Mittwoch, 26. Februar 2020

Buchrezension: Die schönsten Pflanzen, die wenig Wasser brauchen- Für Garten, Balkon und Terrasse von Ursula Kopp

Die schönsten Pflanzen, 
die wenig Wasser brauchen- 
Für Garten, Balkon und Terrasse

Infos zum Buch:

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: Bassermann Verlag
Titel: Die schönsten Pflanzen, die wenig Wasser brauchen- 
Für Garten, Balkon und Terrasse
Autor: Ursula Kopp

Erscheinungsjahr: 24. Februar 2020
Seitenzahl: 112 Seiten
ISBN: 978-3-8094-4092-5
Cover: gebundene Ausgabe 

Preis: 9,99 Euro
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Weitere Bücher aus der Reihe:
Klappentext:
Blütenpracht bei wenig Regen
Auch in heißen Sommern können Garten, Balkon und Terrasse grüne Oasen bleiben. Es gibt zahlreiche Pflanzen mit wenig Wasserbedarf, die eine längere Durststrecke problemlos überstehen. Die Gartenexpertin Ursula Kopp informiert über den Pflegebedarf der Pflanzen, zeigt Beispiele für Trockengärten und porträtiert über 60 der schönsten Spezialisten für trockene Standorte - von der Fetthenne über Lavendel bis hin zum Sonnenhut. 

Inhalt / Aufbau:

Warum ein trockentoleranter Garten?
  • Wasser - ein kostbares Gut
  • Trockenkünstler im Garten- So wappnen sich Pflanzen gegen Trockenheit
Einen Trockengarten anlegen und pflegen
  • Beschaffenheit des Bodens
    - Mulchen
  • Bewässerung
    - Richtig gießen
    - Automatische Gartenbewässerung
    - Kübelpflanzen bewässern
Gartenträume mit Trockenpflanzen
  • Staudenzauber im Garten
    - Der richtige Platz
    - Grundlagen der Gestaltung
    - Farben und Wuchshöhen kombinieren
    - Windspiel mit Gräsern
  • Ein Hauch von Prärie
    - Warum ein Garten mit Präriepflanzen?
    - Den Präriegarten gestalten
    - Winterbild
  • Der Kiesgarten - pflegeleichte Farbenpracht
    - Kiesgarten anlegen und gestalten
  • Trockenmauer bauen
    - Trockenmauer bepflanzen
  • Mediterrane Träume auf Terrasse und Balkon
    - Das Substrat
    - Eine kleine Orangerie
    - Palmen vermitteln Urlaubsstimmung
Trockenkünstler im Porträt
- Arten und Sachregister
- Impressum

Eigene Meinung:
In den letzten Jahren hat sich das Klima weltweit erheblich verändert. Starke Unwetter, Trocken- und Kälteperioden nahmen zu und schaden jenen Pflanzen, die sich bisher unserem Lebensraum angepasst haben. In der kleinen, gebundenen Ausgabe "Die schönsten Pflanzen, die wenig Wasser brauchen- Für Garten, Balkon und Terrasse" zeigt Ursula Kopp, welche Blumen, Stauden, Gräser und weitere Gewächse ideal sind, um Hobbygärtnern einen Wegweiser zu geben, welche Vielfalt an Pflanzen sich in ihren heimischen Gärten anbietet um dem Wetterumschwung zu trotzen. Hierbei geht die Autorin nicht nur auf den Garten selbst ein, sondern berücksichtigt auch Balkonbesitzer und Terassenliebhaber mit einem grünen Daumen. 
Zitat: Buch S. 9 "Das Buch orientiert sich an den Kernpunkten "Artenvielfalt, Nachhaltigkeit, geringer Wasserbedarf und soll mit stimmungsvollen Fotos vermitteln, dass mit dem Einsatz von Trockenkünstlern ein lebendiger und farbenfroher Garten angelegt und individuell gestaltet werden kann."
Themen wie zum Beispiel die Bewässerung der Pflanzen, die Beschaffenheit des Bodens, die Arten unterschiedlicher Gewächse und vieles mehr sprechen eine breite Masse von Naturliebhabern an. Diese Tipps und Ratschläge von Ursula Kopp sind nicht nur für Profis und Kenner interessant, sondern auch für Laien und Neueinsteiger dieses vielseitigen Metiers. Besonders gut gefallen haben mir unter anderem die Pflanzen, die auch bienenfreundlich sind. Dies wird durch entsprechende Markierungen im Buch gekennzeichnet. Über mehr als 60 unterschiedliche Pflanzen und Blumenarten werden von der Gartenexpertin vorgestellt, die mit diversen Hinweisen und Pflegetipps versehen sind. Infos zum Aussehen, der Wuchshöhe und dem jeweiligen geeigneten Standort geben dem Leser eine optimale Entscheidungshilfe beim Kauf. Bunte und geschmackvoll präsentierte Fotografien von den jeweiligen Pflanzen die in voller Pracht bzw. Blüte stehen runden diese Ausgabe ab und dienen als perfekte Inspirationshilfe. 
Fazit: Dieses Büchlein mit 112 Seiten ist das perfekte Nachschlagewerk nicht nur für Garten- sondern auch für Insektenliebhaber. Diese gezielt ausgewählten Pflanzen- und Sträucherarten sind resistent gegenüber den veränderten Wetterbedingungen die zukünftig vielleicht noch auf uns zukommen werden. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 

