Der Mann, der Angst hatte zu leben -
Eine Erzählung über das Glück,
das in uns verborgen liegt
Infos zum Buch:
unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar
Verlag: HEYNE Verlag
Titel: Der Mann, der Angst hatte zu leben -
Eine Erzählung über das Glück, das in uns verborgen liegt
Autor: Miguel Ángel Montero
Erscheinungsjahr: 11. Februar 2026
Seitenzahl: 224 Seiten
ISBN: 978-3-453-70516-6
Cover: Taschenbuch
Preis: 13,00 Euro
Klappentext:
Eine Reise zu tiefer Selbstliebe und wahrem Glück
Daniel steht am Tiefpunkt seines Lebens: beruflich gescheitert, verlassen von seiner Frau, entfremdet von seinem Sohn. Erschöpft und innerlich leer begegnet er einem geheimnisvollen alten Mann, der ihn auf eine ungewöhnliche Reise schickt - eine Pilgerreise zu sich selbst.
Was als Wanderung beginnt, wird zu einer tiefgreifenden Transformation. Auf seinem Weg trifft Daniel Menschen, deren bewegende Geschichten ihm die Augen dafür öffnen, was im Leben wirklich zählt: Liebe, Dankbarkeit, Vergebung, innere Stärke und die Fähigkeit, die Schönheit zu erkennen, die in allem verborgen liegt...
Inhaltsangabe:
Daniel steht am Abgrund und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn der 41-jährige sieht keinen Sinn mehr am Leben zu bleiben. Daher beschließt er, sich mitten in der Nacht von einem Berg zu stürzen um seiner scheinbar ausweglosen Situation zu entfliehen. Ausgerechnet in dem Moment, als der Familienvater seinen Entschluss in die Tat umsetzen will, wird er von einem unbekannten Mann angesprochen. Der Fremde trägt einen Mantel, einen Hut und einen üppigen Bart. Samin, wie sich der ältere Herr ihm schließlich vorstellt, versucht Daniel in ein Gespräch zu verwickeln um die Hintergründe über seinen verlorenen Lebensmut herauszufinden. Zunächst zögerlich, dann immer offener, erzählt Daniel von seiner gescheiterten Existenz, von der Trennung seiner Ehefrau und von seinem Sohn David, zu dem Daniel seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Sein Leben erscheint ihm wie eine Aneinanderreihung von Verlusten und verpassten Chancen.
Samin hört ihm aufmerksam zu und macht ihm schließlich ein ungewöhnliches Angebot. Daniel soll ihn eine Woche lang auf eine Reise begleiten. Sollte sich danach nichts an seinen Gefühlen und Ansichten über das Leben geändert haben, würde der Unbekannte seinen tragischen Entschluss akzeptieren. Daniel steht dem Ganzen zwar skeptisch gegenüber, nimmt aber die ungewöhnliche Einladung dennoch an.
Gemeinsam fahren sie nach O Cebreiro. Dort angekommen fordert Samin Daniel auf, den Jakobsweg zu gehen. Dabei soll er nicht nur die Natur von ihrer schönsten Seite kennenlernen, sondern auch andere Pilger und deren Lebensgeschichten herausfinden. Anfangs ist der verzweifelte Familienvater von der Situation total überfordert, doch nach und nach lässt er sich auf das Abenteuer ein. Dabei kommt er nicht nur dem Ende seiner Pilgerreise von Tag zu Tag näher, sondern lernt auch das Leben von einer völlig neuen Seite kennen die ihm wieder Hoffnung macht…
Eigene Meinung:
"Der Mann der Angst hatte zu leben" von Miguel Ángel Montero ist ein Roman, der sich intensiv mit den Themen Zuversicht, Glaube, Vertrauen und innerer Veränderung auseinandersetzt. Er vermittelt die Botschaft, dass Hoffnungslosigkeit oft aus den eigenen Gedanken entsteht und dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, sein Leben aktiv zu verändern - ganz nach dem Motto: „Jeder ist seines Glückes Schmied“
Im Mittelpunkt dieses Buches steht der 41-jährige Familienvater Daniel, der am Tiefpunkt seines Lebens angekommen ist. Nachdem er sowohl finanziell als auch privat alles verloren hat, sieht er keinen anderen Ausweg mehr als seinem Leben ein Ende zu setzen.
Schließlich begegnet er dem geheimnisvollen Samin, der ihn dazu ermutigt, den Jakobsweg zu gehen. Auf seiner Pilgerreise trifft Daniel auf die unterschiedlichsten Menschen, die ebenfalls Verluste und Schicksalsschläge erlebten, aber dabei nie ihren Lebensmut verloren haben. Die vielen Gespräche führen dazu, dass Daniel seine eigene Sichtweise hinterfragt und anfängt neue Hoffnung zu schöpfen.
