Sonntag, 24. Mai 2026

Mailand, eine Stadt zwischen Fashion und Geschichte. Ein kurzer Reisebericht.

 
Wer kennt sie nicht, die großen Modemetropole Paris, London, New York und natürlich Mailand. Doch die Stadt ist viel mehr als nur Trendsetter im Fashionbereich und Heimatort vieler Luxusmarken. Denn beim Erkunden findet man an jeder Ecke prachtvolle Architekturen und Denkmäler großer Persönlichkeiten, die bis heute die Geschichte Italiens prägen. 


Schon lange haben mich die vielen Bilder des Castello Sforzesco fasziniert, ein Schloss am Piazza Castello, welches sich nordwestlich der Altstadt befindet. 

 
Das prachtvolle Gebäude wurde 1450 von Francesco Sforza errichtet, der mit seiner Familie dort über Jahre lebte. 
Um die Stadtburg sehen zu können, bedarf es erstmal keines Tickets.


Der weitläufige Innenhof ist für Besucher kostenlos sowie der angrenzende Parco Sempione, der zum Spazieren und Verweilen einlädt.


Im Inneren des Kastells befinden sich mehrere Museen mit bedeutenden Kunstwerken und historischen Sammlungen, darunter auch Werke von Michelangelo und Leonardo da Vinci. Um dies sehen zu können, muss man allerdings Eintritt bezahlen. 

Die Torre Filarete mit dem Eingangstor zum Castello

Wer die gesamte Anlage in Ruhe erkunden- und dabei ein wenig in die Geschichte Mailands eintauchen möchte, sollte mindestens einen halben Tag dafür einplanen. 
 
  
Besonders beeindruckend ist außerdem der große Springbrunnen vor der Außenanlage: Zu jeder vollen Stunde schießt dort eine riesige Fontäne in die Höhe und sorgt für ein wirklich imposantes Bild.

Während meines Mailand-Trips sind mir außerdem immer wieder die vielen Denkmäler bedeutender Persönlichkeiten ins Auge gestochen. 

Monumento a Leonardo da Vinci

Vor allem die Statuen von Leonardo da Vinci sowie von Giuseppe Garibaldi, einem der wichtigsten Freiheitskämpfer Italiens, haben mich besonders beeindruckt.  

Monumento a Giuseppe Garibaldi
 
Sie verleihen der Stadt zusätzlich eine gewisse historische Größe und Eleganz. 
 
Monumento a Vittorio Emanuele II
 
Was die Stadt zusätzlich so lebendig macht sind die vielen Straßenkünstler und Schausteller. Ob Musiker, Tänzer oder Künstler mit ihren Bildern, überall gibt es etwas zu entdecken und zu bestaunen. 
 
 



Gerade die Flaniermeilen, die direkt auf den Dom zulaufen, machen unglaublich viel Spaß. 
An fast jeder Ecke befindet sich ein Café mit freundlichem Personal und unmittelbar daneben elegante Geschäfte sowie kleine Boutiquen, die zum Bummeln einladen.

Sebastian Cafè Milano



Auf einen Ort habe ich mich jedoch ganz besonders gefreut: die berühmte Galleria Vittorio Emanuele II. 


Die elegante Einkaufspassage mit ihrer etwa 250 Meter langen Ladenstraße, dem kunstvollen Mosaikboden und der rund 40 Meter hohen Glaskuppel gilt als älteste überdachte Einkaufsgalerie Italiens. 



Vermutlich zählt sie neben dem Mailänder Dom zu den meistfotografiertesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. 
Eröffnet wurde das Bauwerk 1877, benannt nach Victor Emmanuel II, dem ersten König des vereinten Italiens. 


Heute reihen sich dort vor allem exklusive Luxusmarken wie Chanel, Dior, Gucci oder Prada aneinander. 
Mein persönliches Highlight war eine kleine Buchhandlung mitten in der Passage. 

Libreria Bocca
 
Das außergewöhnliche Innendesign wirkte fast wie aus einer anderen Welt und passte perfekt zu den besonderen Büchern, die dort verkauft wurden.



