Freitag, 14. Februar 2020

DIY: Teelichtuntersetzer


Hallo meine Lieben,

da heute der 14. Februar ist, werde ich zur Feier des Tages diesen Beitrag mit einem romantischen Zitat von Clemens von Brentano beginnen: 

"Die Liebe alleine versteht das Geheimnis andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden."

Anlässlich des Valentinstages habe ich mir ein kleines DIY überlegt- welches zwar schnell und einfach geht, aber trotzdem jede Menge Spielraum für die eigene Kreativität darstellt. Ich liebe solche selbstgemachten Aufmerksamkeiten total und freue mich immer sehr, wenn mir Freunde und Bekannte ihre gebastelten Unikate schenken. 
Diese Teelichtuntersetzer sind von mir aus lufttrocknender Modelliermasse angefertigt worden. Mit unterschiedlichsten Stempeln habe ich diverse Muster eingestanzt und nach der Aushärtung mit Acrylfarbe bemalt. 
Wie findet ihr diese Idee und würdet ihr Euch über so eine kleine Geste freuen?

"Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben"
(Katharine Hepburn)

"Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt."
(Antoine de Saint-Exupery)


"Liebe ist eine Komposition, bei der die Pausen genauso wichtig sind wie die Musik"
(Senta Berger)


"Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen."
(Leo Tolstoi)

Mittwoch, 12. Februar 2020

Buchrezension: Das Labyrinth der Wörter von Marie-Sabine Roger

Das Labyrinth der Wörter

Infos zum Buch:

unbezahlte Werbung
Verlag: dtv-Verlag
Titel: Das Labyrinth der Wörter
Autor: Marie-Sabine Roger
Erscheinungsjahr: 01. November 2013
Seitenzahl: 224 Seiten
ISBN: 978-3-423-21284-7
Cover: Taschenbuch
Preis: 8,95 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag


Klappentext:

Germain Chazes ist eine Seele von Mensch, nur leider nicht der Schlaueste. Als er im Park Margueritte kennenlernt, wird sein Leben auf den Kopf gestellt. Denn die feinsinnige alte Dame beschließt, ihn für die Welt der Bücher zu gewinnen.

(Weiterleitung zu youtube)
Quelle: dtv.de
Inhaltsangabe:
Germain Chazes hatte in seinem bisherigen Leben nur selten etwas zu lachen. Sein Vater verließ die Familie noch vor seiner Geburt und auch die Mutter des Franzosen kümmerte sich sehr wenig um ihren einzigen Sprössling. Kaum eine Gelegenheit ließ diese aus um Germain zu zeigen, wie unerwünscht er eigentlich in ihrem Leben ist. Aufgewachsen ohne Liebe und Zuneigung bewältigt der heute Mittvierziger völlig abgestumpft seinen Alltag, in dem er sich mit unterschiedlichen Jobs über Wasser hält und eine vermeintliche Beziehung führt, deren Bedeutung er nicht beim Namen nennen kann. 
Nachdem das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn immer schlechter wird, zieht Germain aus dem gemeinsamen Haus aus und richtet sich in dem verlassenen Wohnwagen ein, der einst einem Exgeliebten seiner Mutter gehörte. In seiner Freizeit schnitzt der 45-jährige leidenschaftlich gerne kleine, filigrane Holzfiguren und baut Gemüse um seinen Wohnwagen herum an, das er nicht nur selbst verspeist, sondern teilweise auch auf dem Wochenmarkt verkauft. Das Blatt soll sich schon bald für den bulligen und viel zu groß gewachsenen Franzosen wenden, als er wieder einmal auf dem Weg in den Stadtpark ist. Dort zählt er regelmäßig die Tauben und gibt ihnen jeweils einen Namen. Eines Tages bemerkt er auf seiner Stammbank eine kleine, ältere Dame die ein unscheinbares Kleid trägt. Margueritte Escoffier, wie sich die zierliche Rentnerin ihm vorstellt, lebt seit knapp zwei Jahren in dem angrenzenden Seniorenheim "Les Peupliers" und besucht täglich den Park um ebenfalls die Anzahl der Tauben zu kontrollieren. Sofort kommen die beiden ins Gespräch. Bei jedem weiteren Treffen gewinnt diese außergewöhnliche Verbindung mehr und mehr an Bedeutung und Tiefe. Die vielen unaufdringlichen Konversationen die unter anderem aus Margueritte's Leidenschaft zu Büchern und vielen weiteren Themen bestehen, sorgen dafür, dass sich Germain irgendwann seiner größten Angst stellen will: Den Wörtern. Der Analphabet lernt nicht nur sich zu artikulieren, sondern er erweitert seinen Wortschatz, lernt das Lesen und entdeckt ebenfalls die Liebe zu guten Büchern und Geschichten. Doch nicht nur dass: Die 95-jährige führt durch ihre reizende und lebenserfahrene Art dem schusseligen Germain vor Augen, wie er zu einem besseren Menschen und Partner wird, ohne dass er sich selbst grundlegend verändern muss. 
Einzig und allein durch die Kraft der Liebe und dem Gefühl des Zuspruchs und Vertrauens begibt sich Germain auf die Suche nach seinem wahren Ich...

