch Strom und Internet ausfallen wird Hunter klar, dass der gesamte Ort von der Außenwelt abgeschnitten ist und niemand erreicht werden kann. 
Durch einen Hinweis der Hoteleigentümerin, dass es irgendwo an der obersten Stelle der Cumbrian Mountains Empfang geben soll, macht sich David alleine zu Fuß auf den Weg um Hilfe anzufordern. Doch der Tipp stellt sich als Fehler heraus. Anstelle des vermuteten Signals findet der forensische Anthropologe ein menschliches Skelett, welches in den Wurzeln einer umgestürzten Fichte freigelegt wurde. Die Reste einer Cordjacke, Jeansfetzen und ein Pullover hängen wie eine Vogelscheuche im Wurzelwerk. Hunter fotografiert und dokumentiert sofort den Fund und sichert dabei die ersten Spuren.
Als die Bewohner von David Hunter's makaberer Entdeckung erfahren, droht die Stimmung zu eskalieren. David, der versucht Ruhe zu bewahren, gerät dabei in eine Familienfehde und wird plötzlich zum Spielball der Bewohner Edendales. Ehe er sich versieht geschieht ein brutaler Mord und der Täter hat bereits sein nächstes Opfer im Visier. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…
 
Eigene Meinung:
David Hunter ist wieder zurück. Mit seinem siebten Fall „Knochenkälte“ schickt Simon Beckett den forensischen Anthropologen nach Edendale, einem völlig abgelegenen Ort in den Cumbrian Mountains. Dort gestrandet ohne jegliche Verbindung zur Außenwelt aufgrund der Unwetter, bleibt Hunter nichts weiter übrig als entweder abzuwarten bis der einzige Weg zur Hauptstraße wieder passierbar wird oder selbst den Versuch zu unternehmen Hilfe anzufordern. Um nichts unversucht zu lassen, wandert David bei eisiger Kälte auf den höchsten Punkt des Berges um dabei enttäuscht feststellen zu müssen, dass auch dort kein Empfang vorhanden ist. Stattdessen macht er hier eine grausige Entdeckung, nämlich ein menschliches Skelett welches schon seit mehreren Jahren unter einer großen Fichte begraben sein musste und erst durch den Sturz des Baumes zum Vorschein kommt. Als Hunter’s Fund im Dorf publik wird, setzen Unbekannte alles daran, dass das dunkle Geheimnis von Edendale nicht gelüftet wird. 
Zwölf Stunden Hörzeit können wie im Flug vergehen, wenn einen die Geschichte packt. Und genau das tat sie. Simon Beckett beschreibt die Cumbrian Mountains von ihrer schönsten Seite, sowohl vom einfachen Leben vor Ort als auch der unberührten Natur. Doch der große Konter lässt nicht lange auf sich warten, als Hunter die schreckliche Entdeckung eines menschlichen Skeletts macht und der oder die Täter alles daran setzen ihr Verbrechen zu verschleiern. Dass nicht nur ein Menschleben dabei gefährdet ist, werden Hunter-Fans mit Sicherheit schon vermutet haben. Auch unsere Liebling-Koryphäe der Forensik wird wieder in brenzlige Situationen geraten, die uns Hörer regelrecht mitfiebern lassen. Hunter ist mir seit seinem ersten Fall regelrecht ans Herz gewachsen und ich hoffe wirklich sehr, Simon Beckett schwingt bereits seine Schreibfeder für einen achten Fall. Denn Ideenreichtum hat der Autor mehr als genug und auch zwischenzeitlich mehr als nur einmal bewiesen. 
Der Sprecher Johannes Steck, der auch schon die vorigen Bände Beckett's eingelesen hat, brachte stimmlich wieder jede Menge Spannung und Gefühl in die packende Story. Ein absoluter Hörgenuss für Thrillerfans. 
Fazit: Abgeschnitten von der Außenwelt, in einer fremden Umgebung mit misstrauischen Menschen muss Hunter sich erneut beweisen. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
 
Anmerkung:
Weitere Rezensionen von Simon Beckett:

Mittwoch, 12. November 2025

Buchrezension: GESCHICHTEN UNTER DEM MISTELZWEIG - Ein weihnachtliches Lesevergnügen