Anschließend führte mich der Weg weiter zur Piazza Mercanti, einem der ältesten Plätze Mailands. Zwischen den historischen Gebäuden und engen Gassen wird einem plötzlich bewusst, wie alt und geschichtsträchtig diese Metropole eigentlich ist. 



Auch das Rathaus fügt sich perfekt in dieses beeindruckende Stadtbild ein.



Und dann kommt schließlich der Moment, auf den man in Mailand fast automatisch zuläuft: der berühmte Mailänder Dom, das Herzstück der Stadt. 


Schon aus der Ferne wirkt er überwältigend, doch direkt davor verschlägt es einem regelrecht die Sprache. Unzählige Figuren, Türme und filigrane Ornamente schmücken die imposante Außenfassade, während Menschen aus aller Welt staunend davorstehen.


Der Bau des Doms begann bereits im 14. Jahrhundert und zog sich über mehrere Jahrhunderte hinweg. Genau diese Mischung verschiedener Baustile macht ihn heute so einzigartig.


 
Um das Innere des Doms zu besuchen, benötigt man allerdings ein Ticket. Aufgrund der langen Wartezeiten empfehle ich deshalb, dieses bereits online vorab zu buchen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Zusätzlich hat man dann auch die Möglichkeit die Dachterasse zu besuchen und so einen Blick über ganz Mailand zu erhaschen.


Alles in allem war es ein toller Trip, den ich jedem empfehlen kann, der ein wenig italienische Luft schnuppern möchte. Wichtig ist hier explizit zu erwähnen sich vor der Reise schlau zu machen welche Sehenswürdigkeiten und Ausstellungen man besuchen möchte, da überall mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist. Auch sind die meisten Bauten nur mit einem gültigen (nicht gerade billigen) Ticket von Innen zu sehen. 


Sonntag, 10. Mai 2026

Buchrezension: Der Traum des Leuchtturmwärters - Ein Ort für deine Sehnsüchte von Sergio Bambaren

Der Traum des Leuchtturmwärters -
Ein Ort für deine Sehnsüchte

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: Piper Verlag
Titel: Der Traum des Leuchtturmwärters - 
Ein Ort für deine Sehnsüchte 
Autor: Sergio Bambaren
Erscheinungsjahr: 01. Januar 2002
Seitenzahl: 128 Seiten
ISBN: 978-3-492-23643-0
Cover: broschierte Ausgabe
Preis: 12,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? 
 
Klappentext:
Liebe wird auch aus Mut gemacht
Paola und Martin: für beide ist es die große Liebe, nichts wird je ihr Glück zerstören. 
In der Nähe eines verwunschenen Leuchtturms finden sie den vollkommenen Platz, wo sie ihre Träume leben werden. 
Doch erst die Weisheit des alten Leuchtturmwärters zeigt Ihnen, dass es mehr braucht als Gefühle und Leidenschaft...