Eigene Meinung:
"Das Labyrinth der Wörter" von Marie-Sabine Roger ist eine wundervolle und bewegende Lektüre, die mich bereits ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen hat. Im Fokus steht der 45-jährige Germain, der während seiner gesamten Kindheit und Jugend weder Liebe noch Zuneigung oder Geborgenheit von seinen Eltern bzw. Mitmenschen erfahren durfte. So kommt es, dass er niemals gelernt hat diese Gefühle zu spüren oder gar an nahestehende Personen wie zum Beispiel Anette, seine Freundin, weiterzugeben. Die rüstige und geduldige Rentnerin Margueritte, die mit ihrer besonnenen, ruhigen und unaufdringlichen Art sich in Germain's Herz eingeschlichen hat, versucht ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken, in dem sie ihm die Liebe zu den Wörtern, Geschichten und Büchern tagtäglich näher bringt und ihn an ihrer Lebenserfahrung teilhaben lässt.
Die Autorin zeigt immer wieder wie ausdrucksstark Sätze, Wörter und Buchstaben sein können, wenn man deren Bedeutung kennt und auch verschiedene sinngleiche Begrifflichkeiten damit assoziieren kann. Besonders verdeutlicht sie dies konkret im Buch, wenn Wörter oder Aussagen kursiv geschrieben werden:
Zitat: Buch S. 43 "Früher war ich fast Analphabet - wer weder lesen noch schreiben kann. Siehe: Unkundiger -, und ich schäme mich nicht dafür." 
Germain Chazes durchlebt durch die Unterstützung der Rentnerin eine unglaubliche Entwicklung. Nicht nur fachlich, in dem er lesen lernt und das Alphabet auswendig kann, sondern auch emotional. Zum ersten Mal spürt er, wie es sich anfühlt von einer Person ernst genommen zu werden. Die Stellen im Buch, in denen er selbst zu dieser Erkenntnis kommt haben mich zutiefst berührt. 
Fazit: Ein charmanter und gefühlvoller Roman der zeigt, dass jeder Mensch der geliebt wird, Liebe zurück geben kann. Das Buch ist ein kleiner Aufruf, dass Menschsein immer noch eine der wichtigsten Aufgaben für uns selbst und unsere Nachkommen ist. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Mittwoch, 5. Februar 2020

Buchrezension: DER KREIS DES BLUTES - Die Schatten des Krieges (Teil 1) von Tobias Damaschke

DER KREIS DES BLUTES - 
Die Schatten des Krieges

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: Independently published
Titel: Der Kreis des Blutes - 
Die Schatten des Krieges
Autor: Tobias Damaschke
Erscheinungsjahr: 18. Mai 2019
Seitenzahl: 397 Seiten
Kapitelzahl: 13 Kapitel
ISBN: 978-1981086979
Cover: Taschenbuch

Preis: 11,76 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zu Amazon

Reihenfolge:

Teil 1: DER KREIS DES BLUTES - Die Schatten des Krieges
Teil 2: DER KREIS DES BLUTES - Von Glauben und Eis
Teil 3: DER KREIS DES BLUTES - Eine Welt in Flammen 

Klappentext:

Seit zweihundert Jahren herrscht zwischen den verfeindeten Kaiserreichen Mathalien und Tror ein Waffenstillstand. Als Oberst Tiroh von Tarlas jedoch zusammen mit Dutzenden weiteren hohen Offizieren Mathaliens in die Hauptstadt Taranis vorgeladen wird, scheinen sich die Anzeichen zu mehren, dass es Kräfte geben könnte, denen diese Waffenruhe ein Dorn im Auge ist. Und während die Vorbereitungen für das alle vier Jahre stattfindende Drachenturnier anlaufen, bemerkt er vor allem bei der Kirche eine drastische Verschärfung des Tons gegenüber dem trorschen Feind im Westen...

Zur gleichen Zeit sieht der Jägersohn Taron Tarlas keinen anderen Weg seinem kranken Vater und dem von Seuchen geplagten Dorf zu helfen, als bei dem Drachenturnier teilzunehmen und weit genug zu kommen, um das Geld für die teure Arznei zu gewinnen. Auf der langen Reise nach Taranis drohen ihm jedoch tödliche Gefahren - was neben ihm auch seiner Schwester Nira bewusst ist, die einst geschworen hat, Taron unter allen Umständen zu beschützen. Als sie aufbrechen, konnten sie noch nicht ahnen, in welchen Kreislauf der Gewalt sie hineingeraten sollten... 

