Infos zum Buch:
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Verlag: blanvalet Verlag
Titel: Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris
Autor: Agnes Martin-Lugand
Erscheinungsjahr: 27. November 2017
Seitenzahl: 288 Seiten
Kapitelzahl: 11 Kapitel
ISBN: 978-3-7341-0688-0
Cover: Taschenbuch
Preis: 8,99 Euro
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Klappentext:
Inhaltsangabe:
Die 32-jährige Iris ist todunglücklich. Seit über zehn Jahren ist sie mit ihrem Mann Pierre verheiratet, doch ihre Ehe droht allmählich zu zerbrechen. Als erfolgreicher Arzt in einem französischen Krankenhaus verbringt er dort die meiste Zeit, sodass sich die beiden immer weiter auseinander gelebt haben. Kaum noch ein liebes Wort kommt ihm über die Lippen und Iris droht in ihrem routinierten und langweiligen Alltag zu ersticken. Auch an ihrer Arbeit als Bankangestellte hat sie keinen Spaß und übt diese nur widerwillig aus. Einzig und allein beim Nähen findet sie Trost und Halt. Schon von klein auf liebte sie es kreativ zu sein und eigene Kleider zu designen und zu nähen. Daher bewarb sie sich als 18-jährige in einer Schneiderschule von der niemals eine Antwort zurückkam.
Doch nun, 14 Jahre später soll das größte Familiengeheimnis beim allwöchentlichen Sonntagsbrunch gelüftet werden. Iris' älterer Bruder verrät ihr beim Essen, dass vor vielen Jahren entgegen ihres Wissens doch ein positives Antwortschreiben der Schneiderschule auf ihre Bewerbung bei ihren Eltern angekommen ist. Da weder Iris' Vater noch ihre Mutter mit der Berufswahl einverstanden waren, verbrannten sie den Brief und ließen ihre Tochter in dem Glauben, dass sie aufgrund ihres mangelnden Talents nicht angenommen wurde. Nach dieser Nachricht verlässt die Mittdreißigerin umgehend voller Wut ihr ehemaliges Elternhaus und beschließt aus Trotz ihr Leben ab sofort selbst in die Hand zu nehmen. Zuerst bewirbt sie sich heimlich bei einem sechsmonatigen Schneiderseminar in Paris und dann kündigt sie fristlos ihren Job bei der Bank. Entgegen dem Willen ihres Mannes zieht die junge Frau ihren Entschluss durch und macht sich alleine auf den Weg in die Hauptstadt Frankreichs.
Im Empfangsraum wird sie von einer älteren, sehr anmutigen 60-jährigen Französin begrüßt. Marthe wie sie sich Iris vorstellt, ist die Eigentümerin des Nähateliers und gemeinsam mit dem ehemaligen Designer Philippe und jetzigem Ausbilder führt sie das Unternehmen. Die beiden geben jungen Damen die einmalige Chance, in kürzester Zeit professionelle Schneiderinnen zu werden. Schnell erkennen sowohl Marthe als auch Philippe in der mutigen Frau Talent, sodass ihr umgehend ein Spezialauftrag zugeteilt wird. Sie soll für Marthe ein Kleid anfertigen, welches diese dann zu einer besonderen Veranstaltung tragen soll. Durch das Wohlwollen von Marthe kommt Iris zum ersten Mal mit der High Society von Frankreich in Berührung und lernt dabei Gabriel kennen -einen gut aussehenden jungen Mann- der ihr Herz höher schlagen lässt.
Iris' Mut wird belohnt und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Doch dann schlägt das Schicksal zu und die junge Frau ist kurz davor, alles zu verlieren...
Eigene Meinung:
"Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris" von Agnes Martin-Lugand ist ein Roman, dessen Schauplatz sich überwiegend in Paris abspielt. Protagonistin ist die 32-jährige Iris, die eigentlich nur einen Grund gesucht hat um endlich aus ihrem langweiligen und routinierten Leben auszubrechen. Schon immer musste die Mittdreißigerin die Entscheidungen anderer akzeptieren, die über ihren Kopf hinweg ungefragt getroffen wurden. Egal ob es ihre Eltern waren, die in ihr unbedingt eine Bankangestellte sehen wollten oder ihr Mann, der nur seine Karriere im Sinn hatte- Iris' Bedürfnisse und Wünsche blieben bisher immer auf der Strecke.
All das erfährt der Leser bereits auf den ersten Seiten des Buches. Die Geschichte beginnt ohne lange Umschweife direkt inmitten des Geschehens. Nachdem die 32-jährige zufällig in Erfahrung bringt, dass sie damals doch eine Zusage von der Schneiderschule bekommen hätte, nimmt Iris dies vor lauter Wut zum Anlass, endlich ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen um das zu tun was sie schon immer wollte: nämlich nähen. Bis zu diesem Abschnitt fand ich die Geschichte total interessant, auch wenn ich die Reaktion der jungen Französin anfangs als sehr überstürzt und trotzig fand. Nach dieser Szene beginnt erst der eigentliche Handlungsverlauf, der ab Mitte des Buches noch einmal kräftig an Fahrt aufnimmt. Schlüsselszene ist, als Iris in Paris unter die Fittiche von Marthe und Philippe kommt. Ab da wird mir der Roman zu suspekt.
Fazit: Wer hinter dem verspielten Cover eine süße Pariser Geschichte erwartet, der wird schnell enttäuscht sein.
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
Hallo liebe Andrea,
AntwortenLöschenoh, wie schade. :o( Als ich so den Anfang gelesen habe, dachte ich: Das ist genau die richtige Geschichte für Andrea. Gerade, weil du ja auch so gerne schneiderst. Und dazu noch eine süße Lovestory?! Was will man mehr? Schade, dass genau diese dann aber so gar nicht funktioniert hat. Und dass das Drama dann einfach zu viel wurde.
Aber manchmal ist es leider so. Nicht jede Geschichte funktioniert, obwohl die Idee doch eigentlich so viel Potenzial geboten hätte.
Ich danke dir für den Einblick und drücke fest die Daumen, dass das nächste Buch wieder voll zu überzeugen weiß.
Ich wünsche dir einen wunderschönen und entspannten Sonntag <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Guten Morgen liebe Tanja,
Löschenvielen Dank für Deine lieben Worte.
Bei dem Buch hätte ich mir eigentlich viel mehr erhofft aber so ist das manchmal leider, nicht jede Lektüre trifft den Geschmack :)
Jetzt bin ich schon am nächsten dran und das ist schon eher was für mich :))))
Dir auch noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße
Andrea ♥