GESCHICHTEN
UNTER DEM MISTELZWEIG
 
Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: arsEdition Verlag 
Titel: Geschichten unter dem Mistelzweig
Erscheinungsjahr: 08. Oktober 2024
Seitenzahl: 96 Seiten 
ISBN: 978-3-8458-6032-9
Cover: broschierte Ausgabe mit Stoffband
Preis: 13,00 Euro 
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag
 
Klappentext:
EIN ADVENT ZUM VERLIEBEN 
Die schönsten Winter- und Weihnachtsgeschichten stimmen auf die besinnliche Jahreszeit ein und begleiten uns bis zum großen Fest. Ein herzerwärmendes Lesevergnügen, das etwas Ruhe und Romantik in den trubeligen Advent bringt.  
 
Aufbau / Inhalt:
  • Paul Aréne 
    (GUTE UND SCHLECHTE MISTELN) 
  • Hermann Löns
    (DER ALLERERSTE WEIHNACHTSBAUM)
  • Virginia O'Hanlon / Francis P. Church
    (GIBT ES EINEN WEIHNACHTSMANN)
  •  Manfred Kyber
    (DER SCHNEEMANN)
  • Paula Dehmel 
    (DIE CHRISTBLUME)
  • Hermann Löns 
    (LÜTTJEMANN UND LÜTTJERINCHEN) 
  • O. Henry 
    (DIE GABE DER WEISEN)
  • Monika Hunnius
    (EINE WEIHNACHTSFAHRT)
  • Johan Ludvig Runeberg
    (EIN WEIHNACHTSABEND IN DER LOTSENHÜTTE)
  • Paula Dehmel
    (WEIHNACHTEN IN DER SPEISEKAMMER) 
Eigene Meinung:
Wer noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Bücherschatz für die Weihnachtszeit ist, der wird beim arsEdition-Verlag auf jeden Fall fündig werden. Der handliche Sammelband im DIN-A6-Format „Geschichten unter dem Mistelzweig“ passt nicht nur perfekt in fast jede Handtasche, sondern eignet sich auch hervorragend als Geschenkidee für liebe Freunde und Bekannte. 
Schon das aufwendig gestaltete Cover zieht jeden in seinen Bann, der das Buch in den Händen hält. Es zeigt ein verliebtes Paar, das sich unter einem Mistelzweig küsst. Pigmentierte Goldelemente verstärken die festliche Atmosphäre. Die Buchgestaltung selbst erinnert an ein kleines Kuvert, das sich beim Öffnen entfaltet und statt eines Briefs ein kleines Büchlein offenbart. Zusammengehalten wird es von einem schmalen Stoffbändchen welches um einen Papierverschluss gewickelt wird, das dem Ganzen einen besonderen, hochwertigen und leicht nostalgischen Charme verleiht. 
Auch das Buchinnere kann sich sehen lassen. Auf 96 Seiten verteilt befinden sich liebevoll ausgewählte Geschichten, Sprüche und Gedichte, die stimmungsvoll auf die Weihnachtszeit ausgerichtet sind. An diesem Band gefällt mir besonders gut, dass nicht nur die Lyriken wichtiger Dichter ihren Platz darin gefunden haben, sondern auch Texte von weniger bekannten Autoren und Autorinnen enthalten sind. Dadurch wirkt die Sammlung frisch und abwechslungsreich und macht große Freude neue, unbekannte Geschichten entdecken zu dürfen. 
Zudem sind die Seiten mit vielen bunten, warmherzigen und verspielten Illustrationen versehen, die die Stimmung perfekt einfangen ohne dabei überladen zu wirken. Die kurzen Geschichten und Gedichte eignen sich wunderbar um den Tag besinnlich ausklingen zu lassen oder sich in einer ruhigen Minute bei einem heißen Getränk zu entspannen. 
Fazit: Dieser stimmungsvolle Begleiter lädt zum Entspannen und Träumen während der Weihnachtszeit ein. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Sonntag, 9. November 2025

DIARY: bookbot.de - Der Online-Second-Hand-Buchhandel der Büchern eine zweite Chance schenkt