Inhaltsangabe:
Martin steht mit beiden Beinen fest im Leben. Mit Anfang vierzig ist er bereits finanziell unabhängig dank seiner 20-jährigen Berufserfahrung im Bereich Marketing und Vertrieb von Lebensmitteln in Lima. Anstatt sich auf seinem Erfolg auszuruhen verspürt er den Wunsch, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Sein großer Traum führt ihn nach Santiago de Chile, wo er eine neue Firma gründen möchte. Diese soll nicht nur als neue Geschäftsstelle zum Verkauf für Käse und Wein dienen, sondern vielmehr den Menschen vor Ort eine Chance bieten sich auf ehrliche Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Doch Martin’s Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als er eines Tages in einem Restaurant in Santiago von einem kleinen Mädchen angesprochen wird, das Rosen verkauft. Schließlich kommt der Geschäftsmann dem Wunsch des Kindes nach, kauft ihr eine Blume ab und bittet die Kleine, diese an irgendeine Frau im Raum weiterzugeben. So kommt er mit Paola in Kontakt. Zwischen den beiden war es Liebe auf den ersten Blick.
Das zarte Glück der Verliebten soll aber unter keinem guten Stern stehen, denn Paola’s strenge Eltern lehnen die Beziehung zu Martin komplett ab. Auch die vielen Geschäftsreisen des Unternehmers zwischen Lima und Santiago setzen dem Pärchen zu. Trotz allem halten die beiden aneinander fest.
Als sie von einer gemeinsamen Zukunft träumen, entdeckt Paola ein Grundstück welches zum Verkauf steht. In unmittelbarer Nähe davon befindet sich auf den Klippen ein alter, verfallener Leuchtturm der schon lange ausgedient hat. Martin spürt sofort, dass sich hinter diesem verwunschenen Ort mehr verbirgt, als es auf den ersten Blick scheint. So macht er sich auf den Weg zu dem verlassenen Bauwerk und trifft dort zufällig auf einen Einwohner, der ihm von dem Vorbesitzer -einem Admiral- erzählt, der im Pflegeheim lebt. 
Daraufhin beschließen Martin und Paola den Fremden zu besuchen. Dort angekommen, treffen sie auf einen Mann der verstummt ist und sich inzwischen von der Welt abgewandt hat. Martin fasst daher einen Entschluss: Er möchte den Admiral noch ein letztes Mal an den Ort zurückbringen, der einst sein Leben war. Und tatsächlich geschieht das Unerwartete: Am Leuchtturm beginnt der alte Mann wieder zu sprechen. Erinnerungen kehren zurück und mit ihnen eine tief berührende Wahrheit darüber, was Liebe wirklich bedeutet…
 
Eigene Meinung:
"Der Traum des Leuchtturmwärters“ aus dem Jahr 2002 ist nun mein drittes Buch von Sergio Bambaren, dem peruanischen Schriftsteller und selbsternannten „Walflüsterer“. 
Martin, ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Lima folgt seinem Traum etwas Sinnvolles an die Gesellschaft zurückzugeben, da er selbst viel Glück und finanzielle Unabhängigkeit erfahren durfte. Dabei begegnet er in Santiago Paola, der Liebe seines Lebens. Als die beiden ihre gemeinsame Zukunft planen, stoßen sie auf ein Grundstück das zum Verkauf steht. Nicht weit davon entfernt thront auf den Klippen ein verlassener Leuchtturm, dessen Geschichte nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Sicht auf die Liebe und das Schicksal verändern wird.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, vor allem wegen seiner positiven Grundstimmung und der klaren Botschaft. Die Geschichte vermittelt auf angenehme Weise, wie wichtig es ist auf sein Herz zu hören und den eigenen Träumen zu folgen - ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht.
Ähnlich wie schon bei den beiden Vorbänden haben mir Spannung und eine gewisse emotionale Tiefe gefehlt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, Konflikte lösen sich recht schnell auf und oft scheint das Schicksal allzu wohlwollend auf das Pärchen zu wirken. Die Handlung ist insgesamt ruhig und vorhersehbar was das Buch zwar angenehm lesbar macht, aber auch etwas an Intensität nimmt.
Auch in diesem Roman sind wieder viele bunte Illustrationen von Heinke Both enthalten, die den Roman optisch aufwerten. 
Fazit: Eine inspirierende, leicht zu lesende Erzählung über Mut, Liebe und den Wunsch, dem eigenen Herzen zu folgen.
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen 


Quelle: Buch Abb. S. 42-43

Mittwoch, 6. Mai 2026

Buchrezension: Ein Strand für meine Träume von Sergio Bambaren

Ein Strand für meine Träume
 
Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung 
Verlag: Piper Verlag
Titel: Ein Strand für meine Träume
Autor: Sergio Bambaren
Erscheinungsjahr: 01. Januar 2001
Seitenzahl: 160 Seiten
ISBN: 978-3-492-23229-6
Cover: Taschenbuch
Preis: 14,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt?  
 
Klappentext:
Manches im Leben entdeckt man erst, wenn man den Mut dazu aufbringt.
 Dieser liebevoll illustrierte Band erzählt, wozu wir tief iim Innersten fähig sind, wenn wir auf die Stimme unseres Herzens hören: wie John, der in seinem Leben fast alles erreicht hat und dem nur noch eines fehlt - das persönliche Glück. Als er es wagt, loszulassen und zu verzichten, findet er nicht nur den Strand seiner Träume, sondern auch den Schlüssel zum eigenen Glück.  
 