Inhaltsangabe:

Taron Tarlas und seine jüngere Schwester Nira leben zusammen mit ihrem Vater in dem kleinen, ärmlichen Dorf Tarlas in Magnagerma. Seit einigen Monaten grassiert in diesem Provinznest eine heimtückische Seuche, die schon etlichen Einwohnern das Leben gekostet hat. Nun ist auch Aaron, der Vater der beiden Geschwister mit der tödlichen Krankheit infiziert. Sowohl sein Sohn, als auch seine Tochter müssen hilflos mitansehen, wie das Familienoberhaupt tagtäglich kränker- und durch sein hohes Fieber schwächer wird. Da Taron und Nira vor einigen Jahren bereits ihre Mutter verloren haben, hängen sie sehr an ihrer noch einzig lebenden Bezugsperson. So kommt Taron auf die rettende Idee, an dem diesjährigen Drachenfest in Altenas teilzunehmen, da hier ein hohes Preisgeld vergeben wird. Doch Nira ist von diesem Einfall alles andere als begeistert, da sie weder ihren Bruder alleine in die Ferne ziehen lassen möchte, noch den geliebten Vater in fremde Obhut geben will. 
Aber das Schicksal meint es gut mit den Geschwistern, denn ein paar Tage später besucht ein kaiserlicher Bote in einer prachtvollen Kutsche die bescheidene Gemeinde. Ziro Altenas, wie sich der Gesandte den Einwohnern vorstellt, ist auf der Suche nach talentierten Teilnehmern für das bevorstehende Drachenfest. Dem 30-jährigen Beauftragten des Kaisers kam zu Ohren, dass Taron ein Meister im Bogenschießen ist. Er gibt dem Jungen die einmalige Chance, sich in dieser Disziplin mit anderen Mitspielern zu messen. Nachdem Ziro Altenas von dem hohen Preisgeld für alle Mitwirkenden erzählt, willigt Taron schließlich ein, und nimmt diese einmalige Gelegenheit wahr um nicht nur dem Vater seine lebensrettende Medizin kaufen zu können, sondern endlich auch aus dem Dorf heraus kommen. Nira, seine jüngere Schwester begleitet ihn auf seinem gefährlichen Weg nach Altenas, der Hauptstadt von Mathalien und weicht nicht von Taron's Seite. Wie beschwerlich die Reise werden soll ahnen die beiden Heranwachsenden zu diesem Zeitpunkt noch nicht- letztendlich kommen sie aber doch noch wohlbehalten an ihrem Wunschziel an. Jedoch liegt etwas Böses in der Luft.  
Oberst Tiroh von Tarlas befindet sich mit ein Dutzend anderen, hochrangigen Offizieren ebenfalls in Altenas, dem ehemals verfeindeten Kaiserreich. Doch es scheint, als würde der seit über 200 Jahre alte Waffenstillstand schon bald wieder der Vergangenheit angehören...

Eigene Meinung:
"Der Kreis des Blutes- Die Schatten des Kriegers" ist der erste Band einer mittelalterlichen Fantasy-Reihe von Tobias Damaschke. Der Roman spielt im Jahr 1717 beginnend mit zwei Geschwistern, die sich auf den beschwerlichen Weg nach Altenas machen, in der Hoffnung,  mit dem Preisgeld die rettende Medizin für ihren kranken Vater kaufen zu können. Im Laufe der Geschichte kommt ein weiterer Handlungsstrang hinzu, nämlich von geheimen Feinden, die alles daran setzen dass der 200 Jahre alte Waffenstillstand zwischen Mathalien und Tror wieder aufgehoben wird. 
Tobias Damaschke hat einen sehr flüssigen und wortgewandten Schreibstil, der für die damalige Zeit sehr passend und realitätsgetreu wirkt. Anfangs hatte ich bei der Lektüre einige Anlaufschwierigkeiten, bis ich mit der Geschichte und den darin vorkommenden Personen vertraut wurde. Der Schriftsteller hat den Protagonisten den Nachnamen des jeweiligen Dorfes gegeben, in dem die Menschen damals lebten. Diese Tatsache war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich schnell damit arrangieren. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und das Unterhaltungsniveau konstant, auch wenn sich der Autor hin- und wieder gerne im Detail verlor und so kleinere Längen entstanden. Tobias Damaschke vermittelt dem Leser, dass er sich ernsthaft mit der damaligen Zeit und deren Besonderheiten  auseinandergesetzt hat. 
Fazit: Ein Buch für Mittelalter-Fantasy-Fans, die sich gerne in die damalige Zeit zurückversetzen möchten. Ein spannender Auftakt der "Im Kreis des Blutes"-Reihe.
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Sonntag, 2. Februar 2020