 
Einen schönen guten Morgen liebe Bücherwürmer,
 
heute kommt mal ein etwas anderer Beitrag von mir, denn ich möchte Euch eine Plattform vorstellen, in der ihr spielend einfach gebrauchte Bücher kaufen und verkaufen könnt. 
Die Rede ist von bookbot.de, einem Online-Second-Hand-Buchhandel, der 2019 von Domin 
Gazdoš ins Leben gerufen wurde. 
Auf bookbot.de findet ihr über 1,5 Millionen Buchtitel in verschiedenen Genres und Sprachen. Von Klassikern über Krimis & Thriller, bis hin zu Kinderbüchern, Comics, Sachbüchern und echten Raritäten ist dort alles vertreten.  
Alle 15 Sekunden verliebt sich jemand in ein Buch und tätigt dadurch eine Bestellung. Das hat natürlich zur Folge, dass täglich unzählige neue Bücher ihren Weg auf die Plattform finden die alle vorab begutachtet und ausgewertet werden müssen. Über 25.000 Bücher werden mit Hilfe der engagierten Mitarbeiter täglich im Onlineshop eingestellt. Im Gegensatz zu anderen Gebrauchtbücher-Plattformen wird hier jede einzelne Lektüre individuell fotografiert. Eine sehr aufwändige Arbeit - denn es werden keine Symbolbilder verwendet, sondern man sieht den tatsächlichen Zustand des Buches vor dem Kauf. Eventuelle Gebrauchsspuren wie Knicke, Kritzeleien oder Feuchtigkeitsschäden werden sichtbar gekennzeichnet und in der Beschreibung erläutert. So kauft man garantiert nicht die sprichwörtliche Katze im Sack. 
 

 
Die Seite ist sehr benutzerfreundlich aufgebaut. Durch die spezielle Suchfunktion kann man gewünschte Buchtitel auf Anhieb finden. Wer sich aber noch ein bisschen weiter auf der Seite zu speziellen Genres oder in einer gewissen Preisklasse umschauen möchte, kann dies mit Hilfe von diversen Filtereinstellungen tun. 
Besonders hervorzuheben ist es, dass man in dem Onlineshop nicht nur aktuelle Bestseller findet, sondern auch ältere Bücher, die dank bookbot.de eine zweite Chance bekommen wieder gefunden und gelesen zu werden. 
Der Versand ist kostenlos, sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf. 
Für alle Bücherwürmer rund um Berlin gibt es sogar noch einen Bonus: Beim Bestellvorgang kann man einen Partnerladen auswählen, der mit bookbot.de zusammenarbeitet. So hat man die Möglichkeit das Buch oft schon am nächsten Tag in den Händen halten zu können oder dieses innerhalb der nächsten fünf Tage dort abzuholen. 
 

All diejenige, die Platz in ihrem Bücherregal schaffen wollen, können unkompliziert ihre Schätze bei https://bookbot.de/bucher-verkauf einschicken. 
Einfach den Buchrücken fotografieren und die Bilder über das bereitgestellte Formular hochladen. Innerhalb der nächsten 24 Stunden bekommt man eine Rückmeldung ob das Buch genommen wird. Wenn ja, kann man das zusammengestellte Paket kostenlos an das Unternehmen einsenden und das Team kümmert sich um den Rest.  Meist dauert dieser Prozess ungefähr 14 Tage bis die zugeschickten Bände online gestellt werden. Ca. zwei Wochen nach dem Verkauf im Onlineshop wird die Provision auf dem bookbot-Konto gutgeschrieben.
Für alle weiteren Anliegen gibt es einen Kundenservice der täglich von 8:00-20:00 Uhr erreichbar ist. 
 
 
Mein Fazit: 
Die Preise mögen auf den ersten Blick etwas höher wirken, aber wenn man den aufwändigen und transparenten Prozess dahinter betrachtet sowie den kostenlosen Versand, merkt man schnell, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut fair ist. 
Ich bin mit meiner Kooperations-Bestellung mehr wie zufrieden. Die begehrte Frankenstein-Schmuckausgabe ist in einem exzellenten Zustand, sowie auch das große Buch der Salate von Tchibo aus den 70ger Jahren. Selbst die beiden Weihnachtsromane sehen neuwertig aus, sodass ich diese nur zu gern in meinem Bücherregal willkommen heißen möchte. 
 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Kooperation mit bookbot.de bedanken! Zwischenzeitlich habe ich mir bereits selbst dort Bücher auf eigene Rechnung bestellt und bin mehr als zufrieden.