Montag, 5. Juni 2017

Buchrezension: Der Schatten an meiner Wand von Kerstin Lundberg Hahn

Der Schatten an meiner Wand

Infos zum Buch:
Verlag: ALADIN 
Titel: Der Schatten an meiner Wand
Autor: Kerstin Lundberg Hahn
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenzahl: 182
ISBN: 978-3-8489-2026-6
Alter: ab 12 Jahren
Cover: Hardcover
Preis: 12,90 Euro

Klappentext:

"Du glaubst doch wohl nicht an Geister?"
"Nee", sagt Micke, "Natürlich nicht"
Doch ehe sie an diesem Abend schlafen geht,
stellt sie sich noch einmal vor den Schatten
an der Wand. Sie fährt mit der Hand über
die Tapete, die sich ein bisschen wellig anfühlt. 
"Bist du wirklich ein Geist?" flüstert Micke.
Sie hat keine Angst. Noch nicht. 

Inhaltsangabe:
In dem Buch geht es um Mikaela genannt Micke, die gemeinsam mit ihrer Mutter nach Ljusforsen- einem kleinen Ort in Nordschweden umgezogen ist. Dort leben die beiden in einem ziemlich verwahrlosten Haus, da die Miete dafür sehr günstig ist. Nicht nur das ein Fenster fehlt und alle Wände neu gestrichen werden müssen, in Mickes neuem Zimmer befindet sich ein seltsamer Fleck in Form eines Schattens.
Zu Beginn spricht Micke kurz mit dem Schatten, da es den Umriss eines Mädchens darstellte.

Mutter und Tochter gewöhnen sich rasch an die neue Umgebung: Mickes Mutter arbeitet in einem Seniorenheim gegenüber der Schule - die Micke noch ein paar Tage vor den Sommerferien besucht. Dort freundet sie sich schnell mit Stine und Claudia an, die Mikaela jedoch zum Stehlen animieren. Als die beiden Mädchen erfahren wo die neue Mitschülerin wohnt, erzählen sie ihr, dass es in ihrem Haus angeblich spucken soll und jeder Einwohner die Umgebung meidet. Das Haus liegt an einem Waldrand bei dem es einen angrenzenden Fluss gibt. Dort ist ein Mädchen namens Ella Kastmann vor vielen Jahren ertrunken, die damals in jenem Haus gewohnt hatte wo Micke mit ihrer Mutter nun lebt. Niemand weiß was damals am Fluss mit dem Mädchen passiert ist und daher wurde bis heute keiner zur Verantwortung gezogen... Wie und ob sich der Geist von Ella bemerkbar macht müsst ihr lesen. 

Eigene Meinung:
Das schwedische Kinderbuch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin kam sofort zum Punkt ohne langen Vorspann. Die Geschichte ist gut durchdacht und für Kinder als Einstiegs-Grusel-Buch perfekt geeignet. Außerdem finde ich es sehr gut, da es die Thematik von Mobbing und Ausgrenzung während der Schulzeit behandelt. Besonders für Kinder finde ich es fördernd, da ihnen so vor Augen gehalten wird, was passieren kann, wenn man es mit dem schikanieren und ärgern zu weit treibt. Die Autorin zeigt in diesem sehr einfach gehaltenen Schreibstil (ohne zu sehr ins Detail zu gehen), dass ein Leben in Schuld ein nicht sehr schönes ist. 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

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