Inhaltsangabe:
John Williams steht kurz vor seinem 40. Geburtstag und hat bisher alles erreicht, wovon viele nur träumen können. Als erfolgreicher Geschäftsmann und Vorsitzender seiner eigenen Finanzgesellschaft die er vor mehr als fünfzehn Jahren gegründet hat, führt er ein privilegiertes Leben voller Wohlstand, Anerkennung und äußerem Erfolg. Doch hinter der perfekten Fassade beginnt es allmählich zu bröckeln.
Eines Tages begegnet John in einem Park unweit seines Büros einem älteren Mann namens Simon. Zunächst hält er diesen für einen Bettler, da Simon äußerlich wie ein Obdachloser wirkt. Jener bittet jedoch nicht um Geld, sondern sucht mit dem Geschäftsmann vielmehr ein Gespräch. John weicht ihm zunächst aus, doch diese Begegnung lässt ihn nicht mehr los. Zum ersten Mal stellt sich John die Frage, ob ihn sein Leben das sich fast ausschließlich nur um Arbeit und Erfolg dreht, wirklich erfüllt.
Als der 39-jährige zufällig Simon wenig später erneut am Strand trifft, entwickelt sich ein intensiver Austausch zwischen den beiden. Bei weiteren Gesprächen -unter anderem bei einem Glas Portwein- erfährt John, dass Simon einst ein ähnliches Leben wie er geführt hat  bevor dieser erkannte, was wahres Glück wirklich bedeutet. Schritt für Schritt beginnt John seine bisherigen Überzeugungen zu hinterfragen, sich auf die Suche nach seinem inneren Gleichgewicht zu machen und schließlich dem Ruf seines Herzens zu folgen…
 
Eigene Meinung:
„Ein Strand für meine Träume“ von Sergio Bambaren erzählt die Geschichte von John Williams, einem erfolgreichen Geschäftsmann der durch die Begegnung mit einem mysteriösen Mann beginnt, sein bisheriges Leben und seine Vorstellungen von Glück und Freiheit zu hinterfragen.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Im Mittelpunkt steht auch hier, wie bei seinem Debütroman die bekannte Botschaft, dem eigenen Herzen zu folgen und den persönlichen Träumen nachzugehen. Die Protagonisten wechseln, doch die Grundidee bleibt gleich.
In diesem Buch hat mir wieder der Hintergrund und die Entwicklung dieser Erkenntnis gefehlt. Viele Themen werden angeschnitten, aber selten wirklich intensiv ausgearbeitet. Vor allem tiefere Dialoge oder konkrete Beispiele wie man seinen Träumen im echten Leben folgen kann, bleiben auf der Strecke. Oft sind die Protagonisten sehr schnell einsichtig und nehmen die Ratschläge überschnell an, was für mich nicht immer ganz nachvollziehbar ist.
Trotz dieser Kritik ist der Roman angenehm und leicht zu lesen und vermittelt eine positive, inspirierende Grundstimmung. Besonders gelungen sind außerdem die Illustrationen von Heinke Both, die der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene geben und das Leseerlebnis abrunden.
Fazit: Eine leicht lesbare, inspirierende Geschichte mit angenehmer Grundstimmung, der es jedoch etwas an Tiefe und nachhaltiger erzählerischer Entwicklung fehlt. 
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen 
 
Quelle: Buch Abb. 118-119

Sonntag, 3. Mai 2026

Buchrezension: Der träumende Delphin - Eine magische Reise zu dir selbst (Teil 1) von Sergio Bambaren

Der träumende Delphin -
Eine magische Reise zu dir selbst

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: Piper Verlag
Titel: Der träumende Delphin - Eine magische Reise zu dir selbst 
Autor: Sergio Bambaren
Erscheinungsjahr: 01. Dezember 1999
Seitenzahl: 96 Seiten
ISBN: 978-3-492-22941-8
Cover: broschierte Ausgabe
Preis: 12,00 Euro
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag
 
Reihenfolge der träumenden Delphin-Reihe:
 
Klappentext:
Manche Dinge kann man nur mit dem Herzen sehen
Was du tust ist wichtig, wichtiger aber ist, wovon du träumst - und dass du an deine Träume glaubst. Dies ist die Botschaft, die wir von dem träumenden Delphin lernen können. Wie einst "Die Möwen Jonathan" hat dieses Buch unzählige Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt begeistert. 
 