Quelle: Buch Abb. S. 15 u. S. 73

Sonntag, 23. Februar 2020

Buchrezension: ANOUKS SPIEL von Akram El Bahay

ANOUKS SPIEL

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: Ueberreuter Verlag
Titel: Anouks Spiel
Autor: Akram El Bahay
Erscheinungsjahr: 17. Februar 2020
Seitenzahl: 352 Seiten
Kapitelzahl: 19 Kapitel
ISBN: 978-3-7641-5168-3
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 14,95 Euro

Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
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Klappentext:
Für einen Moment war es ganz still. Dann donnerte es so heftig, als würde etwas die Welt in zwei Teile schlagen. Und in dem Haus mit dem Garten und der Wendeltreppe entfaltete ein herzloser Herzenswunsch eine ungeheure Macht.
Eine Macht, die alles veränderte.
Anouks kleine Schwester ist wie vom Erdboden verschluckt - und es ist einzig und allein Anouks Schuld. Nun bleibt nur ein magisches Spiel. Schafft sie es, den dunklen Prinzen darin zu schlagen, erhält Anouk ihre Schwester zurück. Gewinnt der dunkle Prinz, verliert Anouk sie für immer. Mit jedem Zug muss sie Mitgefühl, Mut und Weisheit beweisen. Doch der dunkle Prinz ist ihr stets einen Schritt voraus - und stellt Anouk vor eine unmögliche Wahl...

Inhaltsangabe:
Alles beginnt in der Nacht vor Anouk's 13. Geburtstag. Wie jedes Jahr freut sich das kleine Mädchen auf diesen ganz besonderen Tag. Ihre Mutter backt dann für die Heranwachsende leckere Zimtschnecken und einen großen Kuchen der mit Kerzen verziert wird. Nachts feiert die Familie noch kurz gemeinsam in ihren Ehrentag hinein, bei dem Anouk vorab schon kleines Geschenk öffnen darf. So war es auch dieses Mal wieder geplant. Doch jetzt hat Anouk's sechs Monate alte Schwester Maya dem Teenager einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als ihre Eltern traditionell mit dem Geburtstagskind um Mitternacht zu feiern beginnen wollten, schreit ausgerechnet in diesem Moment das Baby wie am Spieß und lässt sich auch nicht mehr beruhigen. 
Anouk, die total enttäuscht darüber ist, dass Maya wieder die ganze Aufmerksamkeit auf sich lenkt, überlegt sich daraufhin einen Herzenswunsch, in der Hoffnung dass dieser irgendwann in Erfüllung geht. Da sie an die Macht dieser besonderen Wünsche glaubt, erzählt sie weder ihren Freunden noch den Eltern von dem, nach was sie sich aus tiefsten Herzen sehnt. Schon ein paar Mal hat dies sogar funktioniert- wie zum Beispiel die letzte Urlaubsreise mit ihrer Familie, bei der Anouk das erste mal geflogen ist. Aber dieser Herzenswunsch, den der Teennager nun aus seiner Wut heraus niederschreibt ist böse und gemein, denn Anouk möchte ihre Eltern wieder ganz für sich alleine haben- ohne ihre kleine Schwester Maya. 
Und tatsächlich: Am nächsten Morgen ist Maya verschwunden und ihre Eltern beschäftigen sich wieder ausschließlich mit ihr. Natürlich bekommt die nun 13-jährige ein schlechtes Gewissen und möchte unbedingt den Wunsch rückgängig machen, doch so einfach funktioniert dies leider nicht. Plötzlich klingelt ein Postbote an der Haustür und überreicht dem völlig verwirrten Mädchen ein geheimes Spiel. Aber nicht nur das ist total seltsam: Mitten in ihrem Kinderzimmer wartet auf sie ein sprechender Schimpanse namens Pan, der Anouk erklärt, dass sie Maya nur zurück bekommt, wenn sie das Spiel gegen den dunklen Prinzen gewinnt. Gemeinsam mit ihrem ungewöhnlichen Begleiter würfelt sich Anouk in die Spielwelt hinein. Sie knüpft nicht nur neue Freundschaften, sondern muss auch gefährliche Abenteuer bestehen und versuchen unter allen Umständen zu gewinnen. Obwohl die Jugendliche alles daran setzt Erste zu werden, scheint es so, dass der dunkle Prinz ihr immer einen Schritt voraus ist und baut in jeder Spielrunde seinen Vorsprung erneut aus. 
Schafft es Anouk doch noch das Spiel zu gewinnen um Maya zurückzubekommen? 

