Eines Tages als Daniel wieder auf den Wellen reitet, hört er plötzlich die Stimme des Meeres die direkt zu ihm spricht. Sie erklärt ihm, dass er den wahren Sinn des Lebens nur finden kann, wenn er die perfekte Welle reitet.
Ab diesem Zeitpunkt widmet sich Daniel noch intensiver seinem Traum und verbessert unermüdlich seine Surftechniken. Doch schon bald erkennt der junge Delphin, dass er die perfekte Welle an seinem Heimat-Riff niemals finden wird.
Entschlossen verlässt er heimlich seinen Schwarm und begibt sich ganz allein auf eine Reise in den unbekannten Ozean. Unterwegs begegnet er dabei verschiedenen Meeresbewohnern, darunter einem Buckelwal und einem Hai, die ihm wichtige Ratschläge für seine Reise zum Sinn des Lebens mit auf den Weg geben.
Wird Daniel am Ende sein Ziel erreichen und die perfekte Welle finden und damit auch den Sinn seines Lebens?
Der peruanische Schriftsteller, der sich selbst als "Walflüsterer" bezeichnet und momentan eine bedeutende Rolle bei der Walrettung spielt, hat mich sehr fasziniert. Daher war ich neugierig mehr über ihn und seine Werke zu erfahren.
In dem Taschenbuch geht es um den jungen Delphin Daniel Alexander, der heimlich seinen Schwarm verlässt, um sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens zu machen, nachdem die Stimme des Meeres direkt zu ihm sprach.
Leider kann ich den damaligen Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen. Zwar sind die Themen Selbstfindung, Mut zur Veränderung und die Suche nach dem eigenen Lebenssinn zeitlos und auch heute noch relevant, dennoch bleibt die Umsetzung der Grundidee sehr oberflächlich. Die Geschichte um den träumenden Delphin umfasst lediglich 96 Seiten und bietet daher kaum Entwicklung oder Tiefgang. Auch der Schreibstil konnte mich nur wenig überzeugen. Er ist zwar leicht verständlich, aber gleichzeitig so schlicht, dass kaum Gefühle entstehen. Vieles wirkt eher angedeutet als wirklich erzählt, wodurch die Geschichte insgesamt etwas leer auf mich wirkt.
Positiv hervorzuheben ist hingegen die Aufmachung des Buches. Die vielen bunten Illustrationen von Heinke Both -die ganze Seiten schmücken- verleihen dem Büchlein einen besonderen Charme und werten es optisch deutlich auf.
Fazit: Ein kurzweiliges, schön gestaltetes Buch mit einer netten Grundidee, welches aber nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Hallo liebe Andrea,
AntwortenLöschenals ich deine Worte zum Inhalt und auch die Botschaften in deiner Rezension, die dieses Buch vermittelt, gelesen habe, dachte ich: Das trägt eine Menge Potenzial in sich. Schon während des Inhalts habe ich gedacht: Ja, große Träume können helfen aus alten Mustern auszubrechen. Sie können aber auch unglücklich machen. Denn manchmal ist ja genau das, was man hat, das, was man nicht sieht, das was einen zu tiefst erfüllen könnte. Mir war also schon klar, dass es hier in erster Linie auf die Umsetzung ankommt.
Die Problematik der Themenausarbeitung scheint hier aber gar nicht gegeben zu sein. Vielmehr scheint es an der Tiefe der Geschichte gelegen zu haben. Ich habe auch schon Bücher gelesen, die mit einer sehr geringen Seitenzahl sehr viel erzählt haben. Aber das muss gekonnt sein.
Schade, dass hier dann doch einiges oberflächlich geblieben ist. Potenzial war auf jedenfall vorhanden.
Ich danke dir vielmals für diese sehr interessante Buchvorstellung und diesen ehrlichen und hilfreichen Einblick.
Ich wünsche dir einen wunderschönen und entspannten Sonntag.
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Guten Abend liebe Tanja,
Löschenvielen Dank für Deine lieben Worte. Du triffst mit dem Kommentar wirklich den Nagel auf den Kopf. Es ist gar nicht so entscheidend wie viel Seiten ein Buch hat, wenn die Botschaft rüber kommt und die Story dann auch dementsprechend gestaltet wird. Bei diesem Buch bin ich allerdings ernsthaft verwundert, wie der Roman damals so einen Hype auslösen konnte, zumal alles so nichtssagend ist.
Ganz liebe Grüße
Andrea ♥
Oha.... Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Außer danke
AntwortenLöschenfür Deine Rezi. Wenn ein Buch soooo ist, dann fällt es mir
schwer das zu Ende zu lesen.
Vielen , lieben Dank
LG heidi
Hallo liebe Heidi,
Löschenvielen Dank für Deine Feedback. Naja bei der kurzen Seitenzahl muss man dem Buch schon die Chance geben, zumal es zu Beginn nicht abzusehen ist wie der Roman endet. Man wartet förmlich bis zur letzten Seite auf den Schlüsselmoment der bei mir einfach ausblieb - leider. Aber die Illustrationen fand ich sehr schön gestaltet.
Ganz liebe Grüße
Andrea ♥