Sonntag, 23. August 2026

Buchrezension: Das Café am Rande der Welt - Eine Erzählung über den Sinn des Lebens (Teil 1) von John Strelecky

Das Café am Rande der Welt -
Eine Erzählung über den Sinn des Lebens

Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung
Verlag: dtv Verlag 
Titel: Das Café am Rande der Welt -
Eine Erzählung über den Sinn des Lebens
Autor: John Strelecky 
Erscheinungsjahr: 01. Februar 2007
Seitenzahl: 128 Seiten
Kapitelzahl: 16 Kapitel
ISBN: 978-3-423-20969-4
Cover: broschierte Ausgabe
Preis: 9,95 Euro 
Quellenangabe / Interesse geweckt? Hier geht's zum Verlag

Reihenfolge der "Café am Rande der Welt"-Reihe:

Klappentext:
Im Leben ankommen
In einem kleinen Café  am Rande der Welt wird John, ein stets gestresster Manager, mit Fragen nach dem Sinn des Lebens konfrontiert. Diese führen ihn gedanklich weit weg von seiner Bürotage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst. 

Inhaltsangabe:
Sonne, Strand und vor allem eins: Erholung. Mit diesen Gedanken macht sich John auf den Weg in den Urlaub. Für eine Woche soll es nach Hawaii gehen um dort wieder zu Kräften zu kommen. Gut vorbereitet mit einer aus dem Internet ausgedruckten Landkarte macht sich der erfolgreiche Manager per Auto auf den Weg. Doch schon bald kommt er auf dem Highway in einen Stau der ihn zum Umkehren zwingt. Ohne einen Reiseatlas im Gepäck fährt John stundenlang orientierungslos umher, bis es nicht nur allmählich immer dunkler wird und er Hunger bekommt, sondern auch sein Tank sich langsam dem Ende neigt. 
Völlig verzweifelt und genervt von der scheinbar ausweglosen Situation biegt der 28-jährige an einer Kreuzung links ab und bemerkt einige Meilen später plötzlich in der Ferne ein Licht. Voller Hoffnung fährt John darauf zu und findet zu seiner Erleichterung dort ein weißes, rechteckiges Gebäude das mit blauen Neonröhren auf dem Dach den Namen des Objekts preisgibt - Café der Fragen. John betritt das einsam gelegene Lokal welches im amerikanischen 50ger Jahre Stil eingerichtet ist. Sofort kommt Casey -die Kellnerin- auf den neuen Gast zu und bringt ihm die Speisekarte. Neben der Aufzählung der einzelnen Mahlzeiten bemerkt John hierauf drei Lebensfragen die ihn irritieren. Nach kurzem Zögern bestellt er trotz später Abendstunde ein großes Frühstück. Während des Essens befasst sich der Manager mit den Fragen auf der Menükarte und reflektiert zum ersten Mal sein bisher geführtes Leben.
Unterstützung bei seinen Denkanstößen erhält er von Casey, dem Koch und dem Ladenbesitzer Mike sowie von einem Gast namens Anne. 
Der Abend nimmt für John eine schicksalshafte Wendung und ehe er sich versieht, beginnt nicht nur ein neuer Tag, sondern für John auch ein neues Lebensgefühl...

Eigene Meinung:
Das Café am Rande der Welt ist der erste Teil einer Buchreihe von John Strelecky. Protagonist der Geschichte ist John, ein erfolgreicher Manager der völlig ausgelaugt für eine Woche Urlaub machen möchte. Durch Umwege kommt der 28-jährige direkt am Café der Fragen vorbei, welches völlig abgelegen irgendwo im Nirgendwo zu finden ist. 
Zunächst scheinen seine Nerven blank zu liegen, denn er hat sich völlig verfahren, ist hungrig und sein Benzin auf der Reserve. Als er neben den Speisen drei Lebensfragen auf der Menükarte liest, nimmt er sich diesen an und erfährt dabei erstaunliches. 
Obwohl das Büchlein mit seinen 128 Seiten eher schmal ist, so hat es der Inhalt wirklich in sich. Der Schreibstil ist flüssig und die Erzählweise angenehm, sodass man sich schleichend auf die tiefgründigeren Gespräche der Protagonisten einstellen kann. Die philosophischen Denkanstöße wirken nicht übertrieben, sondern werden spielerisch durch Metapher integriert die dazu animieren sich wie John zu reflektieren. Besonders gefällt mir, dass Strelecky nicht in esoterische Theorien und Klischees abdriftet, sondern stets auf dem Boden der Tatsachen bleibt und der Handlung genug Spielraum für eigene Interpretationen gibt. 
Fazit: In der Einfachheit liegt der Schlüssel: Eine seichte Geschichte die dazu animiert sein eigenes Leben zu reflektieren und zu hinterfragen. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 

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