Eigene Meinung:
"Anouks Spiel" von Akram El Bahay ist ein wundervoller Fantasy Jugendroman für Leser ab elf Jahren. Bereits das mysteriöse und geheimnisvolle Cover lässt erahnen, welche spannende und vielseitige Geschichte sich hinter diesem Einzelband verbirgt. 
Protagonistin ist die aufgeweckte Anouk, die gerne liest und selbst Geschichten erfindet die sie anschließend niederschreibt. An ihrem 13. Geburtstag hat sie nur einen Herzenswunsch: Ihre Eltern wieder ganz für sich alleine zu haben. Und da die dreizehn eine magische Zahl ist, geht dieser bösartige Wunsch tatsächlich in Erfüllung. Zum Glück gibt es aber einen Weg, wie Anouk ihre kleine Schwester Maya wieder zurückgewinnen kann. Durch ein magisches Spiel muss sie gegen den dunklen Prinzen antreten und diverse Aufgaben meistern. 
Für mich ist diese Ausgangssituation perfekt: Ein Mädchen welches durch die aufkommenden Gefahren ihren wahren Charakter offenbaren muss und gleichzeitig deren menschliche Reife und Entscheidungskraft auf eine harte Probe gestellt wird. Mir gefiel die bildhafte Schreibweise von Akram El Bahair. Mit einfachen Worten erschuf er eine Welt, in der ich mich selbst als Erwachsener richtig wohl fühlte. Manchmal kam es mir so vor, als wäre ich ebenfalls mitten im Spiel und muss den Platz von Anouk einnehmen. Der Autor versteht es mit wenigen Sätzen Nuancen von Gefühlen und Befindlichkeiten in seinen Figuren aufleben zu lassen. Die vielen unterschiedlichen Charaktere machen die Geschichte rund, die perfekt für Jungs und Mädchen ist, aber auch für kleine und große Abenteurer. 
Fazit: Ein Buch mit Suchtfaktor. Wer Jumanji und Zathura liebte, wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Fantasyelemente mit jeder Menge Spannung sorgen für einen Pagegurner von der ersten bis zur letzten Seite.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Mittwoch, 19. Februar 2020

Buchrezension: Gut in Schuss, mit leichten Macken von Bibo Loebnau

Gut in Schuss,
mit leichten Macken

Infos zum Buch:

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: HEYNE Verlag
Titel: Gut in Schuss, mit leichten Macken
Autor: Bibo Loebnau
Erscheinungsjahr: 09. September 2019
Seitenzahl: 368 Seiten
Kapitelzahl: 20 Kapitel
ISBN: 978-3-453-42323-7
Cover: Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro
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Klappentext:

Perfekt war gestern!
Mia hat das perfekte Haus in Berlin Dahlem und den perfekten Mann - überhaupt das perfekte Leben. Bis sie eines Tages ihren Göttergatten beim Fremdgehen erwischt. Plötzlich findet sie sich in einer WG mit dem exzentrischen Künstler Fritz und seinen zwei Katzen wieder. Hier verabschiedet sie sich ein für alle Mal von den allmorgendlichen Smoothies und dem strengen Sportprogramm. 
Und sie erkennt: Glücklich sein geht anders. 

Inhaltsangabe:

Mia steht vor dem Nichts. Als sie zufällig in Erfahrung bringt, dass ihr Ehemann Marcus sie seit einigen Monaten mit einer anderen Frau betrügt, wirft sie ihn wütend aus der gemeinsamen Villa in Berlin Dahlem raus. Doch anstatt dass sie sich bei ihren Freundinnen Chyntia, Caro, Babette, Eva-Marie und Saskia ausweinen kann, muss sie den Schein wahren, dass ihr Leben nach wie vor perfekt ist. Für die oberflächliche Dahlemer Clique zählen nämlich nur Äußerlichkeiten: eine perfekte Figur, aktuelle Modetrends und ein üppiges Vermögen welches stets durch Neuanschaffungen bei sämtlichen Anlässen wie selbstverständlich präsentiert wird. 
Wie es der Zufall so will, ruft ausgerechnet jetzt Betty an, Mia's einst beste Freundin aus ihrer damaligen Studienzeit. Die bodenständige Frau spürt sofort, dass mit Mia etwas nicht stimmt. Daher macht sie ihr spontan den Vorschlag, dass sich die beiden auf einen Kaffee treffen und über alte Zeiten quatschen. Mia willigt daraufhin dankbar ein und zum ersten Mal seit langem kann die Mittvierzigerin offen über ihre Probleme reden. Denn mit der Trennung kommen weitere Sorgen auf die bald geschiedene Frau zu. Da ihr Noch-Ehemann vor der Heirat auf einen Ehevertrag mit Gütertrennung bestanden hat und Mia nach ihrem Studium nur Mutter und Hausfrau war, hat sie keine finanziellen Rücklagen um sich ein neues Leben aufbauen zu können. Aber Betty hat schon eine Idee: Fritz, ihr allerbester Freund wurde vor kurzem ebenfalls von seinem langjährigen Verlobten verlassen. Nachdem die Mieten in Berlin sehr teuer sind, sucht dieser nun dringend einen neuen WG-Mitbewohner. Mia, die zuerst von dem Angebot überhaupt nicht begeistert ist, schraubt ihre gewohnten Ansprüche zurück, da sie selbst einsieht wie prekär ihre aktuelle Lage ist. So kommt es, dass Mia zu dem gutaussehenden Mann und seinen beiden Katzen Mona und Lisa zieht. 
Weil die betrogene Frau aber nicht länger auf das finanzielle Wohlwollen ihres zukünftigen Exmannes hoffen kann, braucht sie einen Plan, wie sie an eine regelmäßige Einnahmequelle kommt. Sie hat auch schon eine wunderbare Idee und ihre neu gewonnenen Freunde helfen ihr zu einem bodenständigen Lebensabschnitt ohne Luxus, Glamour und Oberflächlichkeiten- dafür mit viel Freude, Glück und vielleicht auch der großen wahren Liebe...

Eigene Meinung:
"Gut in Schuss, mit leichten Macken" von Bibo Loebnau ist ein humorvoll und witzig geschriebener Roman für die heutige Zeit. Protagonistin ist Mia, die nach über 20 Jahren Ehe von ihrem Mann betrogen wird und ihre Konsequenzen daraus zieht. Durch die eingereichte Scheidung merkt sie erst, wie sie nicht nur finanziell von ihrem Mann abhängig war, sondern auch wie sie sich von den Oberflächlichkeiten ihrer scheinbaren Freundinnen einwickeln lies. Bibo Loebnau lässt ihre Hauptfigur eine rasante Entwicklung durchleben, in der sie den wahren Sinn des Lebens erkennt: nämlich echte Freunde und ein Leben, welches ganz nach ihren Vorstellungen abläuft. 
Der Schreibstil ist flüssig und amüsant zu lesen, auch wenn viele Zufälle zu Gunsten von Mia aufeinandertreffen deren Glaubwürdigkeit oftmals in Frage gestellt wird. Das Buch veranschaulicht in einem leicht überspitzen Stil, dass fest eingefahrene Alltagsmuster sich plötzlich aus heiterem Himmel ändern können, aber man trotzdem aus der Not heraus zum wahren Glück finden kann. Stellenweise gab es zwar kleinere Längen ohne dass etwas passierte, nichtsdestotrotz empfand ich den Roman als sehr unterhaltsam. 
Fazit: Ein pfiffiger Roman der Hoffnung gibt, dass ein Neustart in jeder Altersgruppe machbar ist. Mit dem Glauben an sich selbst und der Unterstützung wahrer Freunde, kann jeder alles meistern. 
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Freitag, 14. Februar 2020

DIY: Teelichtuntersetzer


Hallo meine Lieben,

da heute der 14. Februar ist, werde ich zur Feier des Tages diesen Beitrag mit einem romantischen Zitat von Clemens von Brentano beginnen: 

"Die Liebe alleine versteht das Geheimnis andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden."

Anlässlich des Valentinstages habe ich mir ein kleines DIY überlegt- welches zwar schnell und einfach geht, aber trotzdem jede Menge Spielraum für die eigene Kreativität darstellt. Ich liebe solche selbstgemachten Aufmerksamkeiten total und freue mich immer sehr, wenn mir Freunde und Bekannte ihre gebastelten Unikate schenken. 
Diese Teelichtuntersetzer sind von mir aus lufttrocknender Modelliermasse angefertigt worden. Mit unterschiedlichsten Stempeln habe ich diverse Muster eingestanzt und nach der Aushärtung mit Acrylfarbe bemalt. 
Wie findet ihr diese Idee und würdet ihr Euch über so eine kleine Geste freuen?

"Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben"
(Katharine Hepburn)

"Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt."
(Antoine de Saint-Exupery)


"Liebe ist eine Komposition, bei der die Pausen genauso wichtig sind wie die Musik"
(Senta Berger)


"Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen."
(Leo Tolstoi)

Mittwoch, 12. Februar 2020

Buchrezension: Das Labyrinth der Wörter von Marie-Sabine Roger

Das Labyrinth der Wörter

Infos zum Buch:

unbezahlte Werbung
Verlag: dtv-Verlag
Titel: Das Labyrinth der Wörter
Autor: Marie-Sabine Roger
Erscheinungsjahr: 01. November 2013
Seitenzahl: 224 Seiten
ISBN: 978-3-423-21284-7
Cover: Taschenbuch
Preis: 8,95 Euro
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Klappentext:

Germain Chazes ist eine Seele von Mensch, nur leider nicht der Schlaueste. Als er im Park Margueritte kennenlernt, wird sein Leben auf den Kopf gestellt. Denn die feinsinnige alte Dame beschließt, ihn für die Welt der Bücher zu gewinnen.

(Weiterleitung zu youtube)
Quelle: dtv.de
Inhaltsangabe:
Germain Chazes hatte in seinem bisherigen Leben nur selten etwas zu lachen. Sein Vater verließ die Familie noch vor seiner Geburt und auch die Mutter des Franzosen kümmerte sich sehr wenig um ihren einzigen Sprössling. Kaum eine Gelegenheit ließ diese aus um Germain zu zeigen, wie unerwünscht er eigentlich in ihrem Leben ist. Aufgewachsen ohne Liebe und Zuneigung bewältigt der heute Mittvierziger völlig abgestumpft seinen Alltag, in dem er sich mit unterschiedlichen Jobs über Wasser hält und eine vermeintliche Beziehung führt, deren Bedeutung er nicht beim Namen nennen kann. 
Nachdem das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn immer schlechter wird, zieht Germain aus dem gemeinsamen Haus aus und richtet sich in dem verlassenen Wohnwagen ein, der einst einem Exgeliebten seiner Mutter gehörte. In seiner Freizeit schnitzt der 45-jährige leidenschaftlich gerne kleine, filigrane Holzfiguren und baut Gemüse um seinen Wohnwagen herum an, das er nicht nur selbst verspeist, sondern teilweise auch auf dem Wochenmarkt verkauft. Das Blatt soll sich schon bald für den bulligen und viel zu groß gewachsenen Franzosen wenden, als er wieder einmal auf dem Weg in den Stadtpark ist. Dort zählt er regelmäßig die Tauben und gibt ihnen jeweils einen Namen. Eines Tages bemerkt er auf seiner Stammbank eine kleine, ältere Dame die ein unscheinbares Kleid trägt. Margueritte Escoffier, wie sich die zierliche Rentnerin ihm vorstellt, lebt seit knapp zwei Jahren in dem angrenzenden Seniorenheim "Les Peupliers" und besucht täglich den Park um ebenfalls die Anzahl der Tauben zu kontrollieren. Sofort kommen die beiden ins Gespräch. Bei jedem weiteren Treffen gewinnt diese außergewöhnliche Verbindung mehr und mehr an Bedeutung und Tiefe. Die vielen unaufdringlichen Konversationen die unter anderem aus Margueritte's Leidenschaft zu Büchern und vielen weiteren Themen bestehen, sorgen dafür, dass sich Germain irgendwann seiner größten Angst stellen will: Den Wörtern. Der Analphabet lernt nicht nur sich zu artikulieren, sondern er erweitert seinen Wortschatz, lernt das Lesen und entdeckt ebenfalls die Liebe zu guten Büchern und Geschichten. Doch nicht nur dass: Die 95-jährige führt durch ihre reizende und lebenserfahrene Art dem schusseligen Germain vor Augen, wie er zu einem besseren Menschen und Partner wird, ohne dass er sich selbst grundlegend verändern muss. 
Einzig und allein durch die Kraft der Liebe und dem Gefühl des Zuspruchs und Vertrauens begibt sich Germain auf die Suche nach seinem wahren Ich...