Inhaltsangabe:
Der Meeressäuger Daniel Alexander Delphin lebt mit seinem Schwarm an einem Riff im Meer. Während die anderen Delphine ihren Alltag damit verbringen Fische zu fangen um so für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, träumt  Daniel nur vom Surfen. Die Brandung bedeutet für ihn Freiheit, da er beim Wellenreiten stets das Gefühl hat, mit dem Meer zu kommunizieren. Doch diese Leidenschaft stößt bei seinen Artgenossen auf Unverständnis, denn dort zählt vor allem ein geregeltes und nützliches Leben. 
Eines Tages als Daniel wieder auf den Wellen reitet, hört er plötzlich die Stimme des Meeres die direkt zu ihm spricht. Sie erklärt ihm, dass er den wahren Sinn des Lebens nur finden kann, wenn er die perfekte Welle reitet. 
Ab diesem Zeitpunkt widmet sich Daniel noch intensiver seinem Traum und verbessert unermüdlich seine Surftechniken. Doch schon bald erkennt der junge Delphin, dass er die perfekte Welle an seinem Heimat-Riff niemals finden wird. 
Entschlossen verlässt er heimlich seinen Schwarm und begibt sich ganz allein auf eine Reise in den unbekannten Ozean. Unterwegs begegnet er dabei verschiedenen Meeresbewohnern, darunter einem Buckelwal und einem Hai, die ihm wichtige Ratschläge für seine Reise zum Sinn des Lebens mit auf den Weg geben. 
Wird Daniel am Ende sein Ziel erreichen und die perfekte Welle finden und damit auch den Sinn seines Lebens?

Eigene Meinung:
Aufgrund der aktuellen Situation um den gestrandeten Buckelwal Hope / Timmy auf Poel, habe ich mir einige Bücher von Sergio Bambaren zugelegt - darunter auch sein Erstlingswerk „Der träumende Delphin“. 
Der peruanische Schriftsteller, der sich selbst als "Walflüsterer" bezeichnet und momentan eine bedeutende Rolle bei der Walrettung spielt, hat mich sehr fasziniert. Daher war ich neugierig mehr über ihn und seine Werke zu erfahren. 
In dem Taschenbuch geht es um den jungen Delphin Daniel Alexander, der heimlich seinen Schwarm verlässt, um sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens zu machen, nachdem die Stimme des Meeres direkt zu ihm sprach. 
Leider kann ich den damaligen Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen. Zwar sind die Themen Selbstfindung, Mut zur Veränderung und die Suche nach dem eigenen Lebenssinn zeitlos und auch heute noch relevant, dennoch bleibt die Umsetzung der Grundidee sehr oberflächlich. Die Geschichte um den träumenden Delphin umfasst lediglich 96 Seiten und bietet daher kaum Entwicklung oder Tiefgang. Auch der Schreibstil konnte mich nur wenig überzeugen. Er ist zwar leicht verständlich, aber gleichzeitig so schlicht, dass kaum Gefühle entstehen. Vieles wirkt eher angedeutet als wirklich erzählt, wodurch die Geschichte insgesamt etwas leer auf mich wirkt. 
Positiv hervorzuheben ist hingegen die Aufmachung des Buches. Die vielen bunten Illustrationen von Heinke Both -die ganze Seiten schmücken- verleihen dem Büchlein einen besonderen Charme und werten es optisch deutlich auf.
Fazit: Ein kurzweiliges, schön gestaltetes Buch mit einer netten Grundidee, welches aber nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.
Meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternen  
 
Quelle: Buch: Abb. S. 26-27