Besonders Leserinnen und Leser, die Bücher wie „Das Café am Rande der Welt“ mögen, werden sich von diesem Roman angesprochen fühlen, da auch hier viele philosophische Gedanken und inspirierende Perspektiven für das Leben vermittelt werden, die sich gut auf den eigenen Alltag übertragen lassen.
Obwohl mir das Buch insgesamt gut gefällt und einige Denkanstöße vermittelt, hat mir persönlich der große Aha-Moment gefehlt, der mich emotional vollkommen mitgerissen hätte. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mich nicht vollständig mit dem Protagonisten identifizieren konnte.
Fazit: Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die innehalten, ihre Gedanken sortieren und sich mit dem eigenen Lebensweg auseinandersetzen möchten.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
Hallo liebe Andrea,
AntwortenLöschenmit dieser Buchvorstellung und deiner Rezension dazu hast du mich gerade sehr neugierig machen können.
Ich glaube, für so eine Art der Geschichte braucht man den richtigen Moment. Sie funktioniert vermutlich nicht immer. Mich hattest du heute schon mit dem Titel und ganz und gar mit deinen Worten zum Buch.
Natürlich muss auch die Umsetzung stimmen. Ich denke, an so einem Tiefpunkt, wie sich der Protagonist befunden hat, haben sich viele Menschen schon einmal befunden oder vielleicht steht es dem ein oder anderen noch bevor. Du hast mich neugierig machen können, welche Momente Daniel zum Umdenken bewegen konnten.
Skeptisch bin ich geworden, als du geschrieben hast, dass du dich mit Daniel nicht identifizieren konntest. Jetzt frage ich mich, ob es mir ähnlich ergehen würde. Kann ich mich so gar nicht in eine Figur hineinversetzen, dann kann es mir tatsächlich auch eine Geschichte vermiesen. Egal, wie gut sie ist.
Ich danke dir vielmals für diese interessante Buchvorstellung.
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Guten Abend liebe Tanja,
Löschendanke dir für deine ausführliche und schöne Rückmeldung. Du hast recht, für solche Geschichten braucht man wirklich den richtigen Moment.
Mit Daniel ging es mir tatsächlich so, dass ich ihn nicht richtig greifen konnte – aber vielleicht erlebst du das beim Lesen ganz anders. Des Weiteren bin ich weder verheiratet noch habe ich Kinder um mich mit seinen Problemen identifizieren zu können. Nichtsdestotrotz ist es wirklich lesenswert.
Liebe Grüße und einen guten Start in eine neue Woche
Andrea ♥
Hallo liebe Andrea,
Löschenich danke dir dafür, dass du die Probleme, die du bzgl. dem Identifizieren mit Daniel hattest, nochmal konkret dargelegt hast. Es ist immer noch schwer für mich zu sagen, ob es mir nicht genauso ergehen würde wie dir. Das müsste man vermutlich einfach mal ausprobieren :o) Auf jeden Fall klingt es nach einem sehr interessanten Buch.
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
PS: Ich möchte dich gerne auf eine Aktion aufmerksam machen, bei der ich mir vorstellen könnte, das sie etwas für dich sein könnte. Gemeinsam mit einer anderen Bloggerin möchte ich demnächst ein Buch auf die Reise schicken. Es handelt sich um Momo. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine Geschichte für dich ist. Wir suchen noch TeilnehmerInnen, die Lust haben das Buch gemeinsam mit uns zu gestalten. Es soll eine Wanderbuchaktion werden, bei der die Geschichte sich weiterentwickelt. Jeder kann sich etwas Kreatives einfallen lassen. Das kann ein Rezept zum Buch sein, dass kann das Markieren von Textstellen sein. Da sind keine Grenzen gesetzt. Würde mich sehr freuen, wenn du Lust hättest mitzumachen. (Wenn es nicht passt, ist das natürlich aber auch absolut kein Problem)
Ich glaube tatsächlich das das so ein Typsache ist. Es gibt die Macher und die Abwarter.
AntwortenLöschenGanz ehrlich ... ich bin froh ein Macher zu sein. Erst wenn wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind
gebe ich auf. Und selbst dann kontrolliere ich es noch mal .
Ob ich das Buch lesen möchte weiß ich nicht. Aktuell wünsche ich mir einfach langeweile und bewusstes
nichts tun ;)
LG heidi