Eigene Meinung:
"Das Labyrinth der Wörter" von Marie-Sabine Roger ist eine wundervolle und bewegende Lektüre, die mich bereits ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen hat. Im Fokus steht der 45-jährige Germain, der während seiner gesamten Kindheit und Jugend weder Liebe noch Zuneigung oder Geborgenheit von seinen Eltern bzw. Mitmenschen erfahren durfte. So kommt es, dass er niemals gelernt hat diese Gefühle zu spüren oder gar an nahestehende Personen wie zum Beispiel Anette, seine Freundin, weiterzugeben. Die rüstige und geduldige Rentnerin Margueritte, die mit ihrer besonnenen, ruhigen und unaufdringlichen Art sich in Germain's Herz eingeschlichen hat, versucht ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken, in dem sie ihm die Liebe zu den Wörtern, Geschichten und Büchern tagtäglich näher bringt und ihn an ihrer Lebenserfahrung teilhaben lässt.
Die Autorin zeigt immer wieder wie ausdrucksstark Sätze, Wörter und Buchstaben sein können, wenn man deren Bedeutung kennt und auch verschiedene sinngleiche Begrifflichkeiten damit assoziieren kann. Besonders verdeutlicht sie dies konkret im Buch, wenn Wörter oder Aussagen kursiv geschrieben werden:
Zitat: Buch S. 43 "Früher war ich fast Analphabet - wer weder lesen noch schreiben kann. Siehe: Unkundiger -, und ich schäme mich nicht dafür." 
Germain Chazes durchlebt durch die Unterstützung der Rentnerin eine unglaubliche Entwicklung. Nicht nur fachlich, in dem er lesen lernt und das Alphabet auswendig kann, sondern auch emotional. Zum ersten Mal spürt er, wie es sich anfühlt von einer Person ernst genommen zu werden. Die Stellen im Buch, in denen er selbst zu dieser Erkenntnis kommt haben mich zutiefst berührt. 
Fazit: Ein charmanter und gefühlvoller Roman der zeigt, dass jeder Mensch der geliebt wird, Liebe zurück geben kann. Das Buch ist ein kleiner Aufruf, dass Menschsein immer noch eine der wichtigsten Aufgaben für uns selbst und unsere Nachkommen ist. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Mittwoch, 5. Februar 2020

Buchrezension: DER KREIS DES BLUTES - Die Schatten des Krieges (Teil 1) von Tobias Damaschke

DER KREIS DES BLUTES - 
Die Schatten des Krieges

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: Independently published
Titel: Der Kreis des Blutes - 
Die Schatten des Krieges
Autor: Tobias Damaschke
Erscheinungsjahr: 18. Mai 2019
Seitenzahl: 397 Seiten
Kapitelzahl: 13 Kapitel
ISBN: 978-1981086979
Cover: Taschenbuch

Preis: 11,76 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zu Amazon

Reihenfolge:

Teil 1: DER KREIS DES BLUTES - Die Schatten des Krieges
Teil 2: DER KREIS DES BLUTES - Von Glauben und Eis
Teil 3: DER KREIS DES BLUTES - Eine Welt in Flammen 

Klappentext:

Seit zweihundert Jahren herrscht zwischen den verfeindeten Kaiserreichen Mathalien und Tror ein Waffenstillstand. Als Oberst Tiroh von Tarlas jedoch zusammen mit Dutzenden weiteren hohen Offizieren Mathaliens in die Hauptstadt Taranis vorgeladen wird, scheinen sich die Anzeichen zu mehren, dass es Kräfte geben könnte, denen diese Waffenruhe ein Dorn im Auge ist. Und während die Vorbereitungen für das alle vier Jahre stattfindende Drachenturnier anlaufen, bemerkt er vor allem bei der Kirche eine drastische Verschärfung des Tons gegenüber dem trorschen Feind im Westen...

Zur gleichen Zeit sieht der Jägersohn Taron Tarlas keinen anderen Weg seinem kranken Vater und dem von Seuchen geplagten Dorf zu helfen, als bei dem Drachenturnier teilzunehmen und weit genug zu kommen, um das Geld für die teure Arznei zu gewinnen. Auf der langen Reise nach Taranis drohen ihm jedoch tödliche Gefahren - was neben ihm auch seiner Schwester Nira bewusst ist, die einst geschworen hat, Taron unter allen Umständen zu beschützen. Als sie aufbrechen, konnten sie noch nicht ahnen, in welchen Kreislauf der Gewalt sie hineingeraten sollten... 

Inhaltsangabe:

Taron Tarlas und seine jüngere Schwester Nira leben zusammen mit ihrem Vater in dem kleinen, ärmlichen Dorf Tarlas in Magnagerma. Seit einigen Monaten grassiert in diesem Provinznest eine heimtückische Seuche, die schon etlichen Einwohnern das Leben gekostet hat. Nun ist auch Aaron, der Vater der beiden Geschwister mit der tödlichen Krankheit infiziert. Sowohl sein Sohn, als auch seine Tochter müssen hilflos mitansehen, wie das Familienoberhaupt tagtäglich kränker- und durch sein hohes Fieber schwächer wird. Da Taron und Nira vor einigen Jahren bereits ihre Mutter verloren haben, hängen sie sehr an ihrer noch einzig lebenden Bezugsperson. So kommt Taron auf die rettende Idee, an dem diesjährigen Drachenfest in Altenas teilzunehmen, da hier ein hohes Preisgeld vergeben wird. Doch Nira ist von diesem Einfall alles andere als begeistert, da sie weder ihren Bruder alleine in die Ferne ziehen lassen möchte, noch den geliebten Vater in fremde Obhut geben will. 
Aber das Schicksal meint es gut mit den Geschwistern, denn ein paar Tage später besucht ein kaiserlicher Bote in einer prachtvollen Kutsche die bescheidene Gemeinde. Ziro Altenas, wie sich der Gesandte den Einwohnern vorstellt, ist auf der Suche nach talentierten Teilnehmern für das bevorstehende Drachenfest. Dem 30-jährigen Beauftragten des Kaisers kam zu Ohren, dass Taron ein Meister im Bogenschießen ist. Er gibt dem Jungen die einmalige Chance, sich in dieser Disziplin mit anderen Mitspielern zu messen. Nachdem Ziro Altenas von dem hohen Preisgeld für alle Mitwirkenden erzählt, willigt Taron schließlich ein, und nimmt diese einmalige Gelegenheit wahr um nicht nur dem Vater seine lebensrettende Medizin kaufen zu können, sondern endlich auch aus dem Dorf heraus kommen. Nira, seine jüngere Schwester begleitet ihn auf seinem gefährlichen Weg nach Altenas, der Hauptstadt von Mathalien und weicht nicht von Taron's Seite. Wie beschwerlich die Reise werden soll ahnen die beiden Heranwachsenden zu diesem Zeitpunkt noch nicht- letztendlich kommen sie aber doch noch wohlbehalten an ihrem Wunschziel an. Jedoch liegt etwas Böses in der Luft.  
Oberst Tiroh von Tarlas befindet sich mit ein Dutzend anderen, hochrangigen Offizieren ebenfalls in Altenas, dem ehemals verfeindeten Kaiserreich. Doch es scheint, als würde der seit über 200 Jahre alte Waffenstillstand schon bald wieder der Vergangenheit angehören...

Eigene Meinung:
"Der Kreis des Blutes- Die Schatten des Kriegers" ist der erste Band einer mittelalterlichen Fantasy-Reihe von Tobias Damaschke. Der Roman spielt im Jahr 1717 beginnend mit zwei Geschwistern, die sich auf den beschwerlichen Weg nach Altenas machen, in der Hoffnung,  mit dem Preisgeld die rettende Medizin für ihren kranken Vater kaufen zu können. Im Laufe der Geschichte kommt ein weiterer Handlungsstrang hinzu, nämlich von geheimen Feinden, die alles daran setzen dass der 200 Jahre alte Waffenstillstand zwischen Mathalien und Tror wieder aufgehoben wird. 
Tobias Damaschke hat einen sehr flüssigen und wortgewandten Schreibstil, der für die damalige Zeit sehr passend und realitätsgetreu wirkt. Anfangs hatte ich bei der Lektüre einige Anlaufschwierigkeiten, bis ich mit der Geschichte und den darin vorkommenden Personen vertraut wurde. Der Schriftsteller hat den Protagonisten den Nachnamen des jeweiligen Dorfes gegeben, in dem die Menschen damals lebten. Diese Tatsache war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich schnell damit arrangieren. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und das Unterhaltungsniveau konstant, auch wenn sich der Autor hin- und wieder gerne im Detail verlor und so kleinere Längen entstanden. Tobias Damaschke vermittelt dem Leser, dass er sich ernsthaft mit der damaligen Zeit und deren Besonderheiten  auseinandergesetzt hat. 
Fazit: Ein Buch für Mittelalter-Fantasy-Fans, die sich gerne in die damalige Zeit zurückversetzen möchten. Ein spannender Auftakt der "Im Kreis des Blutes"-Reihe.
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Sonntag, 2. Februar 2020

Buchrezension: Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (Band 1) von Vashti Hardy

Das Wolkenschiff - 
Aufbruch nach Südpolaris

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: arsEdition
Titel: Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris
Autor: Vashti Hardy
Erscheinungsjahr: 27.01.2020
Seitenzahl: 320 Seiten
Kapitelzahl: 31 Kapitel
ISBN: 978-3-8458-3032-2
Cover: gebundene Ausgabe
Preis: 15,00 Euro
Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Quellenangabe / Interesse geweckt: Hier geht's zum Verlag

Klappentext:
EINE EXPEDITION IN UNBEKANNTE WELTEN
Die Zwillinge Arthur und Marie machen sich auf die gefährlichste Reise der Welt: Auf dem Wolkenschiff der waghalsigen Forscherin Harriet Culpfeffer wollen sie das noch unentdeckte Südpolaris erreichen. Denn dort hoffen sie, eine Spur ihres verschollenen Vaters zu finden. Doch diese Expedition ins Ungewisse birgt weit mehr Gefahren, als die Geschwister es sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt haben...