Buchrezension: Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (Band 1) von Vashti Hardy

Das Wolkenschiff - 
Aufbruch nach Südpolaris

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: arsEdition
Titel: Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris
Autor: Vashti Hardy
Erscheinungsjahr: 27.01.2020
Seitenzahl: 320 Seiten
Kapitelzahl: 31 Kapitel
ISBN: 978-3-8458-3032-2
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 15,00 Euro
Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Quellenangabe / Interesse geweckt: Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
EINE EXPEDITION IN UNBEKANNTE WELTEN
Die Zwillinge Arthur und Marie machen sich auf die gefährlichste Reise der Welt: Auf dem Wolkenschiff der waghalsigen Forscherin Harriet Culpfeffer wollen sie das noch unentdeckte Südpolaris erreichen. Denn dort hoffen sie, eine Spur ihres verschollenen Vaters zu finden. Doch diese Expedition ins Ungewisse birgt weit mehr Gefahren, als die Geschwister es sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt haben...

Inhaltsangabe:
Die heile Welt der beiden Halbwaisen Arthur und Marie steht auf dem Kopf. 
Ihr Vater Ernest Brightstorm ist ein leidenschaftlicher Abenteurer, der stets auf der Suche nach neuen, unentdeckten Ländern war. Gemeinsam mit seiner Crew und dem Wolkenschiff "Victoria" trat er seine gefährlichste Expedition an, nämlich zum dritten Kontinent- dem Südpolaris. Während seiner mehrmonatigen Abwesenheit soll sich Mrs. Wilder, eine boshafte und strenge Nanny um die beiden 11-Jährigen kümmern. Obwohl Ernest seinen Zwillingen fest versprochen hat unversehrt nach Lontown zurückzukehren, scheint er dieses Mal sein Wort nicht halten zu können. 
Mrs. Gainsford, eine Mitarbeiterin der Geografischen Gesellschaft sucht das Brightstormer Anwesen auf, um den Hinterbliebenen die traurige Botschaft zu überbringen, dass ihr Vater samt Besatzung als verschollen gilt. Genaueres über die Umstände soll aber erst am darauffolgenden Tag bei einer Versammlung bekanntgegeben werden. Der einarmige Arthur und seine Zwillingsschwester machen sich am nächsten Morgen auf den Weg zu dem einberufenen Gremium. Dabei behauptet die reiche und angesehene Eudora Vane, dass der Vater der Heranwachsenden gegen den Ehrenkodex unter den Teilnehmern verstoßen hat. Angeblich soll ihre eigene Mannschaft, die ebenfalls mit einem Wolkenschiff unterwegs war, von Ernest und seiner Truppe ausgeraubt worden sein, sodass die Weltenbummlerin gezwungen war, unverrichteter Dinge wieder den Heimweg anzutreten. Des Weiteren erzählt sie allen Anwesenden im Raum, dass Ernest Brightstorm's Wolkenschiff "Victoria" in einen ungeklärten Unfall verwickelt war, bei dem anschließend die Mitglieder ausgehungerten Tieren zum Opfer fielen. Diese Vorwürfe sind so schwerwiegend, dass Arthur und Marie nicht nur ihren guten Familienruf verlieren, sondern auch ihren kompletten Besitz und ihr Zuhause. Als die minderjährigen Kinder zum Schluss noch von ihrer Hausangestellten als billige Arbeitskräfte verkauft werden, beschließen die Geschwister ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. 
Die Geografische Gesellschaft wagt nach dem tragischen Ereignis einen weiteren Versuch in das unerforschte Gebiet, da alle nach wie vor neugierig sind, was sich hinter den riesigen Bergen befindet. Dabei sticht den Heranwachsenden eine Zeitungsanzeige ins Auge, in der Harriet Culpfeffer auf der Suche nach intelligenten, fleißigen und mutigen Crewmitgliedern ist. Sofort machen sich Arthur und Marie auf den Weg zu der jungen Forscherin. Für die beiden ist dieser Hoffnungsschimmer nicht nur eine einmalige Chance als erstes Südpolaris entdecken zu können, sondern auch die Gelegenheit herauszufinden, was tatsächlich mit ihrem Vater passiert ist...

Eigene Meinung:
"Das Wolkenschiff- Aufbrauch nach Südpolaris" von Vashti Hardy ist der erste Band einer neuen Kinder- und Jugendbuchreihe. Auf 320 Seiten begleitet der junge Leser ab 10 Jahren die Zwillinge Arthur und Marie. Arthur, der seit seiner Geburt nur einen Arm hat, glänzt mit seinem Fachwissen für Geschichte und seiner liebe zu Büchern. Marie hingegen ist geschickt und intelligent und kommt sehr nach ihrer verstorbenen Mutter, sodass sie später in ihre Fußstapfen treten möchte um eine ebenso talentierte Ingenieurin zu werden. Die beiden ergänzen sich perfekt und bringen ein gutes Gesamtpaket mit um dieses unvergessliche Abenteuer auf dem Weg zum Südpolaris bestehen zu können. 
Vashti Hardy hat einen sehr spannenden und fließenden Schreibstil, der mich absolut fesselte. In diesem Buch wird gezeigt, was Freundschaft und Zusammenhalt alles bewirken können. Es handelt sich hierbei um eine herzzerreisende Abenteuergeschichte, die Themen wie Intrigen, Tod und Missgunst streift, ohne aufdringlich oder gar belastend zu wirken. Tapferkeit, Heldenmut und der unerschütterte Glaube an die Wahrheit lassen zwei kleine Helden aus diesem Band hervorgehen. Wer die Reihe "Der goldene Kompass" kennt, wird diesen Band vom arsEdition-Verlag ebenfalls lieben und beim Lesen regelrecht verschlingen. Ich bin jetzt schon richtig neugierig darauf, was Vashti Hardy mit den abenteuerlustigen Zwillingen als nächstes vor hat. 
Fazit: Ein wundervoller und packender Abenteuerroman für junge Leser, der nicht nur Geheimnisse, sondern auch Lügen aufdeckt. Zum Schluss sind Freundschaft, Liebe, Loyalität und Hoffnung die Rettung eines selbstlosen Einsatzes. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Mittwoch, 29. Januar 2020

Buchrezension: WITCHCRAFT- Das Hexen-Handbuch für ein magisches Leben von Mya Spalter

WITCHCRAFT -
Das Hexen-Handbuch 
für ein magisches Leben

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Goldmann Verlag
Titel: Witchcraft - 
Das Hexen-Handbuch für ein magisches Leben
Autor: Mya Spalter 
Erscheinungsjahr: 16. Dezember 2019
Seitenzahl: 240 Seiten
Kapitelzahl: 12 Kapitel
ISBN: 978-3-442-22271-1
Cover: broschierte Ausgabe
Preis: 12,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
BRING MAGIE IN DEIN LEBEN!
Welche Kerzen brauche ich für meine magischen Rituale? Wie richte ich mir meinen eigenen kleinen Altar ein? Wie funktioniert ein wirksamer Liebeszauber? Auf all das und noch viel mehr weiß Mya Spalter Antworten, denn sie beschäftigt sich seit Jahren mit Astrologie, Kräuterkunde und Tarot und weiß, welche Grundausstattung moderne Hexen brauchen. Vom Pendel bis zur Symbolkunde, vom Schutzzauber bis hin zum richtigen Kristall für jede Lebenslage: Mya Spalter beherrscht das Hexeneinmaleins und teilt so manch lustige Anekdote aus dem magischen Universum. 

Inhalt / Aufbau: 
- Einführung

TEIL EINS: DAS HANDWERKSZEUG DER HEXEN
  • KAPITEL 1: Altäre
    Hier spielt die Magie
    (In diesem Abschnitt werden Themen rund ums Räuchern oder den Magischen Hausputz angesprochen)
  • KAPITEL 2: Farben
    Rogg Biv DeVoe
    (In diesem Abschnitt werden die unterschiedlichsten Farben mit ihren jeweiligen Bedeutungen und Einsatzmöglichkeiten erklärt)
  • KAPITEL 3: Kerzen
    Wachswerk
    (In diesem Abschnitt werden die unterschiedlichsten Kerzenvarianten- und symbole sowie die Absichten bzw. den Zweck zur Entzündung erklärt)
  • KAPITEL 4: Pflanzen und Mineralien
    Reden wir über Kräuter
    (In diesem Abschnitt werden diverse Pflanzen und Kräuter mit ihren jeweiligen Bedeutungen und Einsatzmöglichkeiten erklärt)
  • KAPITEL 5: Planeten
    Wandelsterne
    (In diesem Abschnitt werden die unterschiedlichsten Planeten mit ihren jeweiligen Einflussmöglichkeiten erklärt)
  • KAPITEL 6: Der Kalender
    Der Jahreskreis
    (In diesem Abschnitt werden die Wochentage, Sabbate und Esbate erklärt)
  • KAPITEL 7: Magisches Miteinander
    Hexenfreundschaften
    (In diesem Abschnitt werden Themen wie Partnerarbeit, Gruppen, Religionen in der Diaspora und Zeremonialmagie erklärt)

TEIL ZWEI: MAGISCHE ABSICHTEN
  • KAPITEL 8: Auflösen, schützen, bannen
    Gute Haushaltsführung
    (In diesem Abschnitt werden diverse Edelsteine und ihre jeweiligen Bedeutungen und Einsatzmöglichkeiten erklärt, sowie was es mit einem Schutzzauber auf sich hat, wie man Orte weiht und was ein Bann oder Spuk ist)
  • KAPITEL 9: Die Magie der Anziehung
    Wenn's um die Liebe geht, sind alle ein wenig bescheuert
    (In diesem Abschnitt geht es um das Thema Liebe)
  • KAPITEL 10: Geldzauber
    Stapelweise Scheine
    (In diesem Abschnitt geht es um das Thema Geld, Karriereziele, Glück und Wünsche)
  • KAPITEL 11: Divination
    Spielart der Mantik
    (In diesem Abschnitt werden die Begriffe Runen, Pendel, Wünschelruten, Handlesen und Tarot angesprochen, sowie ein genaues Verzeichnis der Wahrsagerkünste)
  • KAPITEL 12: Astrologie
    Das komplette Sonnensystem
    (In diesem Abschnitt werden die 12 Tierkreiszeichen erklärt, sowie die Polarität und die Qualität)
- Und zum Schluss
- Dank

Eigene Meinung:
"WITCHCRAFT - Das Hexen-Handbuch für ein magisches Leben" ist eine gebündelte Zusammenfassung zu sämtlichen spirituellen und magischen Themen rund um die Hexen- und Zauberkunst. Verfasserin dieser modernen Lektüre ist Mya Spalter, eine erfolgreiche Autorin und Lektorin. Die junge Amerikanerin arbeitet nebenbei noch bei Enchantments, dem ältesten Hexenladen von ganz New York City. 
Das Buch mit dem sehr einladenden Cover wird in zwei große Bereiche eingeteilt. Im ersten Abschnitt erklärt Spalter dem interessierten Leser welche Gegenstände sinnvoll- oder gar notwendig sind, um spezielle Rituale ausführen zu können. Egal ob es sich dabei um einen schwarzen Spiegel, einen speziellen Edelstein oder eine besondere Kerze handelt, die pfiffige Hexenmeisterin erörtert zu jedem Objekt eine ganz genaue Beschreibung mit ihrem jeweiligen Wirkungskreis. Im zweiten Teil geht die Autorin noch intensiver ins Detail, in dem sie über die magischen Absichten schreibt und welche unterschiedlichen Variationen es dabei gibt. Immer wieder nimmt die Amerikanerin dabei Bezug auf die Wicca- oder neuheidnische Traditionen. Vom Liebeszauber bis zum Schutzzauber werden auf 240 Seiten sicherlich alle Neulinge oder Profis etwas passendes für sich finden um die magischen Gebräuche einmal selbst ausprobieren zu können.
Mya Spalter scheint eine aufgeweckte, eloquente und humorvolle Persönlichkeit zu sein, die mit ihrem pfiffigen- fast schon jugendlichen Schreibstil eine sehr erfrischende Note in dieses mystische und geheimnisvolle Thema einbringt. Doch genau dieser Punkt hat bei mir eine gewisse Skepsis ausgelöst. Durch ihre teilweise sehr amüsanten Anekdoten und Zwischenkommentare konnte ich den Inhalt des Buches nicht mehr ganz so ernst nehmen, wie ich es ursprünglich vor hatte. Stellenweise fehlte mir der seriöse Aspekt, was für mich aber zu diesem sehr bedeutungsvollen und breitgefächerten Gebiet einfach dazu gehört. Immer wieder kam es mir so vor, als würde die Autorin direkt vor mir stehen und als beste Freundin ganz lockere Anweisungen geben, wie ich was zu tun habe. Zusätzlich wurde das Ganze mit Geschichten aus Spalters privatem Leben abgerundet, sodass Wissenswertes mit Alltäglichen vermischt wurde. 
Ich persönlich würde dieses sehr amerikanisch angehauchte Buch eher einer jüngeren Zielgruppe empfehlen, die in das Thema mit viel Spaß und Neugier hineinschnuppern möchte. Positiv ist noch zu erwähnen, dass die Schriftstellerin zu diversen Punkten sämtliche Lektüreempfehlungen zusammengetragen hat, damit die Leser sich bei Interesse noch weiter ins Detail einarbeiten können. 
Fazit: Ein sehr modernes, amerikanisches Hexenbuch für erste Berührungen mit Spirituellem und Okkulten. Der peppige Schreibstil gespikt mit witzigen Anekdoten sorgt für einen lockeren Umgang mit dem breitgefächerten Gebiet rund um das Thema Hexerei und Zauberei. 
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Quelle: Buch Abb. S. 16-17 / S. 60-61

Sonntag, 26. Januar 2020

REZEPT: Mini-Amerikaner


Einen wunderschönen guten Tag meine lieben Naschkatzen,

heute stelle ich Euch endlich mal wieder ein neues Rezept vor. Es handelt sich hierbei um Mini-Amerikaner, die nicht nur einfach in der Zubereitung sind, sondern auch richtig schnell gehen. Das süße und fluffige Gebäck ist meine geheime Faschingssünde, die ich mir regelmäßig gönne. 
Die Köstlichkeiten kommen bei Klein und Groß gleichermaßen gut an. Entweder zum Kaffee oder auch als Zwischensnack sind sie bei uns in der Familie gerne gesehen. Explizit für Kinder habe ich die Amerikaner mit Clown-Oblaten dekoriert, damit sie auch optisch für Schleckermäuler ansprechend wirken. 
Ich wünsche Euch eine tolle Faschingszeit und gutes Gelingen beim Nachbacken!

Du brauchst Du:

Für den Teig:

100 g weiche Butter
100 g Zucker
   1 Pä. Vanillinzucker
   1 Prise Salz
   2 Eier
   1 Pä. Vanillepuddingpulver
   3 Esslöffel Milch
250 g Mehl
    3 gestrichene TL Backpulver

Für die Glasur: 

100 g Puderzucker
    2 TL Milch
    1 TL Rum

Zubereitung: 

Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz grob mit dem Mixer verrühren. Die Eier nach und nach dazugeben. Anschließend das Mehl sieben und mit dem Backpulver vermischen. Die beiden Zutaten in die Margarine-Zucker-Eier-Mischung unterheben und das Ganze mit dem Puddingpulver und der Milch mit dem Mixer verrühren. 
Der Teig muss recht fest bzw. bröckelig sein. 
Nun kann der Teig mit einem Esslöffel zu einem ca. jeweils 6 cm großen Häufchen geformt werden. Diesen dann auf ein gut ausgefettetes Backblech setzen und dabei genügend Abstand einkalkulieren. 
Backzeit: 190° C Umluft im vorgeheizten Backofen für 10 Minuten

Wenn die Amerikaner erkaltet sind, können diese mit dem selbst angerührten Guss verziert werden. 


Donnerstag, 23. Januar 2020

Hörbuchrezension: HIRSCHHORNHARAKIRI (Teil 3) von Oliver Kern

HIRSCHHORNHARAKIRI

Infos zum Hörbuch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Random House Audio Verlag
Titel: Hirschhornharakiri
Autor: Oliver Kern
Gelesen von Michael Schwarzmaier
Erscheinungsjahr: 13. Januar 2020
Gesamtspielzeit: ca. 7 Std. 
Lieferumfang: 6 CD's (gekürzte Lesung)
ISBN: 978-3-8371-4940-1
Preis: 14,99 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Reihenfolge: 
Teil 1: EISKALTER HUND
Teil 2: SAU AM BRETT
Teil 3: HIRSCHHORNHARAKIRI

Klappentext: 
Verschwörung aus dem Unterholz
Das Fest zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr nimmt legendäre Ausmaße an- und fatale für den Fellinger. Er hat einen kompletten Filmriss, als ihn der Lechner in seiner Eigenschaft als Ordnungshüter am nächsten Tag aus dem Bett klingelt. Nicht etwa, um den Fellinger zum Frühschoppen abzuholen, sondern um ihn in Gewahrsam zu nehmen: Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Der Fellinger soll dem Rosenberger Horst, seines Zeichens Jäger, in der vergangenen Nacht in einem Waldstück ein Hirschgeweih in den Ranzen gerammt haben. Ergebnis: Die Beweislast ist erdrückend. Fellinger steht vor seinem schwierigsten Fall - denn er selbst scheint der Täter zu sein! 

(Weiterleitung zur Verlagsseite)
Quelle: randomhouse.de
Inhaltsangabe:
Als der Ordnungshüter Lechner, den Fellinger kurz nach zehn Uhr morgens aus dem Bett klingelt, ahnt noch keiner in welchen Schwierigkeiten sich der Lebensmittelkontrolleur befindet. Nur einen Tag zuvor -am 03. Oktober- feierten die Bewohner im Bayerischen Wald nicht nur ausgiebig den Tag der Deutschen Einheit, sondern auch das 150-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr. Dabei wurde nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, sondern auch eine Blaskapelle unterhielt alle Anwesenden mit ihrer Musik. Klar, dass der Fellinger bei so einem Spektakel nicht fehlen darf- und dass man bei so einem Fest einen über den Durst trinkt, kann auch schon mal vorkommen. Problematisch wird es erst, wenn am darauffolgenden Tag eine Leiche im Unterholz gefunden wird- nämlich die, vom Rosenberger Horst. 
Rücklings im Moos liegend, umringt von Farngewächsen und dicken Baumstämmen, mit einem blutgetränkten Hemd und einem halben Hirschgeweih im Unterleib sieht das Verbrechen ungewöhnlich und brutal aus. Doch dieses Mal scheint es so, dass die Untat schnell aufgeklärt werden kann, denn es kommt nur einer als Mörder in Betracht: Der Fellinger. 
Laut eines anonymen Beobachters will dieser den niederbayerischen Mittvierziger mit der Tatwaffe in der Hand im Wald gesehen haben. Bestätigt wird die Aussage durch Berthold Fellinger's Fingerabdrücke am Corpus Delicti, sodass die Beweislast nahezu erdrückend ist. So kommt es, dass der örtliche Polizist seinen langjährigen Spezl abführen muss und diesen im hiesigen Revier unter vier Augen verhört. Der Hygienekontrolleur, der für die Lebensmittelüberwachung Oberbayern arbeitet, hat einen kompletten Filmriss und kann sich überhaupt nicht mehr an den Tattag erinnern. Während sich die beiden Freunde beratschlagen und schrittweise den Ablauf des Feiertags rekonstruieren, lichtet sich ganz langsam der Nebel in Fellinger's Kopf und er merkt, dass so mancher Wirt einen Groll gegen den Hygieneinspektor hat. Auch das Opfer scheint keine weiße Weste zu haben und es sieht so aus, als ob Fellinger's Spürnase erneut gefragt ist um sich von den kompromittierenden Vorwürfen reinzuwaschen. 
Will wirklich ein ehemaliger Wirt den Mord dem Fellinger in die Schuhe schieben oder hat der Rosenberger Horst selbst Dreck am Stecken?

Eigene Meinung: 
In Fellinger's dritten Fall "HIRSCHHORNHARAKIRI" von Oliver Kern geht es ordentlich zur Sache: Nicht nur, dass der Lebensmittelkontrolleur des Mordes bezichtigt wird und der ganze Ort schon hinter seinem Rücken tuschelt, auch privat steckt er scheinbar in einer kleinen Beziehungskrise mit der Höllmüllerin. Warum hat er auf dem Fest der Freiwilligen Feuerwehr nur so viel getrunken und weshalb ist Franziska, seine Jugendliebe, gerade nicht gut auf ihn zu sprechen?
Der Autor Oliver Kern hat erneut einen Regionalkrimi geschrieben, der von der ersten- bis zur letzten Hörminute durchwegs unterhaltsam ist. Bereits mit seinen beiden vorigen Teilen konnte mich der Autor absolut von seinem Können überzeugen. Da sein Unterhaltsniveau  immer an der oberen Grenze ist, war ich neugierig, ob das auch dieses Mal der Fall sein wird- und tatsächlich: Oliver Kern knüpft nahtlos mit diesem Hörbuch an Band 2 an und toppt sich dabei selbst. Sein Protagonist der Lebensmittelkontrolleur Berthold Fellinger, der in einem kleinen Ort im Bayerischen Wald lebt, wirkt so originalgetreu, dass ich mich als Bayerin ebenfalls mit dieser Figur und den dazugehörigen, regionalen Klischees identifizieren konnte. Dank seiner juckenden Schulter, die ihn immer vor Ungereimtheiten warnt- lässt er sich nicht von den Geschehnissen blenden, sondern fandet beharrlich nach der Wahrheit. Auch sein langjähriger Freund, Kommissar Lechner, unterstützt Fellinger sodass die beiden einem großen Geheimnis auf die Spur kommen. Ich finde es grandios, dass zusätzlich neben der Haupthandlung die anfängliche Romanze aus Band 2 mit der Höllmüllerin Franziska weiter ausgebaut wurde. Dies verpasst dem Krimi das Tüpfelchen auf dem "i". Schon der letzte Satz des Hörbuches erweckt meine Vorfreude auf das kommende Jahr, wenn hoffentlich ein weiterer Teil vom Fellinger veröffentlicht wird. Abgerundet wird die Fellinger-Reihe durch die erstklassige Vertonung von Michael Schwarzmaier, der dem Niederbayer durch seine Stimme nicht nur Leben einhaucht, sondern auch dem Charakter den letzten Feinschliff verpasst. 
Fazit: Ein origineller, witziger und manchmal kurioser Regionalkrimi, der durch den unübertrefflichen Charme der Protagonisten und Einheimischen, eine gewisse Einzigartigkeit aufweist.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Anmerkung:
Weitere Rezensionen von Oliver Kern:
Eiskalter Hund Teil 1 (Hörbuch, Rezension vom 28.03.2018)
SAU AM BRETT Teil 2 (Hörbuch, Rezension vom 20.03.2019)