Inhaltsangabe:
Die heile Welt der beiden Halbwaisen Arthur und Marie steht auf dem Kopf. 
Ihr Vater Ernest Brightstorm ist ein leidenschaftlicher Abenteurer, der stets auf der Suche nach neuen, unentdeckten Ländern war. Gemeinsam mit seiner Crew und dem Wolkenschiff "Victoria" trat er seine gefährlichste Expedition an, nämlich zum dritten Kontinent- dem Südpolaris. Während seiner mehrmonatigen Abwesenheit soll sich Mrs. Wilder, eine boshafte und strenge Nanny um die beiden 11-Jährigen kümmern. Obwohl Ernest seinen Zwillingen fest versprochen hat unversehrt nach Lontown zurückzukehren, scheint er dieses Mal sein Wort nicht halten zu können. 
Mrs. Gainsford, eine Mitarbeiterin der Geografischen Gesellschaft sucht das Brightstormer Anwesen auf, um den Hinterbliebenen die traurige Botschaft zu überbringen, dass ihr Vater samt Besatzung als verschollen gilt. Genaueres über die Umstände soll aber erst am darauffolgenden Tag bei einer Versammlung bekanntgegeben werden. Der einarmige Arthur und seine Zwillingsschwester machen sich am nächsten Morgen auf den Weg zu dem einberufenen Gremium. Dabei behauptet die reiche und angesehene Eudora Vane, dass der Vater der Heranwachsenden gegen den Ehrenkodex unter den Teilnehmern verstoßen hat. Angeblich soll ihre eigene Mannschaft, die ebenfalls mit einem Wolkenschiff unterwegs war, von Ernest und seiner Truppe ausgeraubt worden sein, sodass die Weltenbummlerin gezwungen war, unverrichteter Dinge wieder den Heimweg anzutreten. Des Weiteren erzählt sie allen Anwesenden im Raum, dass Ernest Brightstorm's Wolkenschiff "Victoria" in einen ungeklärten Unfall verwickelt war, bei dem anschließend die Mitglieder ausgehungerten Tieren zum Opfer fielen. Diese Vorwürfe sind so schwerwiegend, dass Arthur und Marie nicht nur ihren guten Familienruf verlieren, sondern auch ihren kompletten Besitz und ihr Zuhause. Als die minderjährigen Kinder zum Schluss noch von ihrer Hausangestellten als billige Arbeitskräfte verkauft werden, beschließen die Geschwister ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. 
Die Geografische Gesellschaft wagt nach dem tragischen Ereignis einen weiteren Versuch in das unerforschte Gebiet, da alle nach wie vor neugierig sind, was sich hinter den riesigen Bergen befindet. Dabei sticht den Heranwachsenden eine Zeitungsanzeige ins Auge, in der Harriet Culpfeffer auf der Suche nach intelligenten, fleißigen und mutigen Crewmitgliedern ist. Sofort machen sich Arthur und Marie auf den Weg zu der jungen Forscherin. Für die beiden ist dieser Hoffnungsschimmer nicht nur eine einmalige Chance als erstes Südpolaris entdecken zu können, sondern auch die Gelegenheit herauszufinden, was tatsächlich mit ihrem Vater passiert ist...

Eigene Meinung:
"Das Wolkenschiff- Aufbrauch nach Südpolaris" von Vashti Hardy ist der erste Band einer neuen Kinder- und Jugendbuchreihe. Auf 320 Seiten begleitet der junge Leser ab 10 Jahren die Zwillinge Arthur und Marie. Arthur, der seit seiner Geburt nur einen Arm hat, glänzt mit seinem Fachwissen für Geschichte und seiner liebe zu Büchern. Marie hingegen ist geschickt und intelligent und kommt sehr nach ihrer verstorbenen Mutter, sodass sie später in ihre Fußstapfen treten möchte um eine ebenso talentierte Ingenieurin zu werden. Die beiden ergänzen sich perfekt und bringen ein gutes Gesamtpaket mit um dieses unvergessliche Abenteuer auf dem Weg zum Südpolaris bestehen zu können. 
Vashti Hardy hat einen sehr spannenden und fließenden Schreibstil, der mich absolut fesselte. In diesem Buch wird gezeigt, was Freundschaft und Zusammenhalt alles bewirken können. Es handelt sich hierbei um eine herzzerreisende Abenteuergeschichte, die Themen wie Intrigen, Tod und Missgunst streift, ohne aufdringlich oder gar belastend zu wirken. Tapferkeit, Heldenmut und der unerschütterte Glaube an die Wahrheit lassen zwei kleine Helden aus diesem Band hervorgehen. Wer die Reihe "Der goldene Kompass" kennt, wird diesen Band vom arsEdition-Verlag ebenfalls lieben und beim Lesen regelrecht verschlingen. Ich bin jetzt schon richtig neugierig darauf, was Vashti Hardy mit den abenteuerlustigen Zwillingen als nächstes vor hat. 
Fazit: Ein wundervoller und packender Abenteuerroman für junge Leser, der nicht nur Geheimnisse, sondern auch Lügen aufdeckt. Zum Schluss sind Freundschaft, Liebe, Loyalität und Hoffnung die Rettung eines selbstlosen Einsatzes. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen